Iran-Krieg gefährdet die Konjunkturerholung

Prognose für 2026 und 2027

Infolge des Iran-Krieges haben sich Rohöl und Erdgas stark verteuert. Zudem trübt die Unsicherheit über die Dauer und den weiteren Verlauf des Konfliktes das Investitionsklima in der EU. Dies wird auch die österreichische Industrie, die seit Jahren unter der schwachen Investitionsgüternachfrage leidet, in Mitleidenschaft ziehen. Die Inflationsrate dürfte trotz des Iran-Krieges weiter zurückgehen, jedoch verlangsamt der jüngste Energiepreisanstieg den Rückgang. Die Arbeitslosenquote verharrt 2026 auf dem hohen Niveau des Vorjahres und wird erst 2027 sinken.