Evaluierung mittelfristiger Wirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik nach Altersgruppen

Die Studie untersucht die mittelfristigen Wirkungen zentraler Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Österreich und Niederösterreich mit besonderem Fokus auf Unterschiede zwischen Altersgruppen. Analysiert werden fünf Qualifizierungsförderungen (berufliche Orientierung, aktive Arbeitssuche, Basisqualifizierung, Aus- und Weiterbildung sowie Beihilfen zu den Kurskosten) und zwei Beschäftigungsförderungen (Eingliederungsbeihilfen sowie sozialökonomische Betriebe und gemeinnützige Beschäftigungsprojekte). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wirksam die verschiedenen Maßnahmen für junge Personen, Personen im Haupterwerbsalter sowie Arbeitslose im höheren Erwerbsalter sind. Dazu werden Förderhäufigkeiten und Zielgruppenstrukturen untersucht und mittels mikroökonometrischer Verfahren die kausalen Nettoeffekte auf die weitere Beschäftigungsintegration und die Einkommen über einen mehrjährigen Nachbeobachtungszeitraum geschätzt. Ergänzend werden Unterschiede zwischen Österreich und Niederösterreich analysiert und die Beschäftigungswirkungen fiskalisch eingeordnet. Die Studie liefert damit eine empirische Grundlage für einen zielgerichteten und evidenzbasierten Einsatz zentraler arbeitsmarktpolitischer Instrumente.