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WIFO-Publikationen und Projektberichte(98 Treffer)

Hedwig Lutz, Einkommen im Gesundheitsbereich. Analyse von Einkommensunterschieden als Grundlage für die Diskussion der Frage der Arbeitsbewertung

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen geschlechtsspezifischen Entlohnungsunterschiede nach Branchen und Berufsgruppen werden in der Studie die Erwerbseinkommen im Spitalswesen betrachtet. Dieser Bereich ist gekennzeichnet durch einen hohen Frauenanteil an den Beschäftigten, große psychische und physische Belastungen sowie eine vergleichsweise große Bedeutung von Schicht-, Nacht- und Wechseldiensten. Die Untersuchung geht auf die Entlohnungsunterschiede in dieser Branche in Abhängigkeit von Tätigkeitsfeld, Erfahrung und Arbeitszeit sowie Geschlecht ein, wie sie sich aus den Daten des Mikrozensus ergeben. Die Ergebnisse für das Spitalswesen werden in einem weiteren Schritt mit jenen für andere Bereiche des Gesundheitswesens sowie andere ausgewählte Branchen verglichen, um etwaige Unterschiede der Remuneration herauszuarbeiten. Die Befunde dienen als Einstieg in eine intensivere Diskussion der Unterschiede der Arbeitsbewertung, deren zentraler Einflussfaktoren, der gesellschaftspolitischen und ökonomischen Konsequenzen daraus sowie möglicher Ansätze zur Veränderung.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Salzburg
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ulrike Huemer, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber, Österreich 2025 – Arbeitszeitverteilung in Österreich. Analyse und Optionen aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 118 Seiten
   
Wie die Analyse von Dauer, Lage und Verteilung der Wochenarbeitszeit von unselbständig Beschäftigten in Österreich zeigt, ist die Erwerbsarbeitszeit ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt. Die realisierten und die präferierten Arbeitszeiten stimmen für ein Viertel der unselbständig Beschäftigten nicht zusammen. Darauf aufbauend werden als Stellschrauben einer modernen Arbeitszeitpolitik vorhandene Instrumente im Bereich der Familien-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik skizziert und Reformoptionen aufgezeigt, die eine Gleichstellungs- und Lebensphasenorientierung in der Arbeitszeitgestaltung unterstützen und den sich ändernden Arbeitszeitpräferenzen und Arbeitszeitmöglichkeiten im Lebensverlauf Rechnung tragen.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.02.2017 16:00

Julia Bock-Schappelwein, Rainer Eppel, Stefan Fuchs, Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Hedwig Lutz, Helmut Mahringer, Entwicklung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung und deren Einflussfaktoren in Wien

Monographien, September 2016, 146 Seiten
   
Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung ist eine Geldleistung für Personen ohne ausreichende sonstige materielle Mittel zum Bestreiten des Lebensunterhaltes. Seit ihrer Implementierung erhöhten sich die Zahl der Leistungsbeziehenden und das dafür verwendete Budgetvolumen in Wien schrittweise. Die vorliegende Studie analysiert die Entwicklung in Wien, die Zugangswege und die Abgänge aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung und schätzt in einem Szenario die künftige Entwicklung der Fälle und des Budgets.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 24 – Gesundheits- und Sozialplanung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.09.2016 0:00

Silvia Rocha-Akis, Jürgen Bierbaumer-Polly, Martina Einsiedl, Alois Guger, Michael Klien, Thomas Leoni, Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber, Umverteilung durch den Staat in Österreich

Monographien, Mai 2016, 302 Seiten
   
Die Untersuchung der Umverteilungswirkungen der staatlichen Aktivitäten in Österreich im Jahr 2010 schließt an die bisherigen Arbeiten des WIFO zu diesem Thema an. Mit einer Abgabenquote von 40,8% und einer Staatsausgabenquote von 53% des BIP weist Österreich ähnlich wie die skandinavischen Länder, Belgien, Frankreich und Italien ein hohes Umverteilungspotential des Staates auf. Die Umverteilung erfolgt vor allem über die Ausgabenseite. Durch die regressive Struktur der indirekten Steuern und Sozialabgaben und das relativ niedrige Gewicht der Steuern auf Einkommen und Vermögenserträge verteilt das Abgabensystem nur in geringem Maß um. Eindeutig umverteilend wirken dagegen die wohlfahrts- und sozialstaatlichen Leistungen der öffentlichen Hand: Neben den Pensionsausgaben entfällt der Großteil der sozialen Geld- und Sachleistungen auf die Bereiche Gesundheit, Bildung und Familie und kommt allen Haushalten unabhängig von ihrem Einkommen gleichermaßen zugute, sodass deren relative Bedeutung für Haushalte mit niedrigem Einkommen deutlich höher ist als für einkommenstärkere Haushalte. Leistungen im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit sowie die Sozialhilfe, die Wohnbeihilfe, die Hinterbliebenenpensionen, das Pflegegeld und einzelne Familienleistungen wie das Kinderbetreuungsgeld und die öffentliche Kinderbetreuungsinfrastruktur werden hingegen aufgrund der stärkeren Betroffenheit häufiger von Haushalten mit niedrigem Einkommen in Anspruch genommen und bilden für diese einen substanziellen Einkommensbestandteil. Zwischen 2000 und 2005 und vor allem zwischen 2005 und 2010 wurde die Verteilung der Primäreinkommen der privaten Haushalte deutlich ungleicher. Auch die Sekundäreinkommen (Primäreinkommen nach Abzug aller direkten und indirekten Abgaben zuzüglich aller monetären und realen öffentlichen Transfers), die zwischen 2000 und 2005 relativ stabil geblieben waren, waren 2010 ungleicher verteilt als Mitte der 2000er-Jahre.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Auftraggeber: Bundeskanzleramt – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.05.2016 9:00

Dafne Reymen (IDEA Consult), Maarten Gerard (IDEA Consult), Paul de Beer (AIAS), Anja Meierkord (ECORYS), Marii Paskov (AIAS), Valentina di Stasio (AIAS), Vicki Donlevy (ECORYS), Ian Atkinson (ECORYS), Agnieszka Makulec (ECORYS), Ulrike Famira-Mühlberger (WIFO), Hedwig Lutz (WIFO), Labour Market Shortages in the European Union

This study, provided by Policy Department A to the Committee on Employment and Social Affairs, gives an overview of labour shortages, looking at their types and causes, their occurrence within the EU 28 and possible measures to counter them. It finds that there are no overall quantitative shortages at EU 28 level in the wake of the economic crisis, but qualitative shortages, especially relating to skills shortages and mismatch, occur in several regions, sectors, occupations and member countries. Employers and member countries are the prime actors to counter labour shortages effectively, but the EU can play an important supporting role through its influence on intra-EU mobility, by increasing the transparency of the labour market and by using its structural funds as supportive frameworks.
 
Studie von: IDEA Consult – Universiteit van Amsterdam, Amsterdams Instituut voor ArbeidsStudies – ECORYS Holding BV – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Herausgeber: Europäisches Parlament, Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten
Online seit: 20.05.2015 0:00

Hedwig Lutz, Julia Bock-Schappelwein, Ex-ante-Evaluierung des Operationellen Programms Beschäftigung: Österreich 2014-2020

Monographien, Oktober 2014, 90 Seiten
   
2014 beginnt die neue Periode der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds. Laut EU-Verordnung müssen die Operationellen Programme dazu einer Ex-ante-Evaluierung unterzogen werden. Vor diesem Hintergrund enthält der vorliegende Bericht die Bewertung des Operationellen Programms Beschäftigung in Österreich. Erstmals sind alle für Österreich geplanten Maßnahmen in einem einzigen zentralen Programm Beschäftigung integriert; neben den horizontalen Prioritätsachsen der Intervention ist der Übergangsregion Burgenland eine eigene Prioritätsachse gewidmet. Der Fokus der Programmplanung ist wesentlich stärker als in der Vergangenheit auf Ansätze zur sozialen Inklusion sowie auf den Bereich Bildung und Lebenslanges Lernen ausgerichtet und weniger auf beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Ansätze im engeren Sinn.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Hedwig Lutz, Das Gender-Budget-Ziel in der aktiven Arbeitsmarktpolitik: Mindestens 50% der Mittel für Frauen

WIFO-Monatsberichte, 2014, 87(3), S.183-195
   
Seit mehreren Jahren fordert der österreichische Bundesminister für Arbeit, mindestens 50% des Budgets der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Frauen zu verwenden. Dieses Ziel wurde österreichweit seit 2004 nur zwischen 2005 und 2007 erreicht, obwohl Frauen häufiger Zugang zu einer Maßnahme finden als Männer. Die Förderung für Frauen ist aber im Durchschnitt niedriger. Um den Anteil der Frauen am Fördervolumen auf 50% zu steigern, muss vom Arbeitsmarktservice strukturell geringeren Förderkosten gegengesteuert werden, was in den einzelnen Landesgeschäftsstellen mit unterschiedlichen Strategien erfolgt. Bedeutsam dafür sind in jedem Fall die Frauenförderprogramme (Wiedereinstieg, Handwerk und Technik). Diese Programme werden durch die Ministervorgabe auch finanziell abgesichert.
 

Hedwig Lutz, Margit Schratzenstaller (WIFO), Andrea Leitner, Andrea Laimer (IHS), 50% des Budgets der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Frauen. Implementierung, Umsetzung und Wirkung des Genderbudgetziels

Monographien, April 2013, 265 Seiten
   
2007 wurde in Österreich die Verpflichtung zum Gender-Budgeting verfassungsrechtlich verankert. Sie gilt für den Bundeshaushalt ebenso wie für die Haushalte der nachgeordneten Gebietskörperschaften und ist damit ein integraler Bestandteil der wirkungsorientierten Haushaltsführung. Im Arbeitsmarktservice besteht vor dem Hintergrund der Zielsetzungen des Bundesministers für Arbeit eine mehrjährige Tradition der geschlechtersensiblen, gleichstellungs- und wirkungsorientierten Arbeitsmarktpolitik. Seit mehreren Jahren ist dabei die explizite Vorgabe an das Arbeitsmarktservice formuliert, zumindest 50% der Fördermittel im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Frauen zu verwenden. In der vorliegenden Studie werden basierend auf einer Kombination von quantitativen und qualitativen Methoden die Strategien und Strukturen des Mitteleinsatzes in den Bundesländern untersucht sowie die Wirkung dieses Genderbudgetziels diskutiert.
EDV: Georg Böhs (WIFO)
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Online seit: 20.09.2013 0:00

Silvia Haas, Hedwig Lutz, Helmut Mahringer, Eva Rückert, Labour Market Monitor 2011. An Annual EU-wide Labour Market Monitoring System

Projektberichte (abgeschlossen), November 2011
The report summarises the current results of the five area indices and contains a cartographic overview for the year 2010. As already announced in the 2010 report, the indices comprise the following areas: overall labour market performance, orientation towards integration, equity of access and continuity, distribution of earnings and distribution by the welfare state.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Silvia Haas, Hedwig Lutz, Helmut Mahringer, Eva Rückert, Arbeitsmarktmonitor 2011. Ein jährliches, EU-weites Arbeitsmarktbeobachtungssystem

Monographien, November 2011, 90 Seiten
   
Der Bericht fasst die aktuellen Ergebnisse der fünf Bereichsindizes zusammen und enthält eine kartographische Übersicht für das Jahr 2010. Wie bereits im Bericht des Jahres 2010 umfassen die Indizes die Bereiche: Allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Integrationsorientierung, Zugangsgerechtigkeit und Verbleib, Verteilung der Erwerbseinkommen und Verteilung Sozialstaat.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

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