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WIFO-Publikationen und Projektberichte(87 Treffer)

Ulrike Huemer, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber, Österreich 2025 – Arbeitszeitverteilung in Österreich. Analyse und Optionen aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 118 Seiten
   
Wie die Analyse von Dauer, Lage und Verteilung der Wochenarbeitszeit von unselbständig Beschäftigten in Österreich zeigt, ist die Erwerbsarbeitszeit ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt. Die realisierten und die präferierten Arbeitszeiten stimmen für ein Viertel der unselbständig Beschäftigten nicht zusammen. Darauf aufbauend werden als Stellschrauben einer modernen Arbeitszeitpolitik vorhandene Instrumente im Bereich der Familien-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik skizziert und Reformoptionen aufgezeigt, die eine Gleichstellungs- und Lebensphasenorientierung in der Arbeitszeitgestaltung unterstützen und den sich ändernden Arbeitszeitpräferenzen und Arbeitszeitmöglichkeiten im Lebensverlauf Rechnung tragen.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.02.2017 16:00

Christine Mayrhuber, Gesundheitszustand älterer Erwerbstätiger in Österreich im europäischen Vergleich

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2016
Der Vergleich der 50- bis 65-jährigen Bevölkerung in der EU zeigt einen besseren Gesundheitszustand der Erwerbstätigen als der Arbeitslosen und der Nicht-Erwerbstätigen. Auch in Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen weist diese Gruppe im Durchschnitt weniger gesundheitliche Beschwerden auf. Eine hohe Arbeitsmarktintegration von gesundheitlich Beeinträchtigten erreichen die Niederlande und die Schweiz, aber auch Deutschland durch ein ausgebautes System präventiver und integrativer Maßnahmen auf der betrieblichen Ebene.
 
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Silvia Rocha-Akis, Jürgen Bierbaumer-Polly, Martina Einsiedl, Alois Guger, Michael Klien, Thomas Leoni, Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber, Umverteilung durch den Staat in Österreich

Monographien, Mai 2016, 302 Seiten
   
Die Untersuchung der Umverteilungswirkungen der staatlichen Aktivitäten in Österreich im Jahr 2010 schließt an die bisherigen Arbeiten des WIFO zu diesem Thema an. Mit einer Abgabenquote von 40,8% und einer Staatsausgabenquote von 53% des BIP weist Österreich ähnlich wie die skandinavischen Länder, Belgien, Frankreich und Italien ein hohes Umverteilungspotential des Staates auf. Die Umverteilung erfolgt vor allem über die Ausgabenseite. Durch die regressive Struktur der indirekten Steuern und Sozialabgaben und das relativ niedrige Gewicht der Steuern auf Einkommen und Vermögenserträge verteilt das Abgabensystem nur in geringem Maß um. Eindeutig umverteilend wirken dagegen die wohlfahrts- und sozialstaatlichen Leistungen der öffentlichen Hand: Neben den Pensionsausgaben entfällt der Großteil der sozialen Geld- und Sachleistungen auf die Bereiche Gesundheit, Bildung und Familie und kommt allen Haushalten unabhängig von ihrem Einkommen gleichermaßen zugute, sodass deren relative Bedeutung für Haushalte mit niedrigem Einkommen deutlich höher ist als für einkommenstärkere Haushalte. Leistungen im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit sowie die Sozialhilfe, die Wohnbeihilfe, die Hinterbliebenenpensionen, das Pflegegeld und einzelne Familienleistungen wie das Kinderbetreuungsgeld und die öffentliche Kinderbetreuungsinfrastruktur werden hingegen aufgrund der stärkeren Betroffenheit häufiger von Haushalten mit niedrigem Einkommen in Anspruch genommen und bilden für diese einen substanziellen Einkommensbestandteil. Zwischen 2000 und 2005 und vor allem zwischen 2005 und 2010 wurde die Verteilung der Primäreinkommen der privaten Haushalte deutlich ungleicher. Auch die Sekundäreinkommen (Primäreinkommen nach Abzug aller direkten und indirekten Abgaben zuzüglich aller monetären und realen öffentlichen Transfers), die zwischen 2000 und 2005 relativ stabil geblieben waren, waren 2010 ungleicher verteilt als Mitte der 2000er-Jahre.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Auftraggeber: Bundeskanzleramt – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.05.2016 9:00

Silvia Rocha-Akis, Christine Mayrhuber, Alois Guger, Wege der Umverteilung durch die Aktivitäten der öffentlichen Hand. WIFO-Text zur Kurzbroschüre

Projektberichte (in Arbeit), März 2016
Diese Kurzzusammenfassung der aktuellen WIFO-Umverteilungsstudie analysiert das Umverteilungspotential in Österreich. Trotz der hohen Abgabenquote von fast 42% erfolgt die Umverteilung vor allem über die Ausgaben- und nicht über die Einnahmenseite der öffentlichen Hand. Das untere Einkommensdrittel der Haushalte verfügt nach dem Umverteilungsprozess über ein um 60% höheres Einkommen als davor. In der mittleren Einkommensgruppe wird das Primäreinkommen um 5% verringert, im oberen Einkommensdrittel um knapp 25%. Insgesamt gewinnen Haushalte in der unteren Hälfte der Einkommensverteilung im kurzfristigen jährlichen Umverteilungsprozess durch die Geldleistungen, vor allem aber durch die Sachleistungen der öffentlichen Haushalte.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Christine Mayrhuber, Ulrike Huemer, Thomas Horvath, Stefan Schiman, Makroökonomische Effekte einer früheren Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters für Frauen in Österreich

Monographien, Februar 2016, 35 Seiten
   
Wenn das Antrittsalter für normale Alterspensionen für Frauen schrittweise nicht erst bis 2024, sondern schon bis 2019 auf 65 Jahre angehoben wird, wächst das Arbeitskräfteangebot in der Altersgruppe der 60- bis 64-jährigen Frauen, und das tatsächliche Pensionsantrittsalter steigt. Die Pensionsausgaben sinken in der Übergangsphase um 0,12% des BIP p.a. Aufgrund der längeren Erwerbstätigkeit erhöhen sich danach die Neupensionen und damit die Pensionsaufwendungen (+0,03% des BIP). Im Übergangszeitraum steigen auch die Aufwendungen der Arbeitslosenversicherung. Dieser Effekt kompensiert die Senkung der Pensionskosten teilweise.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Online seit: 28.04.2016 9:00

Christine Mayrhuber, Ulrike Famira-Mühlberger, Christine Mayrhuber, Strukturveränderungen als Folge demographischer Veränderungen

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2015
Wie die Analyse der demographischen Veränderungen der Erwerbsbevölkerung in Österreich zeigt, wird die Beschäftigungsdynamik stärker von der Wirtschaftsdynamik als von der demographischen Struktur beeinflusst. Die stärkste Rückwirkung der demographischen Veränderungen findet sich im Pflegebereich: Sowohl die Aufwendungen als auch die Beschäftigtenzahlen steigen künftig deutlich.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

Ulrike Famira-Mühlberger, Ulrike Huemer, Christine Mayrhuber, Die Beschäftigungsquote Älterer im europäischen Vergleich

Monographien, November 2015, 154 Seiten
   
Die Beschäftigungsquote Älterer differiert deutlich zwischen den EU-Ländern. In Österreich gehen 44,9% der 55- bis 64-Jährigen einer Beschäftigung nach; am höchsten ist der Anteil in Schweden mit 73,6%. Wie groß in einem Land der Anteil der Bevölkerung in Beschäftigung ist, hängt von makroökonomischen, institutionellen, persönlichen und gesellschaftlichen Faktoren ab. Die Forschungsarbeit untersucht für die Länder Österreich, Deutschland, Finnland, die Niederlande und Schweden die Struktur der Beschäftigung Älterer, skizziert das System der sozialen Sicherung in jenen drei Bereichen (Arbeitslosigkeit, Alter, Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten), die den vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben ermöglichen, und gibt einen Überblick über arbeitgeberseitige Instrumente, die die Beschäftigung Älterer erhöhen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Online seit: 04.12.2015 0:00

Jürgen Bierbaumer-Polly, Josef Baumgartner, Julia Bock-Schappelwein, Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Franz R. Hahn, Werner Hölzl, Ulrike Huemer, Michael Klien, Thomas Leoni, Christine Mayrhuber, Michael Peneder, Stefan Schiman, Stefan Schönfelder, Franz Sinabell, Schwache Nachfrage aus dem Inland und Ausland, Verschlechterung der Arbeitsmarktlage. Die österreichische Wirtschaft im Jahr 2014

WIFO-Monatsberichte, 2015, 88(4), S.267-336
   
Im Jahr 2014 stieg die heimische Wirtschaftsleistung um nur 0,3%. Damit war bereits das dritte Jahr in Folge eine sehr träge Entwicklung zu verzeichnen. Maßgebend war dafür neben der anhaltenden Investitionszurückhaltung der Unternehmen und der gedämpften Ausgabenbereitschaft der privaten Haushalte auch ein Fehlen kräftiger außenwirtschaftlicher Impulse. Stimmung und Erwartungen der Unternehmen und Haushalte waren geprägt von vermehrtem Pessimismus. Das Arbeitskräfteangebot nahm stärker zu als die Beschäftigung, sodass ein weiterer Anstieg der Arbeitslosenquote auf 8,4% zu verzeichnen war (2013: 7,6%). Der Energiepreisverfall drückte die Inflationsrate (+1,7% nach +2,0% im Jahr 2013), die positive Inflationsdifferenz gegenüber Deutschland bzw. dem Durchschnitt des Euro-Raumes blieb bestehen.
 
Online seit: 28.04.2015 0:00

Ulrike Famira-Mühlberger, Ulrike Huemer, Christine Mayrhuber, Der Einfluss der sozialen Sicherungssysteme auf die Beschäftigungsquote Älterer in traditionellen Wohlfahrtsstaaten

WIFO Working Papers, 2015, (499), 31 Seiten
Die Beschäftigungsquoten Älterer unterscheiden sich deutlich in den EU-Ländern. Dieser Beitrag vergleicht die Auswirkungen von institutionellen Strukturen in den Bereichen Arbeitslosenversicherung, Erwerbsminderung und Alterssicherung auf die Beschäftigungsquote der 55- bis 64-Jährigen in vier europäischen Wohlfahrtsstaaten: Deutschland, Österreich, Schweden und Niederlande. Die institutionelle Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme hat demnach großen Einfluss auf die Beschäftigungsquoten Älterer. Dies führt zu einer Verzerrung der üblicherweise verwendeten Arbeitsmarktindikatoren und erschwert deren Vergleichbarkeit.
 
Online seit: 16.04.2015 0:00

Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Niedriglohnbeschäftigung und Sozialversicherungsabgaben

Projektberichte (in Arbeit), April 2015
In Österreichs Privatwirtschaft bezogen 2010 gemäß der europäischen Verdienststrukturerhebung 15,1% der unselbständig Beschäftigten Einkommen unter der Niedriglohngrenze von 8,6 € brutto pro Stunde, im europäischen Durchschnitt waren es 17%. Bezogen auf die Gesamtwirtschaft arbeitet jede 3. vollzeitbeschäftigte Frau und jeder 15. vollzeitbeschäftigte Mann auf einem Niedriglohnarbeitsplatz. Niedriglohnphasen beeinträchtigen langfristig die individuelle soziale Absicherung, das Lebenseinkommen sinkt im Durchschnitt um 5% pro Jahr in Niedriglohnbeschäftigung. Individuelle Einkommensverbesserungen und eine geringere Abgabenbelastung im unteren Einkommensbereich können mit einer Senkung der Sozialversicherungsabgaben erreicht werden. Wie eine Schätzung mit dem WIFO-Mikrosimulationsmodell zeigt, würde eine Sozialbeitragsreform für Monatseinkommen bis 1.500 € die verfügbaren Einkommen der unselbständig Beschäftigten um 290 Mio. € erhöhen.
Unter Mitarbeit von Christine Zulehner
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

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