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WIFO-Publikationen und Projektberichte(166 Treffer)

Peter Mayerhofer, Oliver Fritz, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Peter Huber, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Frühjahr 2017

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigt deutliche Aufschwungtendenzen. Nach +0,9% im 1. Halbjahr 2016 beschleunigte sich das Wachstum im 2. Halbjahr 2016 erheblich auf +1,3%. Impulse aus der Binnenkonjunktur stärkten den regionalen Dienstleistungsbereich, auch die Bauwirtschaft expandierte wieder. Die regionale Beschäftigungsdynamik verstärkte sich weiter (2. Halbjahr 2016 +1,6%, I. Quartal 2017 +1,8%), der Anstieg der Arbeitslosigkeit kam daher gegen Jahresende zum Stillstand. 2017 ist bei weiter guter Binnenkonjunktur mit einem robusten regionalen Wachstum zu rechnen (+1,7%), mit erheblichen positiven Effekten auf die Arbeitskräftenachfrage. Eine leichte Entspannung der Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt könnte die Folge sein.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Philipp Piribauer, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Die Wirtschaft in den Bundesländern. IV. Quartal 2016

Die Wirtschaft in den Bundesländern, Juni 2017, 77 Seiten
   
Die Konjunktur war in Österreich war im Jahresverlauf 2016 von einer kräftigen Dynamik geprägt, wobei insbesondere die starke Binnennachfrage das Wachstum förderte. In der zweiten Jahreshälfte expandierte die Wirtschaft vor allem im Süden und Westen lebhaft. Regionale Unterschiede waren in erster Linie von der Entwicklung der Sachgütererzeugung bestimmt, die im Süden und Westen günstiger verlief als im Osten.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.06.2017 0:00

Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Österreich 2025: Pflegevorsorge – Künftiger Finanzierungsaufwand und regionalwirtschaftliche Verflechtungen

Projektpublikationen "Österreich 2025", Juni 2017, 48 Seiten
   
Die öffentlichen Ausgaben für Pflegevorsorge werden, wie aktuelle Projektionen zeigen, bereits bis 2025 kräftig steigen. Unter der Annahme einer gleichbleibenden Betreuungsstruktur ergeben sich jedoch vor allem aufgrund der demographischen Entwicklung insbesondere zwischen 2025 und 2050 drastische Kostensteigerungen. Die Projektionen für das Pflegegeld zeigen bis 2025 gegenüber 2015 einen realen Ausgabenanstieg um etwa 12%, bis 2050 jedoch um 67%. In den von Ländern und Gemeinden finanzierten Pflege- und Betreuungsdiensten erhöhen sich die öffentlichen Ausgaben bis 2025 bereits um knapp 50%, bis 2050 sogar um 360%. Gemäß Schätzungen zu den regionalwirtschaftlichen Verflechtungen der Pflegedienste waren die öffentlichen und privaten Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste von 3,4 Mrd. € im Jahr 2015 mit direkten, indirekten und induzierten Wertschöpfungseffekten von 5,9 Mrd. € sowie 115.000 Beschäftigungsverhältnissen (bzw. 86.500 Vollzeitäquivalenten) verbunden. Die Gesamtausgaben generieren somit ein Steueraufkommen von rund 1,1 Mrd. € und Sozialversicherungsabgaben von rund 1,3 Mrd. €. Die volkswirtschaftlichen Multiplikatoren des Pflegesektors sind aufgrund des hohen Anteils von Löhnen und Gehältern an den direkten Ausgaben und der damit verbundenen hohen direkten Wertschöpfung vergleichsweise hoch.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 08.06.2017 9:00

Philipp Piribauer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Beschleunigtes Wachstum bei leichtem West-Süd-Ost-Gefälle. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2016

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(5), S.403-423
   
Die Konjunktur gewann in Österreich im Jahr 2016 an Dynamik, insbesondere dank der stärkeren Binnennachfrage. Obwohl sich die Sektoren in den Regionen sehr unterschiedlich entwickelten, ergab sich insgesamt ein leichtes West-Süd-Ost-Gefälle. Ähnlich wuchs die Beschäftigung in der westlichen und südlichen Großregion rascher als in der Ostregion.
 
Online seit: 29.05.2017 0:00

Peter Laimer (STAT), Sabine Ehn-Fragner, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Ein Tourismus-Satellitenkonto für Wien. Ökonomische Zusammenhänge, Methoden und Hauptergebnisse 2015

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2017
Der Tourismus ist für Wien ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Die Gesamtaufwendungen für Urlaubs- und Geschäftsreisen, Verwandten- und Bekanntenbesuche sowie Aufenthalte in Wochenendhäusern und am Zweitwohnsitz betrugen 2015 auf Basis des von Statistik Austria und WIFO entwickelten regionalen Tourismus-Satellitenkontos für Wien 4,80 Mrd. € (+10,3% gegenüber dem letztverfügbaren Berichtsjahr 2013). Davon entfielen 53,5% auf inländische, 46,1% auf ausländische Reisende und 0,4% auf die Ausgaben im Zuge des Aufenthaltes am Zweitwohnsitz. Die direkt durch den Tourismus in Wien erwirtschaftete Wertschöpfung erreichte einschließlich der Dienst- und Geschäftsreisen 2015 1,87 Mrd. € und einen rechnerischen Anteil am Bruttoregionalprodukt von 2,2%. Zusammen mit den indirekten Effekten trug der Tourismus im Jahr 2015 4,2% zur regionalen Wirtschaftsleistung Wiens bei.
 
Auftraggeber: Wien-Tourismus
Studie von: Statistik Austria – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Gerhard Streicher, Oliver Fritz, Fabian Gabelberger, Österreich 2025 – Regionale Aspekte weltweiter Wertschöpfungsketten. Die österreichischen Bundesländer in der Weltwirtschaft

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(4), S.347-367
   
Der vorliegende Beitrag beschreibt die Ableitung von regionalen Input-Output-Tabellen für die österreichischen Bundesländer für das Basisjahr 2011. Diese Tabellen werden konsistent in das WIOD-System eingefügt, das Aufkommen und Verwendung von 63 Gütern in 43 Ländern beschreibt. Das Ergebnis, ein multiregionales Input-Output-System, wird verwendet, um die Einbettung der österreichischen Bundesländer in weltweite Wertschöpfungsketten darzustellen und regionale Unterschiede herauszuarbeiten. Demnach bewirken die interregionalen Handelsverflechtungen zwischen den Bundesländern einen regionalen Ausgleich der exportinduzierten Effekte, wovon am stärksten Wien profitiert. Die höchsten exportinduzierten Wertschöpfungsanteile weisen aber Vorarlberg und Oberösterreich mit etwa 40% der regionalen Wertschöpfung auf.
 
Online seit: 28.04.2017 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Julia Bock-Schappelwein, Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Werner Hölzl, Thomas Horvath, Michael Klien, Thomas Leoni, Christine Mayrhuber, Atanas Pekanov, Michael Peneder, Philipp Piribauer, Stefan Schiman, Franz Sinabell, Starke Konsumnachfrage stützt heimische Wirtschaft. Die österreichische Wirtschaft 2016

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(4), S.277-345
   
Das Wirtschaftswachstum beschleunigte sich in Österreich 2016 weiter auf 1,5%. Es wurde durch die starke Konsumnachfrage und die Ausweitung der Investitionen getragen. Vor dem Hintergrund der internationalen Konjunkturschwäche entwickelten sich die Exporte schleppend. Sachgütererzeugung und Bauwirtschaft verzeichneten eine günstige Konjunktur. Positive Impulse kamen auch von Handel und Tourismus. Wie 2015 betrug die Inflationsrate 0,9%. Mit der guten Konjunktur wurde auch die Beschäftigung ausgeweitet. Aufgrund der neuerlichen Zunahme des Arbeitskräfteangebotes sank jedoch die Arbeitslosigkeit nicht, die Arbeitslosenquote lag konstant bei 9,1%.
 
Online seit: 28.04.2017 0:00

Peter Laimer (STAT), Sabine Ehn-Fragner, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Ein Tourismus-Satellitenkonto für Oberösterreich. Ökonomische Zusammenhänge, Methoden und Hauptergebnisse 2015

Projektberichte (abgeschlossen), März 2017
Der Tourismus ist eine wichtige Säule für die oberösterreichische Regionalwirtschaft : Die Gesamtaufwendungen für Urlaubs- und Geschäftsreisen, Verwandten- und Bekanntenbesuche sowie Aufenthalte in Wochenendhäusern und am Zweitwohnsitz betrugen 2015 auf Basis des von Statistik Austria und WIFO entwickelten regionalen Tourismus-Satellitenkontos für Oberösterreich 3,49 Mrd. € (+2,9%). Sie verteilten sich zu 71,83% auf inländische Reisende, zu 27,73% auf ausländische Reisende und zu 0,44% auf die Ausgaben im Zuge von Aufenthalten in Wochenend- und Zweitwohnungen. Die direkt durch den Tourismus in Oberösterreich erwirtschaftete Wertschöpfung erreichte einschließlich der Dienst- und Geschäftsreisen 1,86 Mrd. € (+2,3%) sowie einen rechnerischen Anteil am Bruttoregionalprodukt von 3,2% (unverändert gegenüber 2014). Zusammen mit den indirekten Effekten trug der Tourismus in Oberösterreich 2015 4,4% zur regionalen Wirtschaftsleistung bei (konstanter Wert seit 2009).
 
Studie von: Statistik Austria – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Oberösterreich Tourismus

Michael Peneder, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Ökonomische Effekte der Digitalisierung in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), S.177-192
   
Die Digitalisierung bedingt eine grundlegende Transformation der Wirtschaftssysteme. Aufgrund der Euphorie in Bezug auf neue technologische Möglichkeiten – ebenso wie der Angst davor – werden die kurzfristigen Auswirkungen häufig überschätzt und die langfristigen Folgen unterschätzt (Amaras Gesetz). Eine wesentliche Folge der Digitalisierung besteht darin, dass aufgrund geringerer Transaktionskosten für Information und Kommunikation der mögliche Wirkungsradius von Unternehmen größer und die Konkurrenz intensiver werden. Entsprechend steigen die Anforderungen an die "digitale Intelligenz" als Bestimmungsfaktor der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften. Diese verfolgen im Wesentlichen gleiche Ziele mit ähnlichen strategischen Schwerpunkten und Maßnahmen. Was den Unterschied ausmacht, sind Effizienz, Effektivität und Geschwindigkeit in der Umsetzung.
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

Oliver Fritz (WIFO), Peter Laimer, Jürgen Weiß (STAT), Egon Smeral (MODUL Universität Wien), Bericht über die Bedeutung, Entwicklung und Struktur der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Jahr 2016

Monographien, Februar 2017, 31 Seiten
   
Auf Basis des Konzepts eines Tourismussatellitenkontos (TSA) erreichten die Tourismusaufwendungen von in- und ausländischen Reisenden in Österreich 2016 40,03 Mrd. € (Schätzung; +4,1% gegenüber 2015). Daraus ergaben sich direkte und indirekte Wertschöpfungseffekte von 30,91 Mrd. € (+4,1%) sowie ein Beitrag zum BIP von 8,8%. Zusammen mit den Effekten des nichttouristischen Freizeitkonsums der inländischen Bevölkerung am Wohnort erwirtschaftete die österreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft 2016 direkt und indirekt 56,46 Mrd. € (+3,7%) und leistetet damit einen Beitrag von rund 16,1% zum BIP (2015 16,0%). Zudem generierte die Nachfrage der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit 741.000 Erwerbstätigen (Vollzeitäquivalente, direkt und indirekt) rund ein Fünftel der Gesamtbeschäftigung. Österreichs Tourismusexporte wuchs 2016 real um nur 1,8%, der Binnenreiseverkehr um 1,5%, nachdem 2015 kräftigere Steigerungen erzielt worden waren (+3,4% bzw. +2,0%). Die preisbereinigten Gesamteinnahmen im Tourismus erhöhten sich 2016 um 1,7% (2015 +3,1%). Im internationalen Vergleich liegt Österreich in der EU 28 gemessen an den nominellen Tourismusexporten 2016 mit einem Marktanteil von 5,0% auf Rang 7. Trotz leichter Zugewinne seit 2015 ist das Gewicht noch immer deutlich geringer als 2009 (5,5%; Tiefstwert 2000: 4,8%).
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Austria – MODUL Universität Wien
Online seit: 01.05.2017 0:00

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