4. Sozialstaatsenquete: Sind gerechtere Gesellschaften gesünder? (Fourth Welfare State Enquiry: Are Juster Societies Healthier?)
Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, 5.11. 2010
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Forschungsbereich:Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch

Fourth Welfare State Enquiry: Are Juster Societies Healthier?

Verwandte Einträge

Projektleitung: Christine Mayrhuber
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
The objectives of the research cooperation are (1) scientific analyses of socio-political issues, (2) advising the social insurance institutions on current topics in the form of scientific conferences (welfare state conference), (3) publishing and disseminating the results in specialised media. The scientific analyses cover the areas of: health (life expectancy of heavy workers, health status of older workers in Austria, biographies of the utilisation of health care services before disability and occupational disability pensions, social differences in life expectancy and associated health care expenditure, recipients of long-term care allowance and the social security system). labour market (changes on the labour market as a result of demographic change, incentive systems for the continued employment of older workers, de-standardisation of employment biographies and effects on old-age security) and social security (low-wage employment and social security systems, consequences of new forms of work for the financing of social security, starting points for a structural reorientation of welfare state financing, dimensions of platform work in Austria and Europe: implications for social security).
Ansatzpunkte einer strukturellen Neuausrichtung der Sozialstaatsfinanzierung (Framework and Criteria for Restructuring the Austrian Social Security System)
Monographien, August 2017, 53 Seiten
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
In erwerbszentrierten Systemen der sozialen Sicherung, die auf der Verknüpfung der sozialen Absicherung mit Einkommenshöhe und Erwerbsdauer beruhen, ergeben sich bei zunehmend flexiblen Arbeits- und Einkommensformen einerseits Sicherungslücken für Personen und andererseits konjunkturbedingte Schwankungen der Beitragsfinanzierung. Die Arbeit zeichnet die Arbeitsmarktveränderungen nach und entwickelt Kriterien zur Weiterentwicklung der Finanzierungsstruktur des österreichischen Sozialversicherungssystems.
Monographien, Juni 2018, 64 Seiten
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.02.2019 0:00
 
Durch Nutzung digitaler Technologien entwickeln und verbreiten sich sowohl neue Qualifikationsanforderungen für die Erwerbsbevölkerung als auch neue Arbeits- und Einkommensformen. Die Studie analysiert die jüngsten Arbeitsmarktentwicklungen im Hinblick auf die digitalisierungsbedingten neuen Arbeitsformen (Plattformarbeit) und die daraus entstehenden Veränderungen in der Sozialversicherung. In der jüngeren Vergangenheit verloren demnach Berufe mit manueller Tätigkeit an Bedeutung. Gleichzeitig steigt die Zahl der Solo-Selbständigen stärker als die der unselbständig Erwerbstätigen. Die Sozialversicherungsbeiträge sind für Solo-Selbständige um rund 8% geringer als für unselbständig Beschäftigte. Auch fallen hier keine Beiträge zum Familienlastenausgleichsfonds, keine Kommunalabgabe usw. an. Im einkommenszentrierten österreichischen Sozialsystem hat dies ein geringeres individuelles Sicherungsniveau wie auch eine Dämpfung der Finanzierungsbasis insgesamt zur Folge. Anhand der Plattformarbeit zeigen sich die Herausforderungen für das nationale Sozialversicherungssystem, die in einer EU-weit einheitlichen Regulierung und Erfassung von Plattformarbeit münden sollten.