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Stephan Schulmeister
Währungsunion fördert Wachstum in der EU. Mittelfristige Prognose der Weltwirtschaft bis 2001
WIFO-Monatsberichte, 1997, 70(10), S.593-604
 
Niedrige Realzinsen, ein unterbewerteter Dollarkurs und eine die Nachfrageeffekte berücksichtigende Fiskalpolitik ermöglichten den USA seit Anfang der neunziger Jahre ein so hohes Wirtschaftswachstum, daß sowohl die Arbeitslosenquote als auch das Budgetdefizit deutlich sanken. In Europa ließen hingegen die Hochzinspolitik der Deutschen Bundesbank 1990/1992, der nachfolgende Zusammenbruch des Systems fester Wechselkurse und eine gleichschrittige Sparpolitik der EU-Länder das mittelfristige Wachstum auf das niedrigste Niveau der Nachkriegszeit sinken. Die Verwirklichung der "großen" Währungsunion ab 1. Jänner 1999 und damit die Überwindung der Wechselkursschwankungen innerhalb der EU wird wesentlich zur Erhöhung des Wachstums in Westeuropa von 1½% (1991/1996) auf 2½% (1996/2001) beitragen. Auch in den USA und in Japan dürfte das BIP bis 2001 mit dieser Rate expandieren.
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Deutsch

Monetary Union Promotes Growth in the EU. Medium-term Forecast for the World Economy until 2001
Since the beginning of the 1990s, the USA has – for the first time since the end of World War II – held the "leadership" in the growth dynamic of the "Triad": between 1991 and 1996, the USA's GDP grew at a yearly rate of 2.9 percent – almost twice as quickly as Europe's (+1.6 percent). Economic growth over this period was weakest in the country which had shown the greatest economic vitality over the long-term: total output in Japan grew at a rate of only 1.2 percent p.a. between 1991 and 1996.

Ihre Ansprechpersonen

 

Dr. Michael Böheim

Funktion: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Schriftleiter WIFO-Monatsberichte und WIFO Bulletin

Tamara Fellinger

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Mag. Ilse Schulz

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Tatjana Weber

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