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WIFO publications and research project papers(10690 hits)

Philipp Piribauer, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Gerhard Streicher, Die Wirtschaft in den Bundesländern. II. Quartal 2017

Economy in the Austrian Länder, November 2017, 66 pages
   
Die österreichische Wirtschaft expandierte im bisherigen Jahresverlauf 2017 besonders kräftig, das Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes überstieg in den ersten zwei Quartalen deutlich die Vorjahresrate. Der Konjunkturaufschwung fußt dabei auf einer breiten Basis, wobei in nahezu allen Wirtschaftsbereichen eine kräftige Aufwärtstendenz zu beobachten war. Auf deme Arbeitsmarkt ging diese Entwicklung mit einem dynamischen Beschäftigungswachstum und einer Abnahme der Arbeitslosigkeit einher. Von der Steigerung der Exporte profitierte zuletzt insbesondere die Südregion und dort vor allem die Sachgütererzeugung.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 24.11.2017 0:00

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Michael Klien, Gerhard Streicher, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Herbst 2017 – Vorläufige Fassung

Reports (work in progress), November 2017
Nach Aufwärtstendenzen schon im Vorjahr beschleunigte sich die Dynamik der Wiener Stadtwirtschaft im 1. Halbjahr 2017 erheblich. Die reale Bruttowertschöpfung nahm so stark zu wie zuletzt vor 10 Jahren, auch die Zahl der Beschäftigten expandiert derzeit rasch. Für das gesamte Jahr 2017 ist bei leichten strukturbedingten Nachteilen aus der (zuletzt) exportgestützten Industriekonjunktur ein Wachstum der regionalen Wirtschaft von 2,5% zu erwarten, 2018 wird sich diese Dynamik weitgehend unverändert fortsetzen. Bei weiter deutlichen Beschäftigungszuwächsen (+1,9% bzw. +1,7%) und nur leicht steigendem Arbeitskräfteangebot dürfte sich der regionale Arbeitsmarkt weiter entspannen: Die Arbeitslosenquote könnte im Jahresdurchschnitt 2017 bei 13% liegen und 2018 weiter auf 12,5% sinken.
 
Commissioned by: The Vienna City Administration, Municipal Dept. 23 – Economic Chamber: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Ulrike Huemer, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber, Österreich 2025 – Arbeitszeitverteilung in Österreich. Analyse und Optionen aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(11), pp.865-876
   
Die Analyse der Arbeitszeitlandschaft der unselbständig Beschäftigten in Österreich zeigt einen hohen Gender Time Gap: Männer arbeiten durchschnittlich 39,8 Stunden pro Woche, Frauen mit 31,6 Stunden um ein Fünftel weniger. Eine Annäherung der Arbeitszeit entspricht sowohl individuellen Wünschen als auch gesellschaftspolitischen Zielen. Dabei würden Frauen laut Befragung durchschnittlich gern mehr Stunden pro Woche berufstätig sein, Männer hingegen weniger. Die Ansatzpunkte zu einer Verringerung der geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen den Arbeitszeitprofilen im Laufe des Erwerbslebens sind vielschichtig und reichen von der Änderung der Rahmenbedingungen bis hin zur Einführung neuer Arbeitszeitoptionen.
 
Online since: 24.11.2017 0:00

Philipp Piribauer, Peter Huber, Langfristige Beschäftigungseffekte des hochrangigen Straßennetzes in Österreich. Eine kontrafaktische Analyse

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(11), pp.855-864
   
Eine Verbesserung der Infrastruktur bewirkt eine stärkere Vernetzung im ökonomischen Raum und erhöht den Aktionsradius von Personen und Unternehmen. Diese Produktivitätseffekte stehen in direktem Zusammenhang mit Beschäftigungs- und Wachstumseffekten. Nach den Ergebnissen einer kleinräumigen Analyse wurden in einem Umkreis von 8 km der 2002 bis 2007 eröffneten hochrangigen Straßenverbindungen aufgrund des Baues dieser Straßen 21.883 bis 24.314 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.
 
Online since: 24.11.2017 0:00

Matthias Firgo, Peter Mayerhofer, Wachstumsbremse Tertiärisierung? Evidenz für die europäischen Regionen

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(11), pp.843-854
   
Wie die vorliegende Analyse der gesamtwirtschaftlichen Wachstumswirkungen der Tertiärisierung zeigt, lassen sich produktivitätsdämpfende Effekte aus dem Strukturwandel zu Dienstleistungen, wie sie mit Hinweis auf geringere Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im Dienstleistungsbereich immer wieder erwartet wurden, zumindest für die NUTS-2-Regionen der EU 27 und die Jahre seit 1991 nicht festmachen. Demnach war die Tertiärisierung vorrangig durch das Wachstum wissensintensiver Unternehmensdienste getrieben, welche wegen ihrer besonderen Rolle in Wissens-Spillovers und Innovationsprozessen positive Effekte auf die Effizienzentwicklung in anderen Branchen ausüben. Ökonometrisch ist daher ein signifikant positiver Zusammenhang zwischen der gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsentwicklung und dem Bedeutungsgewinn von wissensintensiven Unternehmensdiensten bzw. Marktdienstleistungen insgesamt zu belegen. Für Wachstumsverluste aus der Tertiärisierung findet sich damit keine Evidenz.
 
Online since: 24.11.2017 0:00

Kennzahlen zur Wirtschaftslage

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(11), pp.830-842
   
 
Online since: 24.11.2017 0:00

Marcus Scheiblecker, Weltwirtschaft in bester Verfassung

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(11), pp.819-827
   
Die österreichische Wirtschaft befindet sich weiter im Aufwind. Die Stimmungsindikatoren haben im Euro-Raum und in der EU insgesamt Höchststände erreicht, und in den USA wuchs die Wirtschaft im III. Quartal abermals schwungvoll. In diesen Wirtschaftsräumen setzen die Börsenkurse ihre kräftige Aufwärtsentwicklung fort. Auch die Schwellenländer nehmen an der zur Zeit robusten internationalen Konjunktur teil und melden eine weitere Besserung ihrer Wirtschaftsleistung.
 
Online since: 24.11.2017 0:00

WIFO-Monatsberichte, Heft 11/2017

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(11), 64 pages
   
Marcus Scheiblecker, Weltwirtschaft in bester Verfassung • Matthias Firgo, Peter Mayerhofer, Wachstumsbremse Tertiärisierung? Evidenz für die europäischen Regionen • Philipp Piribauer, Peter Huber, Langfristige Beschäftigungseffekte des hochrangigen Straßennetzes in Österreich. Eine kontrafaktische Analyse • Ulrike Huemer, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber, Österreich 2025 – Arbeitszeitverteilung in Österreich. Analyse und Optionen aus Sicht der Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer
 
Online since: 24.11.2017 0:00

Stefan Ederer, Stefan Schiman, Effekte der gesamtwirtschaftlichen Produktion auf die Entwicklung der Produktivität in Österreich und der EU

Monographs, November 2017, 40 pages
   
Die vorliegende Studie untersucht Verdoorn-Effekte in Österreich und der EU empirisch mittels ökonometrischer Methoden. Dabei ergeben sich sowohl für die Sachgütererzeugung als auch für die Gesamtwirtschaft signifikante Effekte. Demnach zieht ein Anstieg der Produktion um 1% eine Steigerung der Arbeitsproduktivität um bis zu ½% nach sich. Mit Hilfe von Impuls-Antwort-Funktionen werden zusätzlich endogene Verstärkungsmechanismen über eine stärkere Kapitalakkumulation und den dadurch induzierten technischen Fortschritt abgebildet. Eine Phase schwachen Wirtschaftswachstums hat demnach einen direkten negativen Einfluss auf das Produktivitätswachstum und daher den langfristigen Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit. Angebotsseitige Politikmaßnahmen zur Steigerung der Produktivität sollten daher durch Maßnahmen zur Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage ergänzt werden.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 20.11.2017 0:00

Franz Sinabell, Ina Meyer (WIFO), Matej Bedrač, Tomaž Cunder (KIS), Victor Platon, Agro-Economic Study for the Danube River Basin. Country Reports

Reports (work in progress), November 2017
This report provides an overview of the state of agriculture in countries and regions of the Danube River Basin. Each chapter deals with one country or a region and describes the state of economic and agri-environmental indicators, current agricultural policy measures, programmes and ongoing reforms relevant for nutrient discharge in the regions, gives an overview of instruments to reduce water pollution, provides evidence on the effectiveness of measures to mitigate pollution. Each country report ends with an outlook at the likely development of the agricultural sector and a synthesis of findings.
 
Commissioned by: International Commission for the Protection of the Danube River
Study by: Austrian Institute of Economic Research
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