Macro-economic Effects of the Fiscal Stimulus Measures in Austria
Austrian Economic Quarterly, 2009, 14(4), S.205-216
In order to cushion the impact of the financial and economic crisis on the real economy, the Austrian government adopted fiscal stabilisation packages. Relative to GDP, these are among the largest in an international comparison, amounting to 4.2 percent of 2008 GDP in cumulative terms and including similar measures taken by the Länder (federal states). Simulations with the WIFO macro-economic model suggest that these measures, together with those taken by Austria's major trading partners, contribute substantially towards limiting the repercussions of the crisis, reducing the fall in GDP in 2010 by 2.1 percentage points. With a share of less than 30 percent of the total amount spent, investment geared towards raising potential growth in the future receives less emphasis than in a sample of 11 OECD countries with an average share of almost 40 percent.
Keywords:Fiscal Programmes; Macro-economic Effects; Financial Crisis, Economic Crises; Austria
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Englisch

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WIFO-Monatsberichte, 2009, 82(9), S.675-686
 
Die Regierung hat in Österreich zur Abfederung der realwirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise sehr rasch Stabilisierungspakete zusammengestellt. Diese gehören gemessen an der Wirtschaftsleistung zu den größten im internationalen Vergleich: Kumuliert betragen sie – einschließlich der Konjunkturpakete der Bundesländer – 4,2% des BIP von 2008. Modellsimulationen des WIFO zeigen, dass diese Maßnahmen im Zusammenspiel mit jenen der wichtigsten Handelspartner einen bedeutenden Beitrag zur Krisenbekämpfung leisten. Einschließlich der Konjunkturpakete der Handelspartner wird der Konjunktureinbruch 2010 um 2,1 Prozentpunkte gedämpft. Mit knapp 30% des Gesamtvolumens der Konjunkturbelebungsmaßnahmen haben die Zukunftsinvestitionen ein unterdurchschnittliches Gewicht, während sie im Durchschnitt von 11 ausgewählten OECD-Ländern knapp 40% erreichen.