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WIFO-Publikationen und Projektberichte(77 Treffer)

Andrea Kunnert, Housing Affordability in Austria by Age and Year of Move-in. Application of the Residual Income and Tailored Ratio Approach

WIFO Working Papers, 2016, (521), 19 Seiten
Housing affordability problems are expected to increase for Austrian households because housing costs have been rising dynamically over the last years. Households who moved more recently are expected to be affected the most. Previous research has identified younger households as also being prone to housing affordability problems because they have relatively lower incomes. There is a strong correlation between the year of move-in and age – young households comprise a large share of households who moved recently. This paper applies the tailored ratio and residual income approach to Austrian households for 2014 to analyse housing affordability by age group and also by year of move-in. To identify whether age (lifecycle) or prevailing market conditions cause affordability problems, affordability measures are compared for age groups at different intervals of move-in. The results suggest that both effects are at work: young households who moved recently have the highest incidence of affordability problems compared to older households. For other age groups, affordability problems also mostly occur for households who moved recently. The price distortion between below-market rents due to long-term contracts and market rents becomes more pronounced. This adversely affects newcomers and dis-incentivises mobility of incumbents.
 
Online seit: 01.08.2016 0:00

Andrea Kunnert, Leistbarkeit von Wohnen in Österreich. Operationalisierung und demographische Komponenten

Monographien, Juli 2016, 158 Seiten
   
Die dynamische Immobilien- und Mietpreisentwicklung machte die Leistbarkeit von Wohnen in den letzten Jahren vermehrt zu einem wohnungspolitischen Thema. Das Thema geht weit darüber hinaus, die Wohnkosten in ein Verhältnis zum Einkommen zu setzen. Basierend auf der internationalen Literatur, mikroökonomischen Überlegungen und unter Berücksichtigung der vorliegenden Mikrodaten verwendet diese Studie zwei Leistbarkeitsindikatoren: den Ausgabenanteilsansatz zur Berechnung der medianen Wohnkostenbelastung und zur Messung der Betroffenheit bei verschiedenen höchstmöglichen Anteilen und den Residualeinkommensansatz, der absolute Werte für Wohnkosten, Einkommen und notwendige Ausgaben für weitere Güter gegenüberstellt. Die Analyse erfolgt nach verschiedenen Kriterien für Einkommenshöhe, Qualität und Lage der Immobilien. Für die Beurteilung der Leistbarkeit von Wohnen der österreichischen Haushalte erzielt demnach der Residualeinkommensansatz verlässlichere Ergebnisse. Ohne eine Qualitäts- und Einkommensbeschränkung überschätzt der Ausgabenanteilsansatz die Betroffenheit durch nicht leistbare Wohnkosten wesentlich, da Überkonsum von Wohnen in Österreich ein verbreitetes Phänomen ist. Nach dem Residualeinkommensansatz sind etwa 11% bis 15% der Haushalte von nicht leistbaren Wohnkosten betroffen. Haushalte in unteren Einkommensdezilen, mit niedrigerer finanzieller Kapazität, in Hauptmiete und in überbelegten Wohnungen sind vergleichsweise häufiger betroffen, zudem jüngere, kleinere Haushalte und Haushalte kurz nach dem Einzug. Neben Maßnahmen zur Bestandsverbesserung empfiehlt es sich, insbesondere das Angebot an kleinen Wohnungen mit zwei oder drei Wohnräumen auszuweiten und Kostentreiber einzudämmen.
Endbericht zum Jubiläumsfondsprojekt Nr. 14972 (Projektleitung: Thomas Leoni)
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.07.2016 0:00

Andrea Kunnert, Housing Affordability in Austria. Tailoring the Ratio Approach in a Simple yet Effective Way

WIFO Working Papers, 2016, (520), 14 Seiten
The expenditure-to-income ratio is a widely used measure of housing affordability as it is easy to calculate and to interpret. Yet it suffers from several flaws that may diminish its usefulness. This paper addresses the main points of critique and improves the accuracy of the ratio measure by providing additional information about the distribution (values at the 10th, 25th, 50th, 75th and 90th percentile) for the cost burden and calculating cumulative distributions for a range of expenditure-to-income shares instead of one single benchmark. Furthermore, an upper limit for income and housing quality is set in order to avoid misclassifying households that have strong preferences towards housing consumption. The results indicate that these modifications are necessary to avoid overestimating affordability problems. The tailored ratio approach developed in this paper holds up well when contrasting its results to that of the residual income approach in Austria by tenure.
 
Online seit: 28.07.2016 0:00

Andrea Kunnert, Michael Weingärtler, Leichter Aufschwung im europäischen Bauwesen ab 2014

WIFO-Monatsberichte, 2014, 87(2), S.133-141
   
Das Bauwesen stand in Europa 2013 aufgrund der anhaltenden Ungleichgewichte auf den Immobilienmärkten stark unter Druck. Zudem war der Tiefbau besonders von öffentlichen Budgetrestriktionen betroffen, das gesamte Bauvolumen ging in der Folge um 3,0% zurück. Im Jahr 2014 wird die erwartete Erholung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage wesentlich zum Wachstum des europäischen Bauwesens (+0,9%) beitragen. Die österreichische Bauwirtschaft entwickelt sich 2014 vor allem dank der kräftigen Wohnungsneubautätigkeit überdurchschnittlich.
 

Martin Falk, Andrea Kunnert, Gerhard Schwarz, 2014 Ausweitung der Investitionen in der Sachgütererzeugung – Bauunternehmen sehen Kürzung vor. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2013

WIFO-Monatsberichte, 2014, 87(1), S.39-53
   
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung wollen 2014 nominell um 9,2% mehr investieren als im Vorjahr. Überdurchschnittlich soll der Zuwachs in der Konsumgüterindustrie und der Investitionsgüterindustrie ausfallen. Dagegen planen die Hersteller von Vor- und Zwischenprodukten nur eine geringfügige Ausweitung. Nach einer Einschränkung der Investitionen in der Bauwirtschaft 2013 (–10,1%) sehen die Bauunternehmen angesichts der schwachen Baukonjunktur und der rückläufigen Kapazitätsauslastung 2014 einen weiteren Rückgang vor (–8,5%).
 

Andrea Kunnert, Baubewilligungen für neue Wohneinheiten in Österreich. Prognose 2013/14 (Teilbericht 1)

Monographien, Dezember 2013, 27 Seiten
   
Baubewilligungen sind ein wichtiger Indikator für die Entwicklung des Wohnbaus. Um die künftige Wohnbauproduktion besser schätzen zu können, werden die Zahl der bewilligten neuen Wohnungen in Einfamilienhäusern und in Mehrfamilienhäusern sowie die gesamten Wohnbaubewilligungen mit Prognosemodellen ermittelt. Wichtige Determinanten sind die demographische Entwicklung, das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Wohnungspolitik. Nach einer kräftigen Ausweitung im Jahr 2011 (auf 44.300) sanken die Baubewilligungen 2012 deutlich auf 38.700. Unter Berücksichtigung der aktuellsten Datenrevisionen und des wirtschaftspolitischen Umfeldes rechnet das WIFO 2013 mit einem neuerlichen Anstieg auf 43.400 Einheiten. 2014 wird die Zahl der Baubewilligungen ähnlich hoch sein.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Stein- und keramischen Industrie

Andrea Kunnert, Michael Weingärtler, 76th Euroconstruct Conference: European Construction Market Outlook until 2016 – New Housing Construction Performs Well in 2013. Country Report Austria

Monographien, Dezember 2013, 20 Seiten, http://www.euroconstruct.org
   
Austria shows more economic stability than the Euro Area. The construction market positively contributed to growth in recent years and will also grow moderately over the next years. Among the three construction sectors, Austria's housing market performed best in 2013. Performance will remain strong, yet decelerate over the next years. After a slump, non-residential construction output will improve in course of the economic upswing. The trend in civil engineering will depend to a large extent on public expenditures, which faces increased uncertainties in light of the new government formation. The Euroconstruct Country Report for Austria gives in-depth information on the Austrian construction market until 2016. It covers in detail the housing market, the non-residential sector and civil engineering (new and renovation, respectively). Additionally, essential background information and an overview of the macroeconomic situation are provided.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.12.2013 0:00

Martin Falk, Andrea Kunnert, Gerhard Schwarz, Michael Weingärtler, Sachgütererzeuger rechnen 2013 nicht mit breiter Ausweitung der Investitionen. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2013

WIFO-Monatsberichte, 2013, 86(7), S.579-590
   
Laut WIFO-Investitionstest planen die österreichischen Sachgütererzeuger 2013 insgesamt eine Ausweitung der Investitionen um nominell 6,5%. Allerdings beruht diese Zunahme nicht auf breiter Basis, sondern ist auf einen Sonderfaktor in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie zurückzuführen. Ohne diesen Effekt ist mit einem Rückgang der Investitionen um 4,6% zu rechnen. Auch die Umsatzentwicklung des laufenden Jahres schätzen die Unternehmen mit nominell +1% nur mäßig ein. Die österreichische Bauwirtschaft wird 2013 ihre Investitionen um 2% steigern (insbesondere Gebäude).
 
Online seit: 23.07.2013 0:00

Andrea Kunnert, Michael Weingärtler, 75th Euroconstruct Conference: European Construction Market Outlook until 2015 – New Housing Construction Performs Weak in 2013. Country Report Austria

Monographien, Juni 2013, 28 Seiten, http://www.euroconstruct.org
   
Austria's construction outlook is more favourable compared to the Euroconstruct area, but nevertheless can only be described as moderate growth. The relatively sound economic surrounding is one main reason for the stable performance. Particularly the non-residential construction segment is therefore stabilised. Civil engineering is expected to decline mainly because of the transport infrastructure projects, particularly the railway sector shows cut-backs. Austria's housing market will slow down after two years of strong growth. This is already indicated by the development of housing permits. The Euroconstruct Country Report for Austria gives in-depth information on the Austrian construction market until 2015. It covers in detail the housing market, the non-residential sector and civil engineering (new and renovation, respectively). Additionally, essential background information and an overview of the macroeconomic situation are provided.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

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