Peter Mayerhofer, Peter Huber, Stefan Schönfelder
Oberösterreichs Wirtschaft im europäischen Wettbewerb. Erfolge, Defizite, Handlungsoptionen (Upper Austria's Economy in an International Setting: Strengths, Deficits, Options for Action)
Monographien, November 2012, 326 Seiten
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.10.2013 0:00
 
Aus einer datengestützten Bewertung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft werden Handlungslinien und Maßnahmenvorschläge für die regionale Wirtschaftspolitik abgeleitet. Zu diesem Zweck werden international vergleichbare Indikatoren für Oberösterreich und wesentliche Konkurrenzregionen in harmonisierter Form aufbereitet und vergleichend analysiert. Benchmark ist ein Sample von insgesamt 104 ähnlich entwickelten und strukturierten Regionen in Europa, das auf Basis einer Clusteranalyse der europäischen NUTS-2-Regionen identifiziert wurde. Die Analyse der Erfolgsindikatoren stellt Oberösterreich auch im Vergleich mit ähnlich hochentwickelten, sachgüterorientierten Regionen in Europa ein gutes Zeugnis aus, lässt jedoch auch erkennen, dass die erreichte Wettbewerbsposition für die Zukunft abgesichert werden muss. Aus diesem Grund schließt eine umfangreiche vergleichende Analyse der Bestimmungsgründe der Wettbewerbsfähigkeit in sieben für eine wachstumsorientierte Entwicklung zentralen Themenfeldern an. Auf Basis der hier identifizierten Stärken und Schwächen Oberösterreichs werden Handlungsfelder für eine optimierende Standort- und Strukturpolitik aufgezeigt und Maßnahmenvorschläge in den Themenfeldern Innovation und Technologie, Bildung und Qualifizierung, Internationalisierung, Strukturwandel und Mittelstand, Arbeit und Soziales, Infrastruktur sowie Regionalentwicklung formuliert.
Forschungsbereich:Strukturwandel und Regionalentwicklung
Sprache:Deutsch

Upper Austria's Economy in an International Setting: Strengths, Deficits, Options for Action
Based on a comparative analysis of the economy of Upper Austria and a sample of 104 other industrial regions in Europe we identify the strengths and weaknesses of this Austrian region and suggest economic policy measures to support regional growth and employment. In an indicator based analysis we find international competitiveness of the regional economy in good order. However, in a deep analysis of the determinants of the performance at hand we were able to identify some room for improvement. Therefore we highlight promising fields of policy action, including measures in innovation policy, educational policy, structural policy, infrastructure policy, labour market policy and regional policy.

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Oberösterreichs Wirtschaft im europäischen Konkurrenzumfeld. Zweiter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit, 2017 (The Economy of Upper Austria in a European Setting. 2nd Report on International Competitiveness, 2017)
Monographien, September 2017, 189 Seiten
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 04.09.2017 10:00
 
Aufbauend auf einer ersten umfassenden Sichtung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zum Datenstand 2008 (Mayerhofer et al., 2012) analysiert die Studie die Weiterentwicklung der regionalen Konkurrenzposition in der schwierigen Phase in und nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Zu diesem Zweck werden international vergleichbare Indikatoren für Oberösterreich und wesentliche Konkurrenzregionen in harmonisierter Form aufbereitet und vergleichend analysiert. Benchmark ist ein Sample von insgesamt 108 hochentwickelten sachgüterorientierten Volkswirtschaften in Europa (HSRE), die auf Basis einer Clusteranalyse der europäischen NUTS-2-Regionen als engere Konkurrenzregionen Oberösterreichs identifiziert wurden. Wie die Analyse der Erfolgsindikatoren zur Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zeigt, verbesserte sich die Wettbewerbsposition der Region auch in der Krisen- und Nachkrisenphase weiter. Zugleich wird die Notwendigkeit einer pointiert wachstums- und produktivitätsorientierten Ausrichtung der regionalen Wirtschaftspolitik als Grundlage für eine Absicherung erreichter Wettbewerbsvorteile deutlich. Eine detaillierte Sichtung der zentralen Determinanten der Wettbewerbsfähigkeit in Innovationsorientierung, Qualifizierung und der Positionierung auf internationalen Märkten schließt sich daher an. Auf Basis der dabei identifizierten Stärken und Schwächen Oberösterreichs werden Handlungslinien für Internationalisierungspolitik, Forschungs- und Innovationspolitik sowie Aus- und Weiterbildungspolitik aufgezeigt, die geeignet scheinen, Wachstum und Produktivitätsentwicklung in der oberösterreichischen Wirtschaft als Grundlage für deren nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.
Peter Mayerhofer (Projektleitung)
Oberösterreichs Wirtschaft im europäischen Konkurrenzumfeld. Zweiter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit, 2017 (The Economy of Upper Austria in an European Setting. 2nd Report on International Competitiveness, 2017)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Abgeschlossen: 2017
Im Rahmen der Studie werden international vergleichbare Informationen über die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Oberösterreich und ähnlich entwickelter und strukturierter Industrieregionen in Europa aufbereitet und analysiert. Aufbauend auf einer ähnlichen Arbeit mit Daten bis 2008 wird untersucht, wieweit die oberösterreichische Wirtschaft ihre günstige Wettbewerbsposition gegenüber den Konkurrenzregionen auch unter den ungünstigeren Rahmenbedingungen seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise bewahren konnte. Die Ergebnisse zeigen, welche Stärken und Schwächen der regionalen Wirtschaft im neuen Umfeld stärker zu Tage treten und wieweit sich aus den Entwicklungen seit 2008 neue Herausforderungen und Veränderungen für die regionale Wirtschaftspolitik Oberösterreichs ergeben.
Monographien, August 1998, 80 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Oberösterreichische Technologie und Marketing Ges.m.b.H.