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Langfristige Beschäftigungseffekte des hochrangigen Straßennetzes in Österreich. Eine kontrafaktische Analyse
WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(11), S.855-864
Online seit: 24.11.2017 0:00
 
Eine Verbesserung der Infrastruktur bewirkt eine stärkere Vernetzung im ökonomischen Raum und erhöht den Aktionsradius von Personen und Unternehmen. Diese Produktivitätseffekte stehen in direktem Zusammenhang mit Beschäftigungs- und Wachstumseffekten. Nach den Ergebnissen einer kleinräumigen Analyse wurden in einem Umkreis von 8 km der 2002 bis 2007 eröffneten hochrangigen Straßenverbindungen aufgrund des Baues dieser Straßen 21.883 bis 24.314 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.
Forschungsbereich:Strukturwandel und Regionalentwicklung
Sprache:Deutsch

Long-term Employment Effects of the Major Road Network in Austria. A Counterfactual Analysis
Improved accessibility due to extensions of the road infrastructure results in a larger range for people and businesses. The potential productivity effects of extensions in the road infrastructure may directly translate into positive employment effects. According to the results of an analysis using small-scale regional data, 21,883 to 24,314 additional jobs were created due to the construction of high-level road links opened between 2002 and 2007.

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Monographien, Jänner 2015, 83 Seiten
Auftraggeber: Arbeitsgruppe der Bundesländer "Flächendeckende Lkw-Maut"
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.07.2017 0:00
Die potentielle Ausweitung der Lkw-Maut auf das niederrangige Straßennetz wird im Rahmen einer nachhaltigen Finanzierung des Erhalts der Landes- und Gemeindestraßen in Österreich diskutiert. Die öffentlichen Erhaltungsinvestitionen sind seit Jahren knapp, obwohl die volks- und regionalwirtschaftliche sowie soziale Bedeutung von qualitativ hochwertiger Verkehrsinfrastruktur unbestritten ist. Von den Landes- und Gemeindestraßen gehen etwa wichtige Netzeffekte aus, und sie erfüllen darüber hinaus unerlässliche Funktionen im Rahmen der regionalen Grundversorgung mit Mobilität. Die Diskussion um eine ausreichende Finanzierung des Erhalts von derzeit nicht bemauteten Straßen hat nicht nur Österreich, sondern auch andere Länder Europas erfasst. Der Blick auf international diskutierte Lösungsansätze stellt den aktuellen fachlichen und politischen Austausch zur Ausweitung der Maut in Österreich in eine interessante Perspektive. Eine Befragung der Landesstraßenverwaltungen ergab aufschlussreiche Einschätzungen der Verwaltungsexperten zu den potentiellen Folgen des Investitionsrückstandes im Bereich der Straßenerhaltung. Als mögliche negative Wirkungen wurden insbesondere eine Verschlechterung der Verkehrssicherheit und eine Zunahme der Folgekosten für die Straßenerhalter genannt.
Monographien, Juni 2017, 52 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG
Online seit: 06.06.2017 0:00
Eine Verbesserung der Infrastruktur und damit verbunden eine stärkere Vernetzung im ökonomischen Raum erhöhen den Aktionsradius von Personen und Unternehmen. Diese Produktivitätseffekte stehen in direktem Zusammenhang mit Beschäftigungs- und Wachstumseffekten. Ziel der Studie ist eine Analyse von Struktur und Entwicklung der Beschäftigung entlang des hochrangigen Straßenverkehrsnetzes in Österreich. Auf Basis kleinräumiger Beschäftigungsdaten ermittelt die Studie Beschäftigungseffekte von Erweiterungsinvestitionen in das hochrangige Straßennetz in Österreich im Aggregat und nach Sektoren. Anhand dieser Erkenntnisse werden die Effekte der geplanten S1-Erweiterung (Schwechat–Süßenbrunn), der S1 Spange Seestadt und der S8 Marchfeld Schnellstraße (S1/S8 Gänserndorf–Obersiebenbrunn) sowie deren räumlichen Implikationen geschätzt.
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2017
Eine Verbesserung der Infrastruktur und damit verbunden eine stärkere Vernetzung im ökonomischen Raum vergrößern den Aktionsradius von Personen und Unternehmen. Diese Produktivitätseffekte stehen in direktem Zusammenhang mit Beschäftigungs- und Wachstumseffekten. Ziel der vorliegenden Studie ist eine Analyse der Beschäftigungsentwicklung und deren Struktur entlang des hochrangigen Straßenverkehrsnetzes in Österreich. Mittels kleinräumiger Beschäftigungsdaten werden Beschäftigungseffekte aufgrund von Investitionen in die Erweiterung des hochrangigen Straßennetzes in Österreich ermittelt. Dabei wird insbesondere auch der Einfluss auf die Sektorstruktur untersucht. Anhand der Ergebnisse dieser Analyse werden für die geplante S1-Erweiterung (Schwechat–Süßenbrunn) die zu erwartenden Beschäftigungs- und Struktureffekte in der Region sowie deren räumliche Implikationen geschätzt.
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Amt der Kärntner Landesregierung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2014
Die potentielle Ausweitung der Lkw-Maut auf das niederrangige Straßennetz wird im Rahmen einer nachhaltigen Finanzierung des Erhalts der Landes- und Gemeindestraßen in Österreich diskutiert. Die öffentlichen Erhaltungsinvestitionen sind seit Jahren knapp, obwohl die volks- und regionalwirtschaftliche sowie soziale Bedeutung von qualitativ hochwertiger Verkehrsinfrastruktur unbestritten ist. Von den Landes- und Gemeindestraßen gehen etwa wichtige Netzeffekte aus, und sie erfüllen darüber hinaus unerlässliche Funktionen im Rahmen der regionalen Grundversorgung mit Mobilität. Die Diskussion um eine ausreichende Finanzierung des Erhalts von derzeit nicht bemauteten Straßen hat nicht nur Österreich, sondern auch andere Länder Europas erfasst. Der Blick auf international diskutierte Lösungsansätze stellt den aktuellen fachlichen und politischen Austausch zur Ausweitung der Maut in Österreich in eine interessante Perspektive. Eine Befragung der Landesstraßenverwaltungen ergab aufschlussreiche Einschätzungen zu den potentiellen Folgen des Investitionsrückstandes im Bereich der Straßenerhaltung. Als mögliche negative Wirkungen wurden insbesondere eine Verschlechterung der Verkehrssicherheit und eine Zunahme der Folgekosten für die Straßenerhalter genannt.
Pressenotizen, 02.03.2007 9:00
WIFO-Monatsberichte, 2007(2), S.133-144
Die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft errichtet und betreibt die hochrangige Straßeninfrastruktur in Österreich. Ende 2005 erreichten die Verbindlichkeiten der Gesellschaft 10,4 Mrd. €. Die Ausfinanzierung der Investitionen in das hochrangige Straßennetz in rund 30 Jahren scheint auch ohne wesentliche Anhebung der Mauttarife möglich. Auf einen stärkeren Anstieg der Baukosten und der Kreditzinsen muss freilich mit Mautverteuerungen, auf einen anhaltenden Rückgang des Verkehrsaufkommens mit einer Zurücknahme der Erweiterungsinvestitionen reagiert werden. Zusätzlicher Finanzierungsbedarf könnte auch durch einen zweckgebundenen Zuschlag zur Mineralölsteuer gedeckt werden. Die Mineralölsteuer ist das effizienteste Instrument zur Verbesserung der Nachhaltigkeit des Verkehrs. Sie setzt zudem einen wichtigen Impuls zur Entwicklung kraftstoffsparender Antriebssysteme. Das Problem des Tanktourismus muss durch eine einheitliche Besteuerung in Europa gelöst werden.
Projektberichte (abgeschlossen), Jänner 2002
Publiziert als Beitrag zu den WIFO-Monatsberichten
Auftraggeber: Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Projektberichte (abgeschlossen), April 1999
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten

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Funktion: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Schriftleiter WIFO-Monatsberichte und WIFO Bulletin

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