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WIFO-Publikationen und Projektberichte(173 Treffer)

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Gerhard Streicher, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Herbst 2017

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2017
Nach Aufwärtstendenzen schon im Vorjahr beschleunigte sich die Dynamik der Wiener Stadtwirtschaft im 1. Halbjahr 2017 erheblich. Die reale Bruttowertschöpfung nahm so stark zu wie zuletzt vor 10 Jahren, auch die Zahl der Beschäftigten expandiert derzeit rasch. Für das gesamte Jahr 2017 ist bei leichten strukturbedingten Nachteilen aus der (zuletzt) exportgestützten Industriekonjunktur ein Wachstum der regionalen Wirtschaft von 2,5% zu erwarten, 2018 wird sich diese Dynamik weitgehend unverändert fortsetzen. Bei weiter deutlichen Beschäftigungszuwächsen (+1,9% bzw. +1,7%) und nur leicht steigendem Arbeitskräfteangebot dürfte sich der regionale Arbeitsmarkt weiter entspannen: Die Arbeitslosenquote könnte im Jahresdurchschnitt 2017 bei 13% liegen und 2018 weiter auf 12,5% sinken.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Oliver Fritz, Eine Analyse der Arbeitskosten im österreichischen Beherbergungswesen. Vorläufiger Endbericht

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2017
Die vorliegende Analyse der Entwicklung und Struktur der Arbeitskosten im österreichischen Beherbergungswesen seit dem Jahr 2008 legt besonderes Augenmerk auf länderspezifische Unterschiede (und somit die internationale Wettbewerbsposition Österreichs im Hinblick auf die Kosten des Faktors Arbeit) sowie mögliche Arbeitskostendifferentiale auf regionaler Ebene, also zwischen den österreichischen Bundesländern. In einem ersten Schritt wird die Entwicklung des österreichischen Beherbergungswesens in den vergangenen Jahren analysiert. Auf Grundlage der strukturellen Unternehmensstatistik werden für die 28 EU-Länder zunächst Erlöse, Bruttowertschöpfung sowie Gewinne und Personalkosten im Beherbergungswesen verglichen und mit den verkauften Mengen, d.h. den Nächtigungen in Bezug gesetzt. Die Analyse der Personalkostenentwicklung wird in der Folge weiter vertieft anhand von Informationen aus der europaweit durchgeführten Arbeitskostenerhebung, die in Österreich auch auf regionaler Ebene vorliegt, und mit Daten zu ausgewählten Charakteristika der Beschäftigten im Beherberbungswesen ergänzt.
 
Auftraggeber: Österreichische Hoteliervereinigung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Philipp Piribauer, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Gerhard Streicher, Die Wirtschaft in den Bundesländern. II. Quartal 2017

Die Wirtschaft in den Bundesländern, November 2017, 66 Seiten
   
Die österreichische Wirtschaft expandierte im bisherigen Jahresverlauf 2017 besonders kräftig, das Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes überstieg in den ersten zwei Quartalen deutlich die Vorjahresrate. Der Konjunkturaufschwung fußt dabei auf einer breiten Basis, wobei in nahezu allen Wirtschaftsbereichen eine kräftige Aufwärtstendenz zu beobachten war. Auf deme Arbeitsmarkt ging diese Entwicklung mit einem dynamischen Beschäftigungswachstum und einer Abnahme der Arbeitslosigkeit einher. Von der Steigerung der Exporte profitierte zuletzt insbesondere die Südregion und dort vor allem die Sachgütererzeugung.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.11.2017 0:00

Oliver Fritz, Elisabeth Christen, Franz Sinabell (WIFO), Julian Hinz (IfW), Russia's and the EU's Sanctions. Economic and Trade Effects, Compliance and the Way Forward

Monographien, September 2017, 59 Seiten
   
This report summarises empirical facts about the economic impact of the EU sanctions against Russia and the Russian countersanctions, both implemented in the summer of 2014. The observed decline in trade volumes between the EU and Russia is not only due to the sanctions, but also by other economic factors, such as the downturn of the Russian economy, largely caused by the falling oil price and the ensuing ruble depreciation. Furthermore, empirical evidence suggests that European and Russian companies alike managed to partly divert trade flows to other international markets in response to the deteriorating trade relationships. Overall trade diversion, however, cannot nearly compensate for losses of EU exports to Russia and thus mitigate the economy-wide negative impacts. Finally, descriptive evidence and additional information seem to indicate that compliance with the sanctions was partly circumvented right after the implementation of the sanctions in 2014, in particular for agri-food goods via countries of the Eurasian Economic Union. Legal trade diversion through countries unaffected by the sanctions has also taken place. It is important to emphasise that this study does not assess the political costs or effectiveness of the sanctions, but merely analyses potential economic costs caused by all sanction measures in place.
 
Auftraggeber: Europäisches Parlament
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Online seit: 10.10.2017 0:00

Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Klaus Nowotny, Gerhard Streicher, Alexander Braun, Österreich 2025 – Herausforderungen und volkswirtschaftliche Effekte der Pflegevorsorge

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(8), S.639-648
   
Die erste österreichweite mikroökonometrische Analyse der häuslichen Pflege zeigt den Gesundheitszustand als primären Faktor für die Wahl der Pflegeform sowie eine komplementäre Beziehung zwischen informeller und formeller Pflege. Projektionen der öffentlichen Ausgaben für Langzeitpflege unterstreichen die Bedeutung der demographischen Entwicklung für die zu erwartenden Kostensteigerungen. Die öffentlichen Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste werden bereits 2025 real um etwa 50% höher sein als 2015, jene für das Pflegegeld um rund 12%. Der markante Kostenanstieg setzt jedoch erst nach 2025 mit zunehmender Alterung der Babyboom-Generationen ein. Zwischen 2025 und 2050 verdreifachen sich dadurch die Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste. Über direkte und indirekte wirtschaftliche Verflechtungen generieren die Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste ein Steuer- und Sozialversicherungsaufkommen von etwa 70% der Ausgaben und lasteten 2015 etwa 115.000 Beschäftigte aus, wie die erstmalige Analyse der volkswirtschaftlichen Effekte des österreichischen Pflegesektors belegt.
 
Online seit: 24.08.2017 0:00

Peter Mayerhofer, Oliver Fritz, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Peter Huber, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Frühjahr 2017

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigt deutliche Aufschwungtendenzen. Nach +0,9% im 1. Halbjahr 2016 beschleunigte sich das Wachstum im 2. Halbjahr 2016 erheblich auf +1,3%. Impulse aus der Binnenkonjunktur stärkten den regionalen Dienstleistungsbereich, auch die Bauwirtschaft expandierte wieder. Die regionale Beschäftigungsdynamik verstärkte sich weiter (2. Halbjahr 2016 +1,6%, I. Quartal 2017 +1,8%), der Anstieg der Arbeitslosigkeit kam daher gegen Jahresende zum Stillstand. 2017 ist bei weiter guter Binnenkonjunktur mit einem robusten regionalen Wachstum zu rechnen (+1,7%), mit erheblichen positiven Effekten auf die Arbeitskräftenachfrage. Eine leichte Entspannung der Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt könnte die Folge sein.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Philipp Piribauer, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Die Wirtschaft in den Bundesländern. IV. Quartal 2016

Die Wirtschaft in den Bundesländern, Juni 2017, 77 Seiten
   
Die Konjunktur war in Österreich war im Jahresverlauf 2016 von einer kräftigen Dynamik geprägt, wobei insbesondere die starke Binnennachfrage das Wachstum förderte. In der zweiten Jahreshälfte expandierte die Wirtschaft vor allem im Süden und Westen lebhaft. Regionale Unterschiede waren in erster Linie von der Entwicklung der Sachgütererzeugung bestimmt, die im Süden und Westen günstiger verlief als im Osten.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.06.2017 0:00

Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Österreich 2025 – Pflegevorsorge – Künftiger Finanzierungsaufwand und regionalwirtschaftliche Verflechtungen

Projektpublikationen "Österreich 2025", Juni 2017, 48 Seiten
   
Die öffentlichen Ausgaben für Pflegevorsorge werden, wie aktuelle Projektionen zeigen, bereits bis 2025 kräftig steigen. Unter der Annahme einer gleichbleibenden Betreuungsstruktur ergeben sich jedoch vor allem aufgrund der demographischen Entwicklung insbesondere zwischen 2025 und 2050 drastische Kostensteigerungen. Die Projektionen für das Pflegegeld zeigen bis 2025 gegenüber 2015 einen realen Ausgabenanstieg um etwa 12%, bis 2050 jedoch um 67%. In den von Ländern und Gemeinden finanzierten Pflege- und Betreuungsdiensten erhöhen sich die öffentlichen Ausgaben bis 2025 bereits um knapp 50%, bis 2050 sogar um 360%. Gemäß Schätzungen zu den regionalwirtschaftlichen Verflechtungen der Pflegedienste waren die öffentlichen und privaten Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste von 3,4 Mrd. € im Jahr 2015 mit direkten, indirekten und induzierten Wertschöpfungseffekten von 5,9 Mrd. € sowie 115.000 Beschäftigungsverhältnissen (bzw. 86.500 Vollzeitäquivalenten) verbunden. Die Gesamtausgaben generieren somit ein Steueraufkommen von rund 1,1 Mrd. € und Sozialversicherungsabgaben von rund 1,3 Mrd. €. Die volkswirtschaftlichen Multiplikatoren des Pflegesektors sind aufgrund des hohen Anteils von Löhnen und Gehältern an den direkten Ausgaben und der damit verbundenen hohen direkten Wertschöpfung vergleichsweise hoch.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 08.06.2017 9:00

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