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WIFO-Publikationen und Projektberichte(60 Treffer)

Julia Bock-Schappelwein, Thomas Horvath, Peter Huber, Österreich 2025 – Österreich als Zuwanderungsland

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2017
Migranten und Migrantinnen sind in Österreich auf dem Arbeitsmarkt etwa gleich oder sogar weniger benachteiligt als in historisch und in der Struktur ihrer Zuwanderung ähnlichen Ländern. Augenfällige Defizite verbleiben aber bezüglich der Bildungsintegration der im Ausland geborenen Jugendlichen und der zweiten Generation sowie der Wohnsituation der im Ausland Geborenen. Überdies fühlen sich in Österreich wohnhafte Migranten und Migrantinnen sehr häufig einer diskriminierten Gruppe zugehörig. Die Arbeitsmarktintegration der Migranten und Migrantinnen unterscheidet sich auch in Abhängigkeit von Herkunftsland, Aufenthaltsdauer und Aufenthaltsgrund im Gastland, Alter, Geschlecht, Familienstand und Bildungsniveau erheblich. Die zunehmende Heterogenität der nach Österreich zugewanderten Bevölkerung erfordert dabei differenzierte Politikansätze und die Entwicklung von Programmen zum Umgang mit sprachlich und kulturell sehr unterschiedlichen Gruppen in allen Gesellschaftbereichen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Jürgen Bierbaumer-Polly, Rainer Eppel, Thomas Horvath, Helmut Mahringer, Mark Sommer, Mittelfristige Prognose des Insolvenzentgeltsicherungsgeschehens in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), September 2016
Die Vorschau der zu erwartenden Entgeltfälle und Auszahlungsvolumina aus dem Insolvenzentgeltsicherungsfonds bis zum Jahr 2019 basiert auf zentralen makroökonomischen Größen wie der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes und der Beschäftigung und darüber hinaus auf Strukturmerkmalen wie dem Anteil der Abfertigungsansprüche nach dem Abfertigungsrecht "Abfertigung alt" an den Gesamtauszahlungen und den kurzfristigen Finanzierungszinssätzen im Unternehmenssektor. Entgeltfälle und Auszahlungsvolumina reagieren antizyklisch – mit einer geringen zeitlichen Verzögerung – auf Konjunkturschwankungen, in Hochkonjunkturphasen allerdings wesentlich stärker als in Perioden mit geringer Wachstumsdynamik. Einzelne Großereignisse überlagern zeitweise die längerfristige Trendentwicklung. Bis 2019 ist mit einer Fortsetzung eines leicht abnehmenden Trends der Entgeltfälle und Auszahlungsvolumina zu rechnen, wenngleich die Dynamik schwächer ausgeprägt sein dürfte als in den vergangenen Jahren. Wie eine ergänzende mikroökonometrische Untersuchung zeigt, unterscheidet sich die Beschäftigungsdynamik in insolvent werdenden Unternehmen bereits länger im Voraus deutlich von jener in ähnlichen nicht insolvent werdenden Unternehmen. Neben makroökonomischen Entwicklungen liefern demnach auch Daten über einzelbetriebliche Vorgänge zeitlich vorlaufende Informationen zum Insolvenzrisiko von Unternehmen, und könnten daher möglicherweise für künftige Prognosen des Insolvenzgeschehens genutzt werden.
 
Auftraggeber: Insolvenz-Entgelt-Fonds Service GmbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Horvath, Helmut Mahringer, Österreich 2025 – Entwicklung der Erwerbsbeteiligung bis 2030 unter Berücksichtigung von Änderungen des Bildungsverhaltens und rezenter Pensionsreformen. Ein Update

Projektpublikationen "Österreich 2025", September 2016, 31 Seiten
   
Die österreichische Bevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten weiter wachsen. Auch wenn sich das Bevölkerungswachstum nicht in gleichem Ausmaß in einer Zunahme Erwerbsbevölkerung niederschlagen wird, wird die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter dennoch voraussichtlich bis 2020 deutlich zunehmen und schließlich – gemäß der Bevölkerungsprognose 2015 (Hauptvariante) von Statistik Austria – bis 2030 auf das Niveau von 2015 sinken. Wieweit sich diese demographische Veränderung im tatsächlichen Arbeitskräfteangebot widerspiegeln wird, hängt wesentlich vom Erwerbsverhalten ab. Wie die Analyse der Entwicklung der Erwerbsquote zeigt, wirken sich Veränderungen der Ausbildungsstruktur, langfristige Trends im Erwerbsverhalten und die Verschärfung der Pensionszugangsbestimmungen deutlich erhöhend auf die Erwerbsbeteiligung aus. Auf Basis neuer Bevölkerungsprognosen wird die Entwicklung des Arbeitskräfteangebotes bis 2030 geschätzt.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.09.2016 0:00

Julia Bock-Schappelwein, Rainer Eppel, Stefan Fuchs, Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Hedwig Lutz, Helmut Mahringer, Entwicklung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung und deren Einflussfaktoren in Wien

Monographien, September 2016, 146 Seiten
   
Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung ist eine Geldleistung für Personen ohne ausreichende sonstige materielle Mittel zum Bestreiten des Lebensunterhaltes. Seit ihrer Implementierung erhöhten sich die Zahl der Leistungsbeziehenden und das dafür verwendete Budgetvolumen in Wien schrittweise. Die vorliegende Studie analysiert die Entwicklung in Wien, die Zugangswege und die Abgänge aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung und schätzt in einem Szenario die künftige Entwicklung der Fälle und des Budgets.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 24 – Gesundheits- und Sozialplanung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.09.2016 0:00

Thomas Horvath, Helmut Mahringer, Entwicklung der Erwerbsbeteiligung bis 2030 unter Berücksichtigung von Änderungen im Bildungsverhalten und rezenter Pensionsreformen. Ein Update

WIFO Working Papers, 2016, (523), 31 Seiten
Die österreichische Bevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten weiter wachsen. Auch wenn sich das Bevölkerungswachstum nicht in gleichem Ausmaß in einer Zunahme Erwerbsbevölkerung niederschlagen wird, wird die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter dennoch voraussichtlich bis 2020 deutlich zunehmen und schließlich – gemäß der Bevölkerungsprognose 2015 (Hauptvariante) von Statistik Austria – bis 2030 auf das Niveau von 2015 sinken. Wieweit sich diese demographische Veränderung im tatsächlichen Arbeitskräfteangebot widerspiegeln wird, hängt wesentlich vom Erwerbsverhalten ab. Wie die Analyse der Entwicklung der Erwerbsquote zeigt, wirken sich Veränderungen der Ausbildungsstruktur, langfristige Trends im Erwerbsverhalten und die Verschärfung der Pensionszugangsbestimmungen deutlich erhöhend auf die Erwerbsbeteiligung aus. Auf Basis neuer Bevölkerungsprognosen wird die Entwicklung des Arbeitskräfteangebotes bis 2030 geschätzt.
 
Online seit: 31.08.2016 0:00

Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Kurt Kratena, Helmut Mahringer, Mark Sommer (WIFO), Karolin Gstinig, Dominik Janisch, Raimund Kurzmann, Veronika Kulmer (JOANNEUM RESEARCH), Beschäftigungsmultiplikatoren und die Besetzung von Arbeitsplätzen in Österreich

Monographien, Mai 2016, 142 Seiten
   
Mit dem vom WIFO entwickelten DYNK-Modell, einem disaggregierten, makroökonomischen Modell der österreichischen Wirtschaft, werden Wertschöpfungs- und Beschäftigungsmultiplikatoren für unterschiedliche Endnachfragekategorien berechnet. Die Beschäftigungseffekte werden über den Beschäftigungsmultiplikator getrennt für Selbständige und Unselbständige dargestellt; für die Gruppe der Unselbständigen erfolgt eine weitere Differenzierung nach Alter und Geschlecht sowie gesicherten bzw. neu geschaffenen Stellen. Für die neu geschaffenen Arbeitsplätze werden mit dem Vacancy-Chain-Ansatz unter Verwendung des Markov-Modells die Zahl der notwendigen Zugänge an Personen und deren Verteilung auf einzelne arbeitsmarktrelevante Personengruppen bestimmt.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH – POLICIES: Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung
Online seit: 25.05.2016 0:00

Rainer Eppel, Thomas Horvath, Helmut Mahringer (WIFO), Trude Hausegger, Isabella Hager, Christine Reidl (prospect Unternehmensberatung), Arbeitsmarktferne Personen. Charakteristika, Problemlagen und Unterstützungsbedarf

Monographien, März 2016, 227 Seiten
   
Ein höheres Erwerbsalter, gesundheitliche Einschränkungen und eine geringe Qualifikation erweisen sich als die drei zentralen Risikofaktoren für längerfristige Erwerbsausgrenzung und ebenso als zentrale Bestimmungsfaktoren der Chance, wieder in eine Beschäftigung überzugehen. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, ob und wenn ja, wodurch die Dauer der Arbeitslosigkeit von längerfristig arbeitsmarktfernen Personen verkürzt werden könnte. Trotz der Gemeinsamkeit einer längerfristigen Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt erweist sich die Gruppe der Arbeitsmarktfernen als sehr heterogen. Sie umfasst Personen, deren Integrationsbarrieren sich überwiegend auf ein Integrationshindernis konzentrieren, während andere mehrere Problemlagen zu bewältigen haben. Die Studie zeigt für acht Subgruppen von arbeitsmarktfernen Arbeitslosen, welche Faktoren ihnen bei der Rückkehr ins Erwerbsleben geholfen haben – auf Basis von Administrativdaten ebenso wie anhand der Einschätzung ehemals arbeitsmarktferner Personen und von Beraterinnen und Beratern des Arbeitsmarktservice (AMS). Um dem jeweils unterschiedlichen Bedarf gerecht zu werden, ist neben spezifischen Beratungs- und Vermittlungsleistungen des AMS und unterschiedlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten eine professionelle Anamnese erforderlich.
EDV: Georg Böhs (WIFO)
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – prospect Unternehmensberatung GesmbH
Online seit: 04.04.2016 0:00

Christine Mayrhuber, Ulrike Huemer, Thomas Horvath, Stefan Schiman, Makroökonomische Effekte einer früheren Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters für Frauen in Österreich

Monographien, Februar 2016, 35 Seiten
   
Wenn das Antrittsalter für normale Alterspensionen für Frauen schrittweise nicht erst bis 2024, sondern schon bis 2019 auf 65 Jahre angehoben wird, wächst das Arbeitskräfteangebot in der Altersgruppe der 60- bis 64-jährigen Frauen, und das tatsächliche Pensionsantrittsalter steigt. Die Pensionsausgaben sinken in der Übergangsphase um 0,12% des BIP p.a. Aufgrund der längeren Erwerbstätigkeit erhöhen sich danach die Neupensionen und damit die Pensionsaufwendungen (+0,03% des BIP). Im Übergangszeitraum steigen auch die Aufwendungen der Arbeitslosenversicherung. Dieser Effekt kompensiert die Senkung der Pensionskosten teilweise.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Online seit: 28.04.2016 9:00

Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Elisabeth Schappelwein, Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt. Eine Analyse des Geschlechterverhältnisses auf dem Arbeitsmarkt in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(2), S.107-118
   
Die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt wird durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren bestimmt. Der Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt bündelt 30 Indikatoren aus den Themenbereichen Arbeit, Einkommen, Bildung und Familie, um die Situation der Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zu beschreiben. Gemessen an diesem Index erreichten Frauen 2013 in Österreich durchschnittlich nur 70% der Werte von Männern. Merklich schlechter schneiden Frauen in den Bereichen Familie und Einkommen ab. Die Daten zeigen eine bessere Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt als in den anderen Bundesländern für Wien und eine unterdurchschnittliche Ausprägung für Vorarlberg.
 
Online seit: 22.02.2016 0:00

Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Helmut Mahringer (WIFO), Raimund Kurzmann, Dominik Janisch, Eric Kirschner, Karolin Gstinig (JOANNEUM RESEARCH), Auswirkungen eines späteren pensionsbedingten Erwerbsaustritts auf die Nachbesetzung in bestehenden Unternehmen. Endbericht

Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2016
Analysiert werden Änderungen des Zuganges Jüngerer in das Erwerbssystem infolge des längeren Verbleibes älterer Personen im Erwerbsleben und die Personengruppen, die von pensionsbedingten Stellennachbesetzungen betroffen sind. Insgesamt konzentriert sich damit die Studie auf die unmittelbaren Nachbesetzungsvorgänge im Betrieb – somit letztlich auf die kurzfristigen Auswirkungen einer Angebotserhöhung, wie sie etwa eine Pensionsreform mit sich bringen kann.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH – POLICIES: Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
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