Die Dürre 2026 – eine volkswirtschaftliche Einordnung und Lehren daraus
Die Hitze und Trockenheit der letzten Monate beeinträchtigten die Gesundheit und das Wohlbefinden vieler Menschen. Unmittelbar sicht- und greifbare wirtschaftliche Schäden hat vor allem der österreichische Agrarsektor erlitten. Dieser Beitrag legt zunächst eine vorläufige Bewertung der im August 2026 beschlossenen Hilfsmaßnahmen vor. Das Hauptaugenmerk richtet sich aber auf die Fragen, wie die Auswirkungen von Extremwetterereignissen auf die Wirtschaft begrenzt werden können und wie das in vielen Bereichen gut funktionierende System des Risikomanagements zukunftsfähig gemacht werden kann. Marktkonforme Ansätze sind die Stärkung von Versicherungen und der Einsatz von Krediten zur Finanzierung von Klimawandelanpassungsmaßnahmen.
Empfohlene Zitation
Sinabell, F., Felbermayr, G., & Url, T. (2026). Die Dürre 2026 – eine volkswirtschaftliche Einordnung und Lehren daraus. WIFO-Monatsberichte, 99(9), 475-495. https://www.wifo.ac.at/publication/pid/72966086.