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WIFO-Monatsberichte

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Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Serguei Kaniovski, Thomas Url, Outputlücke und strukturelles Defizit für Österreich. Kritische Analyse der Methode der Europäischen Kommission

WIFO-Monatsberichte, 2013, 86(9), S.737-751
   
Mit der Unterzeichnung des Fiskalpaktes wurde das strukturelle Defizit zu einer zentralen Größe der wirtschaftspolitischen Koordination innerhalb des Euro-Raumes. Für die Berechnung des strukturellen Defizits gibt die Europäische Kommission ein einheitliches Verfahren vor, das auf dem Konzept der Outputlücke in Verbindung mit Budgetelastizitäten beruht. Der vorliegende Beitrag diskutiert die Berechnungsmethode und zeigt die Ergebnisse für Österreich. Dem Ansatz der Europäischen Kommission wird alternativ ein dynamisches Konzept zur Schätzung der Budgetsensitivität gegenübergestellt.
 
Online seit: 20.09.2013 0:00
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

Output Gap and Structural Deficit for Austria. Critical Analysis of the Calculation Method Adopted by the European Commission

Recent institutional changes in the European Union have strengthened the original Stability and Growth Pact by negotiating the Treaty on Stability, Coordination and Governance in the Economic and Monetary Union ("fiscal compact"). The cyclically-adjusted budget balance is the main quantitative instrument in both the preventive and the corrective arms of this treaty. Since 2012, the calculation of the cyclically-adjusted budget balance follows the methodology suggested by the European Commission that combines an output gap and a budget elasticity. The output gap measures the capacity utilisation in the overall economy, whereas the budget elasticity reflects the sensitivity of the budget balance to fluctuations in the business cycle. The theoretical background behind the methodology of the European Commission sees potential output as the long-term trend in output around which actual output fluctuates over the business cycle.

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In dieser Studie wird die Outputlücke für Österreich entsprechend der Methode der Europäischen Kommission berechnet und mit alternativen Berechnungsmethoden verglichen: dem Hodrick-Prescott-Filter, dem erweiterten Hodrick-Prescott-Filter nach Schweizer Vorbild, der Stochastic-Frontier-Analyse und einem Verfahren mit einer Definition der strukturellen Arbeitslosigkeit basierend auf einer verfestigten Arbeitslosigkeit. Zusätzlich wird ein zyklisch bereinigter Budgetsaldo nach der Methode der Europäischen Kommission berechnet. Eine zentrale Größe zur Ermittlung des strukturellen Defizits ist die Sensitivität des Haushaltssaldos in Bezug auf die Outputlücke. Dem Ansatz der Kommission wird hier ein dynamisches Konzept zur Schätzung der Sensitivität gegenübergestellt. Da die Prognoseunsicherheit ein wichtiger Aspekt für die Erstellung der Stabilitätsprogramme ist, wird in dieser Studie die Wechselwirkung zwischen den Fehlern der Budget- und der Konjunkturprognosen analysiert.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

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