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WIFO-Publikationen und Projektberichte(158 Treffer)

Michael Peneder, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Ökonomische Effekte der Digitalisierung in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), S.177-192
   
Die Digitalisierung bedingt eine grundlegende Transformation der Wirtschaftssysteme. Aufgrund der Euphorie in Bezug auf neue technologische Möglichkeiten – ebenso wie der Angst davor – werden die kurzfristigen Auswirkungen häufig überschätzt und die langfristigen Folgen unterschätzt (Amaras Gesetz). Eine wesentliche Folge der Digitalisierung besteht darin, dass aufgrund geringerer Transaktionskosten für Information und Kommunikation der mögliche Wirkungsradius von Unternehmen größer und die Konkurrenz intensiver werden. Entsprechend steigen die Anforderungen an die "digitale Intelligenz" als Bestimmungsfaktor der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften. Diese verfolgen im Wesentlichen gleiche Ziele mit ähnlichen strategischen Schwerpunkten und Maßnahmen. Was den Unterschied ausmacht, sind Effizienz, Effektivität und Geschwindigkeit in der Umsetzung.
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

Philipp Piribauer, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Die Wirtschaft in den Bundesländern. III. Quartal 2016

Die Wirtschaft in den Bundesländern, Februar 2017, 66 Seiten
   
Die Konjunktur gewann in Österreich im III. Quartal 2016 an Dynamik. Diese Aufhellung basierte sowohl auf einer Zunahme der Binnennachfrage als auch auf einer stabileren Entwicklung im Ausland. Trotz heterogener regionaler Ergebnisse war weiterhin ein leichtes West-Süd-Ost-Gefälle zu beobachten. Sehr kräftig wuchs insbesondere die Tourismusnachfrage, und zwar vor allem in ländlichen Regionen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.02.2017 0:00

Oliver Fritz (WIFO), Peter Laimer, Jürgen Weiß (STAT), Egon Smeral (MODUL Universität Wien), Bericht über die Bedeutung, Entwicklung und Struktur der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Jahr 2016

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2017
Auf Basis des Konzepts eines Tourismussatellitenkontos (TSA) erreichten die Tourismusaufwendungen von in- und ausländischen Reisenden in Österreich 2016 40,03 Mrd. € (Schätzung; +4,1% gegenüber 2015). Daraus ergaben sich direkte und indirekte Wertschöpfungseffekte von 30,91 Mrd. € (+4,1%) sowie ein Beitrag zum BIP von 8,8%. Zusammen mit den Effekten des nichttouristischen Freizeitkonsums der inländischen Bevölkerung am Wohnort erwirtschaftete die österreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft 2016 direkt und indirekt 56,46 Mrd. € (+3,7%) und leistetet damit einen Beitrag von rund 16,1% zum BIP (2015 16,0%). Zudem generierte die Nachfrage der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit 741.000 Erwerbstätigen (Vollzeitäquivalente, direkt und indirekt) rund ein Fünftel der Gesamtbeschäftigung. Österreichs Tourismusexporte wuchs 2016 real um nur 1,8%, der Binnenreiseverkehr um 1,5%, nachdem 2015 kräftigere Steigerungen erzielt worden waren (+3,4% bzw. +2,0%). Die preisbereinigten Gesamteinnahmen im Tourismus erhöhten sich 2016 um 1,7% (2015 +3,1%). Im internationalen Vergleich liegt Österreich in der EU 28 gemessen an den nominellen Tourismusexporten 2016 mit einem Marktanteil von 5,0% auf Rang 7. Trotz leichter Zugewinne seit 2015 ist das Gewicht noch immer deutlich geringer als 2009 (5,5%; Tiefstwert 2000: 4,8%).
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Austria – MODUL Universität Wien

Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Julian Hinz (IfW), Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen der EU und Russlands auf Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich und der EU

Monographien, Dezember 2016, 11 Seiten
   
Die vorliegende Studie analysiert und quantifiziert die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der EU-Sanktionen gegen Russland auf Österreich und die anderen EU-Länder. Im Gegensatz zu vergangenen Arbeiten, in denen die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Exporteinbußen insgesamt im Mittelpunkt standen, werden nun mittels komplexer ökonometrischer Verfahren die konkreten Sanktionseffekte gemessen – also die Wirkungen jener Exportverluste, die nicht auf sonstige externe Faktoren (Rohölpreisverfall, Abwertung des Rubels usw.), sondern auf die Sanktionen und die damit einhergehende Verschlechterung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und Russland zurückzuführen sind. Die volkswirtschaftlichen Wirkungen dieser sanktionsbedingten Exporteinbußen werden dabei anhand des weltweiten gesamtwirtschaftlichen Input-Output-Modells ADAGIO simuliert.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Online seit: 23.12.2016 0:00

Matthias Firgo, Jürgen Bierbaumer-Polly, Oliver Fritz, Peter Huber, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher, Michael Weingärtler, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Herbst 2016

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2016
Das Wachstum der Wiener Stadtwirtschaft beschleunigte sich aufgrund der dynamischeren Binnenkonjunktur im 1. Halbjahr 2016 merklich (+0,8%). Der Aufschwung basiert dabei sowohl auf großen Teilen des produzierenden Bereichs als auch des Dienstleistungssektors. Dennoch blieb die Expansion in Wien im 1. Halbjahr hinter dem Österreich-Durchschnitt (+1,3%) zurück. Die Konjunkturlage hellt sich weiter auf, trotz Wegfalls der Sondereffekte der Steuerreform wird für Wien 2017 (+1,0%) ein Wachstum in ähnlicher Größenordnung wie 2016 (+1,1%) erwartet. Die Lage auf dem Wiener Arbeitsmarkt wird hingegen auch 2016 und 2017 angespannt bleiben. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit verlangsamt sich jedoch merklich, und für Teile der Bevölkerung zeichnet sich ist eine leichte Entspannung der Situation ab.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Gerhard Streicher, Oliver Fritz, Mathias Kirchner, Die Einbettung der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (KELAG) in die nationale und regionale Wirtschaft. Eine regionalwirtschaftliche Analyse

Monographien, Dezember 2016, 5 Seiten
   
Die Studie untersucht das ökonomische System der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft KELAG sowie den Kärntner Energiesektor hinsichtlich mehrerer Dimensionen: Einbettung der KELAG in die Kärntner Regionalwirtschaft sowie die österreichische Volkswirtschaft und die regionale Auswertung der Energiebilanz.
 
Auftraggeber: KELAG – Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.12.2016 0:00

Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Gerhard Streicher, Michael Weingärtler, Die Wirtschaft in den Bundesländern. II. Quartal 2016

Die Wirtschaft in den Bundesländern, November 2016, 73 Seiten
   
Die österreichische Wirtschaft expandierte im bisherigen Verlauf des Jahres 2016 merklich kräftiger als 2015. Belebt wird die aktuelle Entwicklung von einer lebhaften Binnenkonjunktur, begünstigt durch die Steuerreform 2016, eine dynamische Bevölkerungsentwicklung und niedrige Energiepreise. Der Aufschwung fußt auf einer breiten sektoralen Basis, aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen kamen im 1. Halbjahr positive Wachstumsimpulse. Das regionale Muster blieb gegenüber 2015 trotz zunehmender Bedeutung der Binnenkonjunktur weitgehend unverändert, mit Ausnahme des Burgenlandes entwickelte sich die Wirtschaftsleistung vor allem in der Westregion überdurchschnittlich. Während die Arbeitslosenzahlen vor diesem Hintergrund im Westen bereits seit Anfang 2016 zurückgehen, stieg die Arbeitslosigkeit im Osten auch im II. und III. Quartal 2016 noch, wenngleich deutlich langsamer als 2015.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.12.2016 0:00

Michiko Hama, Brigitte Eder, Paul Dobesberger, Markus Keuschnig (alpS), Andreas Baumgarten, Helene Berthold (AGES), Robert Jandl, Johanna Kohl, Christian Lackner (BFW), Reinhard Mechler, Ziga Malek, Keith Williges (IIASA), Markus Leitner, Ivo Offenthaler, Astrid Felderer, Natalie Glas (Umweltbundesamt), Stefan Kienberger, Raphael Spiekermann, Peter Zeil (Universität Salzburg), Ina Meyer, Oliver Fritz (WIFO), Ivonne Anders, Andreas Schaffhauser (ZAMG), Globale Probleme – lokale Risiken. Vom künftigen Leben mit dem Klimawandel – Eine Entscheidungshilfe für Gemeinden

Monographien, August 2016, 24 Seiten
   
Die Identifikation und insbesondere Visualisierung der Schlüsselrisiken des Klimawandels auf Gemeindeebene anhand des Konzeptes der "lokalen Gründe zur Besorgnis" dient als Kommunikations- und Entscheidungshilfe für (lokale) Akteurinnen und Akteure im ganzheitlichen klimasensitiven Risikomanagement. Dieses Konzept füllt eine wichtige Lücke in der Entscheidungsfindung und ermöglicht eine gezielte Auswahl aus der Fülle von möglichen Anpassungsmaßnahmen und –strategien. Es schafft und stärkt Bewusstsein und Handlungsverantwortung für bestehende, entstehende und künftige Risiken. Durch das Verfahren können gängige Praktiken im Umgang mit Risiken überarbeitet und mögliche künftige (klimatische sowie sozioökonomische) Entwicklungen in die Beurteilung der Risiken sowie in Entwicklungskonzepte der Gemeinden mit einbezogen werden. Die Entscheidungsverantwortlichen werden dadurch unterstützt, präventiv zu handeln und die für ihre Gemeinde notwendigen Maßnahmen rechtzeitig zu treffen.
 
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: alpS GmbH – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit – Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft – Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse – Umweltbundesamt GmbH – Universität Salzburg – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik – Geoconsult
Online seit: 06.10.2016 0:00

Michael Peneder, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Österreich im Wandel der Digitalisierung

Monographien, August 2016, 138 Seiten
   
Die Digitalisierung umfasst immer mehr Bereiche der Produktion von Gütern und Dienstleistungen ebenso wie das Alltagsverhalten der Bevölkerung. Aufgrund einer euphorischen Erwartung in neue technische Möglichkeiten – ebenso wie der Angst davor – werden die kurzfristigen Auswirkungen des technologischen Wandels häufig überschätzt und die langfristigen Wirkungen unterschätzt. Die Studie weist u.a. einen positiven Zusammenhang zwischen Digitalisierung und regionalem Beschäftigungswachstum nach, zeigt aber auch, dass sich mit zunehmender Digitalisierung Berufsinhalte und Tätigkeitsschwerpunkte verschieben. In der Folge steigt auch der Bedarf an analytischen und interaktiven Fähigkeiten mit entsprechend höheren Ansprüchen an Qualifikation und Ausbildung der Beschäftigten. Die Telekommunikation bildet als kritische Infrastruktur das technologische Rückgrat der Digitalisierung. Internationale Vergleiche zeigen für Österreich einen großen Nachholbedarf an Investitionen in Hochgeschwindigkeitsnetze.
 
Auftraggeber: A1 Telekom Austria AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.08.2016 11:00

Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Die wirtschaftliche Bedeutung des Messewesens anhand ausgewählter Messeveranstaltungen

Projektberichte (in Arbeit), Juli 2016
Die direkten, indirekten und induzierten volks- und regionalwirtschaftlichen Effekte der vielfältigen Unternehmensaktivitäten des Messeveranstalters Reed Exhibitions für die Wiener Stadtwirtschaft werden auf Basis von Simulationen mit dem multiregionalen ökonometrischen Modell ASCANIO geschätzt. Die Modellsimulationen werden für drei ausgewählte Messeveranstaltungen, zehn Kongresse sowie für die Aktivitäten des Wiener Unternehmensstandortes durchgeführt. Sie ergeben eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 190 Mio. € sowie ein Beschäftigungsvolumen von rund 3.100 Jahresbeschäftigungsverhältnissen. Weitere Effekte sind Steuereinnahmen von rund 60 Mio. € sowie Sozialversicherungsbeiträge von 30 Mio. €. Der Großteil dieser Wirkungen wird mit der Veranstaltung von Kongressen bzw. über die Ausgaben erzielt, die die Besucher dieser Kongresse tätigen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Reed Messe Wien GmbH

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