WIFO-Monatsberichte

Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

Editorial Board
Jesús Crespo Cuaresma (Wirtschaftsuniversität Wien)
Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)
Philipp Schmidt-Dengler (Universität Wien)
Jens Südekum (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Andrea Weber (Central European University)

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Vasily Astrov, Branimir Jovanovic (wiiw)
Mittel-, Ost- und Südosteuropa auf dem Weg der Erholung von der COVID-19-Krise (Central, Eastern and Southeastern Europe on the Road to Recovery from the COVID-19 Crisis)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(8), S.573-586
Online seit: 31.08.2021 0:00
 
Die Wirtschaft der mittel-, ost- und südosteuropäischen Länder (MOSOEL) zeigte sich widerstandsfähig gegenüber der starken Welle der COVID-19-Pandemie Anfang 2021. Auch die zu erwartende vierte Welle dürfte keinen so großen wirtschaftlichen Schaden mehr anrichten wie die beiden Wellen im Jahr 2020. Das BIP wird in dieser Ländergruppe 2021 um voraussichtlich 4,2% wachsen, womit der Rückgang im Jahr 2020 (–2,3%) mehr als ausgeglichen würde. Allerdings stieg auch die Inflation zuletzt kräftig an, viel stärker als im Euro-Raum. Obwohl die Teuerung hauptsächlich auf die Energie- und Nahrungsmittelpreise zurückgeht, strafften sechs MOSOEL bereits ihre Geldpolitik. Weitere Länder der Region dürften bald folgen.
JEL-Codes:E20, E66, I18, O52, O57, P24
Keywords:Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Wirtschaftsprognosen, COVID-19-Krise
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

Central, Eastern and Southeastern Europe on the Road to Recovery from the COVID-19 Crisis
The economies of the Central, Eastern and Southeastern European countries (CESEE) proved resilient to the strong wave of the COVID-19 pandemic in early 2021, and the expected fourth wave is also unlikely to cause as much economic damage as the two waves in 2020. GDP is expected to grow by 4.2 percent in this group of countries in 2021, which would more than offset the decline in 2020 (–2.3 percent). However, inflation has also risen sharply recently, much more strongly than in the euro area. Although inflation is mainly due to energy and food prices, six CESEE countries have already tightened their monetary policy. Other countries in the region are likely to follow soon.

Ihre Ansprechpersonen

 

apl. Prof. Dr. Hans Pitlik

Funktion: Ökonom (Senior Economist), Schriftleiter WIFO-Monatsberichte und WIFO Reports on Austria

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tamara Fellinger

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