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WIFO publications and research project papers(10842 hits)

Alexander Krenek, Margit Schratzenstaller, A European Net Wealth Tax

WIFO Working Papers, 2018, (561), 26 pages
The increase of wealth inequality in many EU countries has spurred interest in wealth taxation. While taxes on wealth for a long time have played only a marginal role in the public finance and taxation literature, more recently a variety of arguments are brought forward in favour of (higher) wealth taxation. At the same time, tax competition has led to an almost complete disappearance of recurrent net wealth taxes in Europe. By dealing with non- and under-reporting in the Household and Consumption Survey (HFCS) data set provided by the European Central Bank, we are able to estimate the wealth distribution within 20 EU countries and the revenue potential of a progressive EU-wide net wealth tax.
 
Online since: 15.04.2018 0:00

Peter Huber, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Begleitende Evaluierung der Umsetzung des verpflichtenden Integrationsjahres in Österreich

Reports (work in progress), April 2018
Der Bericht analysiert den Umsetzungskontext des arbeitsmarktpolitischen Förderungsprogrammes des verpflichtenden Integrationsjahres in Österreich. Die befragten Experten und Expertinnen loben vor allem die erhöhte Verbindlichkeit seit der Einführung des Gesetzes. Hinsichtlich der meisten quantitativen Ziele zur Betreuung der Zielgruppe des Integrationsjahrgesetzes wurden ebenfalls Fortschritte erzielt. So konnten die Betreuung der Zielgruppe verbessert, Benachteiligungen bestimmter Zielgruppen (insbesondere von Frauen) abgebaut und regional unterschiedliche Angebote etwas vereinheitlicht werden. Die Erfassung der Zielgruppe in Arbeitstrainings ist aber immer noch sehr gering und wird sich wohl auch nicht deutlich erhöhen. Auch hinsichtlich der im Integrationsjahrgesetz avisierten besseren Koordination zwischen Asylverfahren und Betreuung durch das AMS ist der Fortschritt geringer als erhofft. Die Budgetplanung für dieses Programm sollte berücksichtigen, dass die Bedeutung der Zielgruppe voraussichtlich weiter steigen wird und es zur Umsetzung eines solchen Programms vor allem einer mittelfristig gesicherten Finanzierung bedarf.
 
Commissioned by: Federal Ministry of Labour, Social Affairs, Health and Consumer Protection
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Yvonne Wolfmayr, Elisabeth Christen, Klaus S. Friesenbichler, Gerhard Streicher, Thomas Url, Soft Loans als Instrument der Ausfuhrförderung und der Entwicklungszusammenarbeit

Reports (work in progress), April 2018
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Output-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen im Rahmen von Interviews werden ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet.
 
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Stefan Ederer, Little Evidence for Weakening Business Activity. Business Cycle Report of March 2018

WIFO Bulletin, 2018, 23(3), pp.20-26
   
Economic growth is currently robust, both internationally and in Austria, and should sustain its momentum in the months to come. Austria's labour market keeps recovering, even if unemployment stays high. Inflation has somewhat eased lately, narrowing the differential vis-à-vis the euro area.
 
Online since: 28.03.2018 0:00

Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Labour Market Monitor 2017. A Europe-wide Labour Market Monitoring System Updated Annually (Executive Summary)

Reports (work in progress), March 2018
The report is an update of a set of labour market indices first developed and tested in 2010 in collaboration with experts of the Vienna Chamber of Labour (AK). The Austrian labour market is examined relative to the other 27 EU countries according to the following key dimensions: overall labour market performance, participation of different groups of people, exclusion risks on the labour market, distribution of earnings and redistribution by the welfare state. The present report summarises the current results of the five dimensions and contains a cartographic overview.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Arbeitsmarktmonitor 2017. Update des jährlichen, EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems (Kurzfassung)

Reports (work in progress), March 2018
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Der vorliegende Bericht fasst die aktuellen Ergebnisse der fünf Bereichsindizes zusammen und enthält kartographische Übersichten.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Arbeitsmarktmonitor 2017. Update des jährlichen, EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems

Reports (work in progress), March 2018
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Der vorliegende Bericht fasst die aktuellen Ergebnisse der fünf Bereichsindizes zusammen und enthält kartographische Übersichten.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Unternehmen bleiben optimistisch. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom März 2018

WIFO Business Cycle Survey, March 2018, 11 pages
Die WIFO-Konjunkturindizes für die Gesamtwirtschaft liegen trotz des leichten Rückganges im März 2018 weiter im sehr optimistischen Bereich. Die österreichischen Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage sehr gut und sind für die kommenden Monate zuversichtlich.
 
Supported by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 27.03.2018 14:00

Rainer Eppel, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Helmut Mahringer, Der österreichische Arbeitsmarkt seit der Wirtschaftskrise

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(3), pp.191-204
   
Die Entwicklung des österreichischen Arbeitsmarktes war im vergangenen Jahrzehnt geprägt von einem markanten Wachstum der Zahl der verfügbaren Arbeitskräfte, insbesondere durch eine Zunahme der Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Arbeitskräften und die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte, den mit einem Rückgang der Nachfrage nach geringen Qualifikationen einhergehenden Strukturwandel der Wirtschaft und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Zunächst die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 und kurz darauf eine mehrere Jahre andauernde Periode mit geringem Wirtschaftswachstum hinterließen auf dem Arbeitsmarkt bleibende Spuren: Die Arbeitslosenquote stieg auf einen neuen Höchstwert. Ende 2016 setzte schließlich eine mögliche Trendwende ein: Infolge einer merklichen Konjunkturbelebung ging die Arbeitslosigkeit nach fünf Jahren des Anstieges erstmals wieder zurück. Sie liegt dennoch auf hohem Niveau und hat sich im mehrjährigen Abschwung des Arbeitsmarktes in manchen Segmenten verfestigt. Dies ist auch im aktuellen Aufschwung nur schwer abzubauen.
 
Online since: 28.03.2018 0:00

Gunther Tichy, Polarisierung der beruflichen Anforderungen durch die Digitalisierung?

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(3), pp.177-190
   
Die österreichische Politik geht davon aus, dass der technische Fortschritt im Allgemeinen und die Digitalisierung im Besonderen zunehmend höhere Qualifikationen erfordern. Die Polarisierungsthese und ihre empirische Implementierung durch die OECD stellt das in Frage: Sowohl höhere als auch niedrige Qualifikationen wären gefragt, bloß mittlere würden zunehmend freigesetzt. Wie eine genauere Untersuchung zeigt, kann einerseits die Polarisierungsthese als solche nur Teilaspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes erklären. Andererseits kann, wie aufwendigere empirische Arbeiten ergeben, eine gewisse Polarisierung zwar in den USA nachgewiesen werden, aber nur beschränkt in Europa und gar nicht in Österreich. Hier werden generell zunehmend höhere Qualifikationen nachgefragt. Im Bereich der mittleren Qualifikationen ist allerdings eine erhebliche Umschichtung von manuellen zu kognitiven Tätigkeiten zu beobachten. Neben Höherqualifizierung wird die Politik daher auch auf Umqualifizierung achten müssen.
 
Online since: 28.03.2018 0:00
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