Franz Sinabell, Thomas Url, Versicherungen als effizientes Mittel zur Risikotragung von Naturgefahren

Monographien, November 2006, 74 Seiten
   
Die von Naturgefahren (darunter Hochwasser, Lawinen, Erdbeben) ausgelösten Schäden nahmen in den letzten Jahren zu. Aus volkswirtschaftlicher Sicht soll das Schadensausmaß möglichst gering gehalten werden, existenzbedrohende Situationen sollen von der Bevölkerung abgewendet werden. Dem Risikoausgleich, sei es durch Versicherungen oder durch öffentliche Beihilfen, kommt dabei eine zentrale Rolle zu. In einem internationalen Vergleich wird untersucht, wie einzelne Länder diesen Risikoausgleich gestalten. Auf Basis der ökonomischen Literatur werden Kriterien für effiziente Formen der Risikotragung entwickelt. Auswertungen von zurückliegenden Schadereignissen und die Einstufung der Gefährdung von Liegenschaften werden genutzt, um Schadenspotentiale zu illustrieren.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Forschungsbereich:Umwelt, Landwirtschaft und Energie – Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

Insurance as an Efficient Means to Cover the Risk of Natural Disasters

Damage caused by natural disasters (including floods, avalanches, earthquakes) has assumed ever greater proportions in recent years. From a macroeconomic point of view, the extent of such damage is to be kept as low as possible, guarding the population from situations that can threaten their livelihood. Balancing that risk, whether through insurance or through public aid, is thus of critical importance. An international comparison looks at the methods used by various countries to achieve such a risk balance. Based on the economic literature, criteria are developed for efficient forms of carrying the risk. Evaluations of past losses and risk categories for properties are used to illustrate loss potentials.

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