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Stefan Ederer, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Thomas Url, Slow Upturn Following Soft Patch in 2012. Medium-term Forecast of the Austrian Economy until 2016

Austrian Economic Quarterly, 2012, 17(1), S.12-23
The Austrian economy will not regain significant momentum before 2014. During the forecast period from 2012 until 2016 real GDP will grow by 1.6 percent per year on average. Exports will expand by 5.5 percent per year. Imports, by contrast, will increase by only 5.1 percent. The average inflation rate during 2012-2016 will be 2.1 percent. Despite the increase of employment tensions in the labour market will remain, as the labour supply will grow, too. At 7.3 percent the unemployment rate will be considerably higher in the forecast period than before. Moderate and sustainable consolidation and reform measures in the public sector will not dampen economic activity excessively in the medium term.
 
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Englisch

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Die österreichische Wirtschaft wird erst ab 2014 wieder merklich an Dynamik gewinnen. Im Durchschnitt des Prognosezeitraumes 2012/2016 nimmt das BIP jährlich real um 1,6% zu. Die Ausfuhr wird um 5,5% p. a. expandieren, die Importe hingegen um nur 5,1%. Die Inflationsrate beträgt im Durchschnitt der Jahre 2012/2016 2,1%. Trotz der Zunahme der Beschäftigung bleibt die Lage auf dem Arbeitsmarkt angespannt, da auch das Arbeitskräfteangebot wächst. Mit 7,3% wird die Arbeitslosenquote im Prognosezeitraum deutlich höher sein als zuvor. Maßvolle und nachhaltig wirksame Konsolidierungs- und Reformmaßnahmen im öffentlichen Bereich werden die Konjunktur mittelfristig nicht allzu stark dämpfen.
 

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Nach einer Konjunkturabschwächung 2012 dürfte sich das Wirtschaftswachstum in den Industrieländern wieder beschleunigen und zwischen 2011 und 2016 durchschnittlich 2,0% pro Jahr erreichen. In den USA wird das BIP kräftiger expandieren (+2,1%) als in der EU 27 (+1,7%) bzw. in Japan (+1,6% pro Jahr). Wegen der nur langsamen Überwindung der Finanzmarktkrise in vielen Euro-Ländern wird das Wirtschaftswachstum im Euro-Raum nur 1,4% pro Jahr betragen. In den neuen EU-Ländern wird die Produktion mehr als doppelt so rasch zunehmen (+3,2% pro Jahr). China und Indien werden weiterhin das höchste Wirtschaftswachstum verzeichnen (+8,6% bzw. +8,4% pro Jahr). In den anderen Entwicklungs- und Schwellenländern dürfte das BIP bis 2016 um etwa 4½% pro Jahr zunehmen.
 

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