WIFO-Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

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Die Wertschöpfungskette von Agrargütern und Lebensmitteln in Österreich (The Value Chain of Agricultural Commodities and Food in Austria)
Monographien, September 2020, 61 Seiten
Auftraggeber: Landwirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 16.09.2020 10:00
 
Während die Arbeitskräftezahl in der Landwirtschaft seit dem EU-Beitritt kontinuierlich abnahm, blieb sie in den vor- und nachgelagerten Branchen stabil oder nahm zu – vor allem im Handel. Wie im Rahmen einer Modellanalyse gezeigt wird, geht eine Ausweitung der Nachfrage nach inländischen Lebensmitteln mit einem Zuwachs der Produktion im Agrarsektor und in den nachgelagerten Verarbeitungssektoren einher. Damit ist in den vorgelagerten Branchen und der Volkswirtschaft insgesamt eine Steigerung der Wertschöpfung und Beschäftigung verbunden. In den einzelnen Bundesländern sind die Effekte aufgrund der unterschiedlichen Wirtschaftsstruktur nicht gleich stark ausgeprägt.
JEL-Codes:Q10, Q13, Q18
Keywords:Agrarsektor, Wertschöpfungskette, Lebensmittelwirtschaft
Forschungsbereich:Umwelt, Landwirtschaft und Energie – Strukturwandel und Regionalentwicklung
Sprache:Deutsch

The Value Chain of Agricultural Commodities and Food in Austria
Since Austria's EU accession the number of employees in the agricultural sector has been decreasing continuously. Employment remained stable or increased in the upstream and downstream sectors – especially in food retail. As shown in a model analysis, an expansion of demand for domestic food is accompanied by an increase in production in the agricultural sector and in the downstream processing sectors. This is associated with an increase in value added and employment in the upstream industries and the economy as a whole. The effects in the Länder are not equally strong due to structural differences.

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Mag. Ilse Schulz

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