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WIFO-Publikationen und Projektberichte(32 Treffer)

Mark Sommer, Kurt Kratena, Ina Meyer, Mathias Kirchner, Energieszenarien 2030/2050: Energieökonomische Auswirkungen der Realisierung von Effizienzpotentialen in Industrie und Haushalten

Monographien, November 2017, 62 Seiten
   
Die vorliegende Studie übersetzt zwei Energieeffizienzszenarien in die Modellsprache des Modells WIFO.DYNK und analysiert die mittel- und langfristigen Auswirkungen (2030/2050) von Energiepreisentwicklung, Potentialen zur Steigerung der technologischen Effizienz sowie Struktur- und Verhaltensänderungen auf die Wirtschaftsleistung, den Endenergieverbrauch und die CO2-Emissionen in Österreich. Modelliert werden ein Effizienzszenario für den produzierenden Bereich und, darauf aufsetzend, ein Effizienzszenario für den Haushaltssektor und Verkehr. In das Baseline-Szenario fließen bereits beschlossene Entwicklungen zum Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger und der Elektromobilität bis 2050 ein. In einem Umfeld der weltweiten Dekarbonisierung (450-Szenario der Internationalen Energieagentur) könnten demnach durch eine Realisierung der angenommenen Effizienzsteigerungspotentiale die CO2-Emissionen gegenüber dem Baseline-Szenario um bis zu 5 Mio. t im Jahr 2030 und bis zu 8 Mio. t im Jahr 2050 gesenkt werden; zugleich könnte die Wirtschaftsleistung geringfügig gesteigert werden. Für Maßnahmen zur Vermeidung der verbleibenden Emissionen könnte insbesondere der dieselbasierte Güterverkehr ein Ansatzpunkt sein, um eine mit dem Übereinkommen von Paris konforme Emissionsentwicklung zu erzielen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.11.2017 0:00

Claudia Kettner-Marx, Mathias Kirchner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Mark Sommer, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2017. Sonderthema: Konsumbasierte Treibhausgasemissionen

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(7), S.563-580
   
Die vorliegende zehnte Ausgabe der WIFO-Schlüsselindikatoren zu Energiewirtschaft und Klimawandel zeigt auf der Basis der aktuellen statistischen Daten, dass im Jahr 2015 keine Entkoppelung von realer Wirtschaftsleistung (+1%) und Treibhausgasemissionen (+3,1%) bzw. Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+2,4%) erzielt werden konnte. Die in den letzten Jahren beobachtete Entkoppelung von gesamtwirtschaftlichem Energieverbrauch und ökonomischer Aktivität konnte somit nicht fortgesetzt werden. Die konsumbasierte Treibhausgasinventur steht im Mittelpunkt des diesjährigen Schwerpunktthemas. Eine Analyse auf Basis der OECD-Daten zeigt, dass kleine entwickelte Volkswirtschaften einen hohen Nettoimportanteil an CO2-Emissionen aufweisen, Flächenländer oder Schwellenländer hingegen geringere Nettoimporte bzw. Nettoexporte von CO2-Emissionen.
 
Online seit: 25.07.2017 0:00

Franz Sinabell, Mark Sommer, Mathias Kirchner, Volkswirtschaftliche Analyse der Hochwasserschutzinvestitionen des BMVIT. Aktualisierung

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Das BMVIT ist für die Bereitstellung von Hochwasserschutzanlagen entlang der Donau und der Grenzabschnitte von March und Thaya verantwortlich. Gemeinsam mit Beiträgen der Länder und von Interessenten wurden in den vergangenen fünf Jahren zwischen 75 und 142 Mio. € pro Jahr dafür aufgewandt. 2018 werden die Investitionen 182 Mio. € erreichen, für 2023 sind Investitionen von 75 Mio. € zu erwarten. Im Durchschnitt der kommenden Jahre werden um 23 Mio. € pro Jahr mehr ausgegeben werden als bisher geplant. Mit einem dynamischen Input-Output-Modell der österreichischen Wirtschaft werden die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Investitionstätigkeit für die zusätzlichen Ausgaben ermittelt und einer Vorausschau aus 2015 gegenübergestellt. Die Investitionen haben demnach erhebliche Auswirkungen auf Beschäftigung und Wertschöpfung. Gegen Ende des Analysezeitraumes wird durch die Steigerung der Ausgaben gegenüber den bisherigen Plänen eine zusätzliche Wertschöpfung von 29 Mio. € erwartet.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ina Meyer, Mark Sommer, Kurt Kratena (WIFO), Maria Tesar, Christian Neubauer (Umweltbundesamt), Volkswirtschaftliche Effekte durch Recycling ausgewählter Altstoffe und Abfälle. Präsentationsunterlagen

Monographien, November 2016, 35 Seiten
Anhand der Stoffgruppen Eisen und Stahl, Aluminium, Papier und Glas werden die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen (Beschäftigung und Wertschöpfung) der Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen für die Substitution von Primärrohstoffen in der Produktion und im Export geschätzt. Berechnet werden die weltweiten Einsparungen an Treibhausgasemissionen durch die Vermeidung von Primärproduktion. Die Analyse erfolgt mit dem WIFO.DYNK-Modell, das für diese Zwecke adaptiert wurde: Datensätze zu Primär- und Sekundärproduktionsprozessen wurden integriert, insbesondere zum Ressourcen- und Energieeinsatz in der Produktion, der auf Basis von physischen Materialflüssen und Preisen berechnet wurde.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung V/7 Betrieblicher Umweltschutz und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Umweltbundesamt GmbH
Online seit: 06.12.2016 0:00

Ina Meyer, Mark Sommer, Kurt Kratena (WIFO), Maria Tesar, Christian Neubauer (Umweltbundesamt), Volkswirtschaftliche Effekte durch Recycling ausgewählter Altstoffe und Abfälle

Monographien, November 2016, 92 Seiten
   
Anhand der Stoffgruppen Eisen und Stahl, Aluminium, Papier und Glas werden die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen (Beschäftigung und Wertschöpfung) der Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen für die Substitution von Primärrohstoffen in der Produktion und im Export geschätzt. Berechnet werden die weltweiten Einsparungen an Treibhausgasemissionen durch die Vermeidung von Primärproduktion. Die Analyse erfolgt mit dem WIFO.DYNK-Modell, das für diese Zwecke adaptiert wurde: Datensätze zu Primär- und Sekundärproduktionsprozessen wurden integriert, insbesondere zum Ressourcen- und Energieeinsatz in der Produktion, der auf Basis von physischen Materialflüssen und Preisen berechnet wurde.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung V/7 Betrieblicher Umweltschutz und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Umweltbundesamt GmbH
Online seit: 21.11.2016 0:00

Jürgen Bierbaumer-Polly, Rainer Eppel, Thomas Horvath, Helmut Mahringer, Mark Sommer, Mittelfristige Prognose des Insolvenzentgeltsicherungsgeschehens in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), September 2016
Die Vorschau der zu erwartenden Entgeltfälle und Auszahlungsvolumina aus dem Insolvenzentgeltsicherungsfonds bis zum Jahr 2019 basiert auf zentralen makroökonomischen Größen wie der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes und der Beschäftigung und darüber hinaus auf Strukturmerkmalen wie dem Anteil der Abfertigungsansprüche nach dem Abfertigungsrecht "Abfertigung alt" an den Gesamtauszahlungen und den kurzfristigen Finanzierungszinssätzen im Unternehmenssektor. Entgeltfälle und Auszahlungsvolumina reagieren antizyklisch – mit einer geringen zeitlichen Verzögerung – auf Konjunkturschwankungen, in Hochkonjunkturphasen allerdings wesentlich stärker als in Perioden mit geringer Wachstumsdynamik. Einzelne Großereignisse überlagern zeitweise die längerfristige Trendentwicklung. Bis 2019 ist mit einer Fortsetzung eines leicht abnehmenden Trends der Entgeltfälle und Auszahlungsvolumina zu rechnen, wenngleich die Dynamik schwächer ausgeprägt sein dürfte als in den vergangenen Jahren. Wie eine ergänzende mikroökonometrische Untersuchung zeigt, unterscheidet sich die Beschäftigungsdynamik in insolvent werdenden Unternehmen bereits länger im Voraus deutlich von jener in ähnlichen nicht insolvent werdenden Unternehmen. Neben makroökonomischen Entwicklungen liefern demnach auch Daten über einzelbetriebliche Vorgänge zeitlich vorlaufende Informationen zum Insolvenzrisiko von Unternehmen, und könnten daher möglicherweise für künftige Prognosen des Insolvenzgeschehens genutzt werden.
 
Auftraggeber: Insolvenz-Entgelt-Fonds Service GmbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Angela Köppl, Mark Sommer, Lenkungswirkung von Energiesteuern. Kurzfristige Elastizitäten für die Abschätzung der Anrechenbarkeit strategischer Maßnahmen im Energieeffizienzgesetz

Monographien, Juni 2016, 34 Seiten
   
Gemäß § 4 Abs. 1 des österreichischen Energieeffizienzgesetzes ist das Ziel einer Verringerung des Endenergieverbrauches bis 2020 um kumuliert 310 PJ im Ausmaß von 159 PJ durch Beiträge von Energielieferanten zu erbringen und 151 PJ durch strategische Maßnahmen. Strategische Maßnahmen umfassen u. a. Steuern, Subventionen oder steuerliche Anreize zur Nutzung energieeffizienter Technologien, die eine Verringerung des Endenergieverbrauchs bewirken. Durch preisliche Maßnahmen kann die Energienachfrage, wie die Analyse der in veschiedenen Szenarien berechneten kurzfristigen Preiselastizitäten zeigt, um bis zu 63 PJ gesenkt werden.
 
Auftraggeber: Österreichische Energieagentur
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.06.2016 0:00

Mark Sommer (WIFO), Raimund Kurzmann (JOANNEUM RESEARCH), Kurzbeschreibung der Modelllandschaft im Projekt "Beschäftigungsmultiplikatoren und die Besetzung von Arbeitsplätzen in Österreich"

Monographien, Mai 2016, 15 Seiten
   
Die Berechnung der Beschäftigungsmultiplikatoren für unterschiedliche Endnachfragekategorien sowie der damit verbundenen Besetzung von Arbeitsplätzen in Österreich basiert auf der Kombination zweier Modelle: des DYNK (WIFO) und des VCA (Joanneum Research – Policies).
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH – POLICIES: Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung
Online seit: 25.05.2016 0:00

Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Kurt Kratena, Helmut Mahringer, Mark Sommer (WIFO), Karolin Gstinig, Dominik Janisch, Raimund Kurzmann, Veronika Kulmer (JOANNEUM RESEARCH), Beschäftigungsmultiplikatoren und die Besetzung von Arbeitsplätzen in Österreich

Monographien, Mai 2016, 142 Seiten
   
Mit dem vom WIFO entwickelten DYNK-Modell, einem disaggregierten, makroökonomischen Modell der österreichischen Wirtschaft, werden Wertschöpfungs- und Beschäftigungsmultiplikatoren für unterschiedliche Endnachfragekategorien berechnet. Die Beschäftigungseffekte werden über den Beschäftigungsmultiplikator getrennt für Selbständige und Unselbständige dargestellt; für die Gruppe der Unselbständigen erfolgt eine weitere Differenzierung nach Alter und Geschlecht sowie gesicherten bzw. neu geschaffenen Stellen. Für die neu geschaffenen Arbeitsplätze werden mit dem Vacancy-Chain-Ansatz unter Verwendung des Markov-Modells die Zahl der notwendigen Zugänge an Personen und deren Verteilung auf einzelne arbeitsmarktrelevante Personengruppen bestimmt.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH – POLICIES: Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung
Online seit: 25.05.2016 0:00

Stefan Schönfelder, Mark Sommer, Rahel Falk, Kurt Kratena (WIFO), Romain Molitor, Liette Clees, Benjamin Kigilcim, Helmut Koch, Svenja Lembke, Christian Obermayer, Rainer Schrögenauer (komobile), COSTS – Leistbarkeit von Mobilität in Österreich

Monographien, April 2016, 456 Seiten
   
COSTS orientiert sich am Anspruch, das Thema Leistbarkeit der Mobilität und die Entwicklung der wichtigsten mobilitätsrelevanten Kostendeterminanten umfassend darzustellen und zum anderen Pfade und Optionen für die Politik und Anbieterseite aufzuzeigen, wie eine leistbare Mobilität als Element der Versorgungssicherheit und Voraussetzung für eine umfassende soziale und wirtschaftliche Teilhabe aller Bevölkerungsschichten sichergestellt werden kann.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – komobile w7 GmbH
Online seit: 21.04.2016 0:00

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