WIFO-Monatsberichte

Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

Editorial Board
Jesús Crespo Cuaresma (Wirtschaftsuniversität Wien)
Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)
Philipp Schmidt-Dengler (Universität Wien)
Jens Südekum (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Andrea Weber (Central European University)

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Unsicherheit bremst Konjunktur. Prognose für 2015 und 2016 (Uncertainty Weighing on Business Activity. Economic Outlook for 2015 and 2016)
WIFO-Monatsberichte, 2015, 88(4), S.231-246
Online seit: 28.04.2015 0:00
 
Nach dem geringen Wachstum im Jahr 2014 dürfte die österreichische Wirtschaft auch Anfang 2015 nur sehr verhalten expandieren. Die Vorlaufindikatoren geben weiterhin keine nennenswerten Hinweise auf eine Konjunkturbelebung. In der ersten Jahreshälfte sind somit die Voraussetzungen für eine Erholung kaum gegeben. Erst im Jahr 2016 könnte eine etwas günstigere Entwicklung in Gang kommen. Neben dem Anziehen der Weltkonjunktur sollten sowohl die Euro-Schwäche als auch die niedrigen Rohstoffpreise der heimischen Wirtschaft wieder etwas Schwung verleihen. Ausgehend von einem Wachstum von 0,3% im Jahr 2014 dürfte das BIP 2015 in Österreich um 0,5% und 2016 um 1,3% zunehmen.
Keywords:Konjunkturprognose Österreich
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

Uncertainty Weighing on Business Activity. Economic Outlook for 2015 and 2016
After the slow pace recorded in 2014, growth of the Austrian economy is likely to remain modest also in early 2015. Leading indicators to date give no substantial hint for a revival of business activity. Hence, the conditions for a cyclical recovery during the first half of the year are hardly in place. More favourable developments may set in only in 2016. Apart from a rebound in global demand and output, the weak euro exchange rate and low commodity prices should give positive incentives to the domestic economy. GDP growth is expected to gradually pick up from 0.3 percent in 2014 to 0.5 percent in 2015 and 1.3 percent in 2016.

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apl. Prof. Dr. Hans Pitlik

Funktion: Ökonom (Senior Economist), Schriftleiter WIFO-Monatsberichte und WIFO Reports on Austria

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Tamara Fellinger

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