Franz Sinabell, Dieter Pennerstorfer, Stephanie Lackner
Eine volkswirtschaftliche Analyse der Wildbach- und Lawinenverbauung in Österreich. Die Bereitstellung von Schutzgütern bisher und der künftige Bedarf
Monographien, Juni 2016, 130 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 09.06.2016 0:00
 
Die Studie untersucht die ökonomischen Auswirkungen der Bereitstellung von Anlagen der Wildbach- und Lawinenverbauung in Österreich und identifiziert Anhaltspunkte für den künftigen Bedarf. Mit ökonometrischen Verfahren werden regionalökonomische Folgen bestimmt und quantifiziert. Investitionen in Maßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung haben neben einer Erhöhung der Nachfrage nach Bauleistungen weitere vorteilhafte Effekte auf die lokale Wirtschaft. Ein Ausblick beschäftigt sich mit der Identifikation jener Regionen, in denen sich hoher Bedarf für künftige Investitionen abzeichnet.
Forschungsbereich:Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Sprache:Deutsch

An Economic Assessment of Torrent and Avalanche Control Measures in Austria. The Supply of Protective Constructions and Future Demand
This study analyses the economic impacts of investments in torrent and avalanche control measures in Austria and makes an assessemt for future demand for such services. Econometric methods are employed in order to identify and to quantify effects for the rural economy. Apart from raising the demand for goods and services of the construction sector, investments in torrent and avalanche control measures have several economic benefits for the local economy. The study provides perspectives and detailed regional assessments for places with potential future needs for investment in protective constructions to prevent damage from avalanches and torrents.

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Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2018
Zur Schätzung der kurz- und mittelfristigen volkswirtschaftlichen Effekte der Ausgaben für den Hochwasserschutz von 80 Mio. € wird ein dynamisches Modell eingesetzt, das auf Aufkommens- und Verwendungstabellen beruht. Damit werden zahlreiche Effekte in der österreichischen Volkswirtschaft berücksichtigt, die in reine Input-Output-Modelle nicht eingehen. Ermittelt werden die mit den Investitionen direkt und indirekt verbundenen volkswirtschaftlichen Folgen sowie die durch die Einkommensänderung induzierten Wirkungen auf Beschäftigung und Wertschöpfung.
Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2015
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Das BMVIT ist für die Bereitstellung von Hochwasserschutzanlagen entlang der Donau und der Grenzabschnitte von March und Thaya verantwortlich. Gemeinsam mit Beiträgen der Länder und von Interessenten wurden in den vergangenen fünf Jahren zwischen 75 und 125 Mio. € pro Jahr dafür aufgewandt. Um mit einem dynamischen Input-Output-Modell der österreichischen Volkswirtschaft die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Investittionstätigkeit und Durchführung der Maßnahmen zu ermitteln, wurde der Durchschnitt der Investitionen der Jahre 2011 bis 2013 im Umfang von 85 Mio. € herangezogen. Kurzfristig sind mit diesen Investitionen 1.700 Beschäftigungsverhältnisse verbunden (das entspricht 1.400 Vollzeitäquivalenten). Die Wertschöpfungseffekte betragen nach Berücksichtigung der direkten, indirekten und induzierten Wirkungen 105 Mio. €. Wird der genannte Betrag laufend investiert, so sind die langfristigen Effekte um etwa ein Viertel höher.
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015
Das BMVIT ist für die Bereitstellung von Hochwasserschutzanlagen entlang der Donau und der March verantwortlich. Dafür wurden in den vergagenen fünf Jahren Beträge zwischen 43 und 75 Mio. € pro Jahr aufgewandt. Die gesamten Investitionen sind höher, da auch die Begünstigten Beiträge leisten. Die Mittel werden eingesetzt, um Bauvorhaben durchzuführen und andere Maßnahmen im Zusammenhang mit einem integrierten, auf Ökologie Bedacht nehmenden Hochwasserschutz zu gewährleisten. Das WIFO untersucht mit Hilfe eines Input-Output-Modells der österreichischen Volkswirtschaft, welche volkswirtschaftlichen Auswirkungen die Investitionstätigkeit und die Durchführung der Maßnahmen haben. Hinweise auf Befunde in der Literatur über die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ergänzen die Analyse.
Monographien, Oktober 2008, 62 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Wahrscheinlichkeits-Überschreitungskurven sind eine Möglichkeit zur optischen Darstellung und Nutzung der Ergebnisse eines Katastrophenmodells. Sie beschreiben die jährliche Wahrscheinlichkeit, mit der ein gegebenes Portfolio von Objekten ein vorgegebenes Schadensausmaß potentiell überschreitet. Die hier für Österreich erstmals berechneten Wahrscheinlichkeits-Überschreitungskurven für Hochwasserkatastrophen zeigen, dass für Wohngebäude privater Haushalte in Österreich ein Gesamtschadenvolumen von 100 Mio. € einmal in 1.000 Fällen (0,1%) überschritten wird; umgekehrt ausgedrückt bleibt der Gesamtschaden an privaten Wohngebäuden in 999 von 1.000 Fällen (99,9%) unter dem Wert von 100 Mio. €. Die Wahrscheinlichkeits-Überschreitungskurven erlauben auch die Berechnung der Grenzwerte für ein Sicherheitsniveau von 1 in 10.000 Fällen (0,01%). In diesem Fall würde für private Wohngebäude ein Gesamtschaden von 400 Mio. € einmal in 10.000 Fällen überschritten. Höhere Schäden können durchaus auftreten, die entsprechende Eintrittswahrscheinlichkeit ist jedoch gering. Die Berechnung von Wahrscheinlichkeits-Überschreitungskurven für öffentliche Gebäude, Gebäude des Dienstleistungssektors, der Industrie und des Gewerbes sowie sonstige Gebäude erlaubt eine umfassende Einschätzung des Hochwasserrisikos auf der Grundlage des Bestands aus dem Jahr 2005.
Österreich ist Naturgefahren in besonderem Maß ausgesetzt. Neben dem Einfluss der Topographie haben Mängel in der Flächenwidmung zur Folge, dass 12% des Gebäudebestands durch Hochwasser potentiell gefährdet sind, fast 9% gelten als hochgefährdet. Die Verstärkung von Vorsorgemaßnahmen ist eine Voraussetzung für ein effizientes System des Risikomanagements, das künftigen Herausforderungen gewachsen ist. Eine effiziente Risikoteilung umfasst den Rückzug des Staates aus der laufenden Schadenabdeckung, einen breiten (oft verpflichtenden) Versicherungsschutz potentiell Betroffener und eine starke Beteiligung des Staates in der Vorsorge, im Katastrophenschutz und in der Krisenbewältigung während des Eintritts von Extremereignissen.
In Österreich beteiligt sich der Staat in zweierlei Hinsicht an der Minderung von Schäden durch Hochwasser und andere Elementarereignisse: Maßnahmen zum vorbeugenden Schutz gegen Hochwässer werden in hohem Umfang staatlich gefördert, und Betroffene können auf substantielle öffentliche Unterstützung zählen. Das Ausmaß der Konsequenzen von Hochwasserereignissen wird stark vom Verhalten der Bevölkerung in gefährdeten Zonen und vom Gesetzesvollzug lokaler Behörden beeinflusst. Eine ungünstige Informationslage trägt in Österreich dazu bei, dass schadensmindernde Maßnahmen nicht im optimalen Umfang gesetzt werden.
Franz Sinabell (WIFO), Siegfried Trimmel (Büro für Raum- und Regionalplanung)
Monographien, November 2004, 81 Seiten
Im Rahmen der "Analyse der Hochwasserereignisse vom August 2002 – FloodRisk"
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.11.2004 0:00
Hochwasserereignisse sind unvermeidlich, die Gefahrenpotentiale können jedoch verringert und die Konsequenzen können gemildert werden. Zur Vorbeugung eignen sich eine Anpassung der Flächennutzung (z. B. Bauverbot in roten Zonen), abflussmindernde Bodennutzung (z. B. biologische Landwirtschaft), Bauvorsorgemaßnahmen und Warnsysteme. Wenn Schäden nicht verhindert werden können, lassen sich die wirtschaftlichen Konsequenzen für die Betroffenen dennoch mildern. Die umfassende Untersuchung dieser Maßnahmen in Österreich deckte mehrere Defizite auf. So fehlen etwa Informationen über das Ausmaß der Gefährdung und die Entwicklung von Schäden aus ökonomischer Sicht. Die Vorschläge zur Beseitigung dieser Mängel beziehen sich auf den öffentlich finanzierten Schutzwasserbau, die Funktionsweise des Katastrophenfonds, die Einbindung privater Versicherungsunternehmen und die Raumordnung.
in: Universität für Bodenkultur, Institut für Meteorologie und Physik, StartClim – Startprojekt Klimaschutz. Erste Analysen extremer Wetterereignisse und ihrer Auswirkungen in Österreich
Monographien, Wien, November 2003, http://www.austroclim.at/startclim
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft – Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit – Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur – Oesterreichische Nationalbank – Österreichische Hagelversicherung – Umweltbundesamt GmbH
Monographien, September 2003, 32 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Das Hochwasserereignis 2002 in Niederösterreich hatte beträchtliche Vermögensschäden sowie Produktionsausfälle im privaten und öffentlichen Sektor zur Folge. Der Umfang der verursachten Schäden und die Betroffenheit weiter Bevölkerungskreise durch dieses extreme Wetterereignis haben die Frage nach einer Verbesserung des Hochwasserschutzes sowie einer effizienten Dimensionierung von Schutzmaßnahmen aufgeworfen. Im Zusammenhang damit ist die Forderung nach Richtlinien zur Festlegung des Schutzniveaus vor extremen Wetterereignissen zu sehen. Als geeignete Entscheidungsbasis erscheinen eine Risikoanalyse sowie ökonomische Analysen nach Regionen. Aus den Ergebnissen dieser Analysen können Empfehlungen für ein "optimales" Risikomanagement abgeleitet werden.
WIFO-Monatsberichte, 1967(11), S.382-391
in: Florian Rudolf-Miklau, Andreas Pichler (Hrsg.), Retrospektive – Perspektive – Vision: 130 Jahre Wildbach- und Lawinenverbauung
Buchbeiträge, Wien, 2014, S.50-55
Wildbach- und Lawinenverbau, 2009, (163), S.88-101
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2016
Im Projekt werden die ökonomischen Vorteile der Gesellschaft aus der Bereitstellung von Anlagen der Wildbach- und Lawinenverbauung in Österreich ermittelt. Insbesondere wird untersucht, in welchem Umfang Unternehmen in Risikozonen von der Bereitstellung von Schutz profitieren. Die Ergebnisse der Untersuchung werden für die fachpolitische Argumentation herangezogen und dienen dazu, den öffentlichen Mitteleinsatz nach regionalökonomischen Kriterien zu justieren.
Projektberichte (abgeschlossen), März 2009
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abt. IV/5: Wildbach und Lawinenverbauung
Aufgrund der topographischen Situation ist Österreich Naturgefahren – Hochwasser, Lawinen, Rutschungen, Muren, Felsstürzen – in besonderem Maß ausgesetzt. Die Wildbach- und Lawinenverbauung, eine Bundesdienststelle, setzt Maßnahmen zur Abwehr dieser Gefahren. Dazu zählen die Errichtung von Schutzbauten, die Erstellung von Gefahrenzonenplänen und andere Dienstleistungen. Die Studie untersucht ausgewählte Wirkungen dieser Aktivitäten: wirtschaftliche Folgen von Investitionen in Schutzmaßnahmen und Schadereignissen, die Entwicklung des Kapitalstocks von Schutzanlagen und Einflussfaktoren auf die Schadenentwicklung. Demnach tragen die gesetzten Maßnahmen wirksam zur Schadenvermeidung bei. Vor allem ist es gelungen, durch die zügige Entwicklung von Gefahrenzonenplänen die Besiedlung gefährdeter Zonen zu vermeiden.
Monographien, März 2009, 138 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abt. IV/5: Wildbach und Lawinenverbauung
Aufgrund der topographischen Situation ist Österreich Naturgefahren – Hochwasser, Lawinen, Rutschungen, Muren, Felsstürzen – in besonderem Maß ausgesetzt. Die Wildbach- und Lawinenverbauung, eine Bundesdienststelle, setzt Maßnahmen zur Abwehr dieser Gefahren. Dazu zählen die Errichtung von Schutzbauten, die Erstellung von Gefahrenzonenplänen und andere Dienstleistungen. Die Studie untersucht ausgewählte Wirkungen dieser Aktivitäten: wirtschaftliche Folgen von Investitionen in Schutzmaßnahmen und Schadereignissen, die Entwicklung des Kapitalstocks von Schutzanlagen und Einflussfaktoren auf die Schadenentwicklung. Demnach tragen die gesetzten Maßnahmen wirksam zur Schadenvermeidung bei. Vor allem ist es gelungen, durch die zügige Entwicklung von Gefahrenzonenplänen die Besiedlung gefährdeter Zonen zu vermeiden.
Versicherungsrundschau, 2006, (7-8), S.177-178
Franz Sinabell (Projektleitung), Georg Böhs, Stephanie Lackner, Dieter Pennerstorfer (WIFO), Helmut Habersack, Lukas Löschner, Roswitha Samek, Bernhard Schober, Walter Seher (BOKU)
Monographien, April 2016, 112 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Online seit: 15.04.2016 0:00
Die Analyse der Belastung der Landeshaushalte durch Naturgefahren konzentriert sich neben Hagel und Dürre auf Hochwasserereignisse, weil durch sie in der Vergangenheit die größten Schäden entstanden sind. Fallstudien mit tiefergehenden Analysen behandeln die Gefährdung von Häusern und anderen Objekten in Zonen mit geringer Überflutungswahrscheinlichkeit, den Zusammenhang zwischen Gefährdungslage und Schadenhöhe, die Eignung hydraulischer Modelle zur Reproduktion beobachteter ökonomischer Schäden und die Möglichkeiten, durch Raumplanungsmaßnahmen das Schadenausmaß zu begrenzen. Landkarten der Gefährdungszonen sind demnach wenig geeignet, um die genaue Schadenhöhe zu prognostizieren, aber gut geeignet, um die Gefährdung von Objekten anzuzeigen. Konkrete Vorschläge zeigen den Gestaltungsspielraum von Behörden auf, um der Hochwassergefahr in der österreichischen Raumplanung Rechnung zu tragen.
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur, Zentrum für angewandte Genetik
Abgeschlossen: 2015
Im Projekt wird untersucht, in welchem Umfang die Budgets der Länder durch Naturgefahren belastet werden. Der Schwerpunkt liegt auf Hochwasser, weil dieses die größten Schäden in Österreich verursacht. Hagel-, Sturm- und Dürreschäden werden in der Studie ebenfalls untersucht. Fallstudien mit tiefergehenden Analysen widmen sich den Fragen, wie gefährdet Häuser und andere Objekte in Österreich in Zonen mit geringer Überflutungswahrscheinlichkeit sind, wie gut sich hydraulische Modelle eignen, um beobachtete ökonomische Schäden zu reproduzieren, und wie durch eine Verbesserung der Raumplanung das Schadenausmaß begrenzt werden kann.
Monographien, November 2006, 74 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Die von Naturgefahren (darunter Hochwasser, Lawinen, Erdbeben) ausgelösten Schäden nahmen in den letzten Jahren zu. Aus volkswirtschaftlicher Sicht soll das Schadensausmaß möglichst gering gehalten werden, existenzbedrohende Situationen sollen von der Bevölkerung abgewendet werden. Dem Risikoausgleich, sei es durch Versicherungen oder durch öffentliche Beihilfen, kommt dabei eine zentrale Rolle zu. In einem internationalen Vergleich wird untersucht, wie einzelne Länder diesen Risikoausgleich gestalten. Auf Basis der ökonomischen Literatur werden Kriterien für effiziente Formen der Risikotragung entwickelt. Auswertungen von zurückliegenden Schadereignissen und die Einstufung der Gefährdung von Liegenschaften werden genutzt, um Schadenspotentiale zu illustrieren.
Vortragsreihe "WIFO-Extern", 4.5. 2006
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Monographien, Juni 2018, 40 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.06.2018 0:00
Das BMVIT ist für die Bereitstellung von Hochwasserschutzanlagen entlang der Donau und der Grenzabschnitte von March und Thaya verantwortlich. Gemeinsam mit Beiträgen der Länder und von Interessenten wurden in den vergangenen fünf Jahren zwischen 75 und 142 Mio. € pro Jahr dafür aufgewandt. 2018 werden die Investitionen 182 Mio. € erreichen, für 2023 sind Investitionen von 75 Mio. € zu erwarten. Im Durchschnitt der kommenden Jahre werden um 23 Mio. € pro Jahr mehr ausgegeben werden als bisher geplant. Mit einem dynamischen Input-Output-Modell der österreichischen Wirtschaft werden die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der zusätzlichen Investitionen ermittelt und einer Vorausschau aus 2015 gegenübergestellt. Die Investitionen haben demnach erhebliche Auswirkungen auf Beschäftigung und Wertschöpfung. Gegen Ende des Analysezeitraumes wird durch die Steigerung der Ausgaben gegenüber den bisherigen Plänen eine zusätzliche Wertschöpfung von 29 Mio. € erwartet.