Teilstudie 18: Elemente einer Wachstumspolitik für den ländlichen Raum
in: Karl Aiginger, Gunther Tichy, Ewald Walterskirchen (Projektleitung und Koordination), WIFO-Weißbuch: Mehr Beschäftigung durch Wachstum auf Basis von Innovation und Qualifikation
Monographien, November 2006, 128 Seiten
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich – Bundesarbeitskammer – Österreichischer Gewerkschaftsbund – Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs
Mit finanzieller Unterstützung von: Oesterreichische Nationalbank – Androsch International Consulting – Investkredit – Gewerkschaft Metall – Textil – Raiffeisenlandesbank Oberösterreich – Oberbank AG – D. Swarovski und Co – Rauch Fruchtsäfte Ges.m.b.H.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.11.2006 12:00
 
Das wichtigste Charakteristikum, das den ländlichen Raum von urbanen und integrierten Räumen unterscheidet, ist die geringe Bevölkerungsdichte. Daraus ergeben sich spezifische Nachteile, wie etwa lange Verkehrswege und die geringe Konzentration der Wirtschaftsaktivitäten. Zu den Strategien, die das Wachstum im ländlichen Raum steigern können, gehören die Hebung der Erwerbsbeteiligung, vor allem von Frauen, die Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten sowie der Qualität des Tourismusangebotes und die dezentrale Bereitstellung nachwachsender Rohstoffe. Eine Voraussetzung ist die ausreichende Versorgung mit Infrastruktur, damit moderne Kommunikations- und Informationstechnologien dezentral effektiv eingesetzt werden können.
Forschungsbereich:Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Sprache:Deutsch

Substudy 18: Elements of Growth Policy for the Rural Areain: Karl Aiginger, Gunther Tichy, Ewald Walterskirchen (Projektleitung und Koordination), WIFO White Paper: Towards Higher Employment via Economic Growth Based on Innovation and Qualification
The key feature distinguishing the rural from urban and integrated spaces is the former's low population density. This creates specific disadvantages such as long transport routes and a low concentration of economic activities. Among the strategies that can boost rural growth are raising the labour participation rate, especially among women, improving educational opportunities and the quality of the touristic offer, and the decentralised provision of sustainable raw materials. A prerequisite is ensuring a sufficient supply of infrastructure to enable the decentralised and effective use of modern communication and information technologies.