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Angela Köppl (WIFO), Stefan Schleicher (Wegener Center), Karl W. Steininger (Wegener Center)
Policy Brief: Energie radikal verändern – Die Niedrig-Strukturen: Energie, Emissionen und Netze
Monographien, Jänner 2017, 21 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel
 
"Energie radikal verändern" ist das zweite Policy Brief, das ein vertieftes Verständnis über das österreichische Energiesystem vermittelt. Auf Basis eines neuen Mindsets sollen die Potentiale für künftige Strukturen des Energiesystems aufbereitet werden. Österreich hat in den letzten zehn Jahren wohl auf erneuerbare Energie, vergleichsweise aber kaum auf energetische Produktivität gesetzt. Damit sind aber ambitionierte Ziele für 2030 oder gar 2050 nicht erreichbar. Die Zukunft des Energiesystems kann langfristig nicht prognostiziert werden (weil BIP oder Energiepreise ebenfalls nicht vorauszusehen sind), sondern weisen ein hohes Potential an Gestaltbarkeit durch Innovationen in den einzelnen Komponenten und deren Integration auf (wie Gebäude, die als Infrastruktur für lokal integrierte Energiesysteme dienen). Eher können die Funktionalitäten des Energiesystems eingeschätzt werden, nämlich die mit der Nutzung von Energie verbundenen thermischen, mechanischen und spezifisch elektrischen Energiedienstleistungen. In der Folge kann die Rolle von schon heute verfügbaren Anwendungs- und Transformationstechnologien auf den Energieverbrauch und den Energie-Mix dargestellt werden.
Forschungsbereich:Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Sprache:Deutsch

Policy Brief: Energy Radically Changed. The "Low" Structures: Emissions, Energy and Grids
"Energy radically changed" is the second Policy Brief that aims at a comprehensive understanding of the Austrian energy system. Based on a new mindset potential future structures of the energy system are outlined. Over the last ten years Austria put a focus on renewables but to a much lesser extent on an improvement in energy productivity. This strategy however will not allow to achieve ambitious goals for 2030 and 2050. The future of the energy system cannot be forecasted for the long run (as is also true for GDP values and energy prices) but can be shaped by innovations for the individual components as well as their integration (like buildings that could become part of the infrastructure of a locally integrated energy system). It seems more likely to assess functionalities as benefit of energy use that is tied to thermal, mechanical, and specific electric energy services and to demonstrate how available application and transformation technologies impact energy demand and energy mix.

Verwandte Einträge

Monographien, Oktober 2016, 13 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 06.10.2016 0:00
Die derzeit in Ausarbeitung befindliche integrierte Energie- und Klimastrategie für Österreich erweckt den Eindruck, dass grundlegende Zusammenhänge im Energiesystem nicht ausreichend Berücksichtigung finden, um eine konstruktive und langfristig tragfähige Perspektive zu entwickeln. Eine Fokussierung auf energierelevante Dienstleistungen, wie thermische, mechanische und spezifisch elektrische Leistungen, ist ein entscheidender Schritt zu einem besseren Verständnis im Umgang mit Energie.

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