Kurz- und mittelfristige Prognose des Insolvenzentgeltsicherungsgeschehens in Österreich
Einschätzung bis 2030
In der Studie wird das Insolvenzentgeltsicherungsgeschehen in Österreich bis zum Jahr 2030 vorausgeschätzt. Dafür wird die derzeitige Liquiditätsentwicklung und Insolvenzgefährdung von Unternehmen mit einem Mikrosimulationsmodell analysiert, um eine kurzfristige Einschätzung der sektoralen und größenspezifischen Insolvenzzahlen zu erhalten. Darauf aufbauend wird die Entwicklung des Insolvenzentgeltsicherungsgeschehens mit einem mittelfristigen Prognosemodell vorausgeschätzt. Nachdem in den Rezessionsjahren 2023/24 die Entgeltsicherungsmittel und die Entgeltsicherungsfälle des Insolvenz-Entgelt-Fonds auf historische Hochstände stiegen, ist mittelfristig mit einer Entspannung auf hohem Niveau zu rechnen.
Empfohlene Zitation
Bierbaumer, J., Bilek-Steindl, S., Horvath, T., Kaniovski, S., Mahringer, H., & Url, T. (2026). Kurz- und mittelfristige Prognose des Insolvenzentgeltsicherungsgeschehens in Österreich: Einschätzung bis 2030. WIFO. https://www.wifo.ac.at/publication/pid/72655381.