Data Science and Management

Das Team "Data Science and Management" unterstützt die Forschungsbereiche des WIFO in Bezug auf Datenzugang, Datenbankpflege und Datenbankadministration sowie bei der Beschaffung, Verarbeitung, Analyse und Auswertung von sehr komplexen und großen Datenmengen. Der damit verbundene hohe Anspruch an Datenqualität und Datenkonsistenz ist für die gesamte Forschungstätigkeit des WIFO prägend.

Neue technologische Entwicklungen ermöglichen sowohl neue Methoden, große Datenmengen zu analysieren, als auch den Aufbau neuer Datensätze. Das WIFO sieht darin eine große Chance für die empirische Wirtschaftsforschung und eine evidenzbasierte Wirtschaftspolitik und nutzt daher diese neuen Verfahren sowohl im Rahmen von Forschungsprojekten als auch in seiner Grundlagenforschung.

Rezente Beispiele sind etwa der Aufbau eines Datensatzes zu Komplexitätsindikatoren (Product-Space-Indikatoren). Weitere komplexe Datensätze sind die Patentdatenbank des WIFO oder der Individualdatenbestand der Arbeitsmarktdatenbank des Sozialministeriums.

Abseits der Entwicklung von neuen Datenanalysemethoden und Datensätzen betreut das Team Data Science and Management u. a. das WDS – WIFO-DatenSystem, welches auch externen Nutzern und Nutzerinnen zur Verfügung steht. Dazu werden unterschiedliche Datenquellen aus dem In- und Ausland homogenisiert importiert und für wissenschaftliche Analysen und wirtschaftspolitische Entscheidungen aufbereitet.

 

Beispiele für die Datenvisualisierung

 

Publikationen

Die Mitglieder des Teams

Mag. Peter Reschenhofer

Detailansicht

Andreas Reinstaller, Werner Hölzl, Johannes Kutsam, Christian Schmid
The Development of Productive Structures of EU Member Countries and Their International Competitiveness
Monographien, Juni 2013
Auftraggeber: Europäische Kommission, GD Unternehmen und Industrie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.06.2013 0:00
 
This study examines the development of the productive structures of the EU using international trade data and methods from complexity theory referred to as the "product space" approach. The results show that the set of products for which a country has already a comparative advantage in international trade is a strong predictor for the type of products in which it will develop a comparative advantage and obtain significant world market shares. This implies that the development of the productive structures of a country is a highly cumulative process and any upgrading is necessarily deeply rooted in current capabilities and industrial specialisation. Complementary factors and competencies have to be built up. This makes it more difficult for countries to change their productive structures. In the light of the results of this study the smart specialisation strategy which the European Commission pursues in its cohesion policy for the years 2014-2020 seems to be well placed to foster the competitiveness of the European Union in general and the European regions in particular. Some caveats however apply.
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Englisch