A-LMM 2.0

Austrian Long-run Macroeconomic Model
Das Austrian Long-run Macroeconomic Model (A-LMM) erstellt langfristige Projektionen der österreichischen Wirtschaft bis 2075. Das Basisszenario dient als gesamtwirtschaftliche Grundlage für Mikrosimulationsmodelle des österreichischen Pensionssystems. A-LMM ist ein neoklassisches Wachstumsmodell, das demografische Indikatoren zur Bestimmung des Produktivitätswachstums, der IKT-Kapitalakkumulation, der Ersparnisbildung und der Inflationsrate nutzt. Es bildet arbeitssparenden technischen Fortschritt und stilisierte Fakten wachsender Volkswirtschaften.

Das Austrian Long-run Macroeconomic Model (A-LMM) wird für langfristige Projektionen der österreichischen Wirtschaft bis 2075 eingesetzt. Das Basisszenario wird als gesamtwirtschaftliche Ausgangslage für Mikrosimulationsmodelle des österreichischen Pensionsversicherungssystems genutzt. Das Basisszenario beruht auf der mittelfristigen WIFO-Prognose vom Juni 2024. A-LMM 2.0 ist ein neoklassisches Wachstumsmodell und verwendet demografische Indikatoren zur Bestimmung des Produktivitätswachstums (TFP), des Aufbaus von IKT-Investitionen, der Ersparnisbildung und der Inflationsrate. Das Modell ermöglicht dadurch arbeitssparenden technischen Fortschritt und bildet stilisierte Fakten wachsender marktwirtschaftlicher Ökonomien mit einer alternden Bevölkerung ab. In das aktuelle Modell fließen die jüngste Bevölkerungsprognose sowie Informationen aus Arbeitsmarkt- und VGR-Daten ein. Die jahrgangsspezifischen Erwerbsquoten sind in A-LMM exogen und werden mit einem dynamischen Kohortenmodell prognostiziert.