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Investitionen steigen 2019 in der Sachgütererzeugung. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2018
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(1), pp.37-46
Online since: 29.01.2019 0:00
 
Die Hochschätzung anhand der Angaben der im WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen ergibt für 2019 insgesamt eine Expansion der Investitionen um 9,6% gegenüber 2018. Kleine und mittelgroße Betriebe weiten ihre Investitionen dabei stärker aus als Großunternehmen. Insbesondere die Hersteller von Vorprodukten sowie von nichtdauerhaften Konsumgütern werden ihre Investitionen heuer deutlich anheben. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2019 mit einem Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um real 3,1%.
Research group:Industrial Economics, Innovation and International Competition
Language:German

Investment is Expected to Increase in Manufacturing in 2019. Results of the WIFO Autumn 2018 Investment Survey
The high estimate based on the data of the enterprises surveyed in the WIFO Investment Survey shows an overall expansion of investment by 9.6 percent in 2019 compared to 2018. Small and medium-sized enterprises raise their investments more strongly than large enterprises. Manufacturers of intermediates and non-durable consumer goods in particular will significantly increase their investments this year. For Austria's economy as a whole, WIFO predicts an increase in gross fixed capital formation of 3.1 percent in real terms in 2019.

Related issues

Die Unternehmen der Sachgütererzeugung rechnen 2018 mit einer leichten Steigerung ihrer Investitionen (nominell +4,7%, real +3,5%). Dabei erwarten sowohl große als auch kleine und mittlere Unternehmen Zuwächse. Überdurchschnittlich sollen die Investitionen der Hersteller von Investitionsgütern und Konsumgüter steigen. Hersteller von Vorprodukten rechnen dagegen mit einer Kürzung ihrer Investitionen. Die Unternehmen der Bauwirtschaft planen einen Anstieg der Investitionen um nominell 6,7% (real +5,5%).
Die Sachgütererzeuger planen 2017 eine Ausweitung ihrer Investitionen um 20%. Überdurchschnittlich wird der Zuwachs in kleinen und mittelgroßen Unternehmen sowie in der Herstellung von Investitionsgütern und Kfz ausfallen. In der Bauwirtschaft sollen die Investitionen ebenfalls deutlich angehoben werden (rund +15%).
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung rechnen 2017 mit einer deutlichen Steigerung ihrer Investitionen (nominell +11%). Dabei erwarten sowohl große als auch kleine und mittlere Unternehmen zweistellige Zuwächse. Überdurchschnittlich sollen die Investitionen der Hersteller von Investitionsgütern und Vorprodukten steigen. Hersteller von Konsumgütern sehen dagegen eine Kürzung vor. Uneinheitlich sind die Investitionspläne in der Bauwirtschaft: Während Hochbauunternehmen einen Anstieg um 22% melden, planen Tiefbauunternehmen eine Steigerung um nur 2%.
Gemäß den Meldungen der im WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen werden die Investitionen in Österreich 2016 mit zweistelliger Rate steigen (Hochschätzung). Der geplante Zuwachs ist jedoch hauptsächlich auf die Ausweitung der Investitionen großer Unternehmen zurückzuführen, während kleine und mittlere Unternehmen mit einem leichten Rückgang rechnen. Insbesondere die Hersteller von Investitionsgütern und von Nahrungs- und Genussmittel wollen ihre Investitionen heuer deutlich anheben. In der Bauwirtschaft soll 2016 im Hochbau mehr und im Tiefbau weniger investiert werden als im Vorjahr. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2016 mit einem Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um real 1,9%.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung rechnen 2016 mit einer mäßigen Steigerung ihrer Investitionen (nominell +10%). Der geplante Zuwachs ist allerdings ausschließlich auf die Ausweitung der Investitionen großer Unternehmen zurückzuführen (+15%), während kleine und mittlere Unternehmen sogar eine Kürzung planen (–3%). Uneinheitlich sind die Investitionspläne in der Bauwirtschaft: Hochbauunternehmen werden um 8% mehr, Tiefbauunternehmen um 16% weniger investieren als im Vorjahr.
Aus den Angaben der im WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen ergibt sich für 2015 insgesamt eine Expansion der Investitionen gegenüber 2014 um nominell 18% (hochgeschätzt). Sie ist vor allem auf die Ausweitung der Investitionen großer Unternehmen zurückzuführen (+21%), während kleine und mittlere Unternehmen mit einem Zuwachs von nur +2% rechnen. Insbesondere die Hersteller von Kfz wollen ihre Investitionen heuer deutlich anheben. In der Bauwirtschaft soll 2015 um 18% weniger investiert werden als im Vorjahr. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2015 mit einem Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um real 0,5%.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung rechnen 2015 überraschend mit einer deutlichen Steigerung ihrer Investitionen. Angesichts der nur schwachen Konjunkturerholung und der insgesamt kaum verbesserten Rahmenbedingungen ist die Realisierung dieser optimistischen Pläne wenig wahrscheinlich. 2014 weiteten die Sachgütererzeuger die Investitionen nach den jüngsten Angaben um 10% aus. Trotz dieser Steigerung dürften die Investitionen 2014 nominell unter dem Niveau vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008 liegen. Nach einer außerordentlichen Steigerung der Investitionen im Jahr 2014 kündigen die Bauunternehmen für 2015 einen Rückgang an.
Die Sachgütererzeuger planen 2014 keine durchgreifende Ausweitung ihrer Investitionen. Während die Produzenten von Investitions- und Konsumgütern die Investitionen steigern wollen, rechnen die Hersteller von Vorprodukten mit einem Rückgang. In der Bauwirtschaft soll mehr investiert werden als im Vorjahr, allerdings konzentriert sich der Zuwachs hier auf einzelne Großunternehmen.
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung wollen 2014 nominell um 9,2% mehr investieren als im Vorjahr. Überdurchschnittlich soll der Zuwachs in der Konsumgüterindustrie und der Investitionsgüterindustrie ausfallen. Dagegen planen die Hersteller von Vor- und Zwischenprodukten nur eine geringfügige Ausweitung. Nach einer Einschränkung der Investitionen in der Bauwirtschaft 2013 (–10,1%) sehen die Bauunternehmen angesichts der schwachen Baukonjunktur und der rückläufigen Kapazitätsauslastung 2014 einen weiteren Rückgang vor (–8,5%).
Laut WIFO-Investitionstest planen die österreichischen Sachgütererzeuger 2013 insgesamt eine Ausweitung der Investitionen um nominell 6,5%. Allerdings beruht diese Zunahme nicht auf breiter Basis, sondern ist auf einen Sonderfaktor in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie zurückzuführen. Ohne diesen Effekt ist mit einem Rückgang der Investitionen um 4,6% zu rechnen. Auch die Umsatzentwicklung des laufenden Jahres schätzen die Unternehmen mit nominell +1% nur mäßig ein. Die österreichische Bauwirtschaft wird 2013 ihre Investitionen um 2% steigern (insbesondere Gebäude).
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung planen, ihre Investitionen 2013 deutlich zu steigern (nominell +13,0%). Besonders ausgeprägt ist die Ausweitung in der Konsumgütererzeugung. Nach einem Rückgang der Investitionen in der Bauwirtschaft 2012 (–19%) erwarten die Bauunternehmen für 2013 eine Stagnation (nominell +1%).
Die vom WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen der Sachgütererzeugung planen für 2012 eine Ausweitung der Investitionen um nominell 9%. Die befragten Bauunternehmen werden ihre Investitionen hingegen um nominell 10% kürzen. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2012 mit einem Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um real 1,1%. Die Chancen, dass die Vorhaben 2012 vollständig realisiert werden, haben sich allerdings in den letzten zwei Monaten mit der internationalen Konjunktureintrübung verschlechtert.
Die Sachgütererzeuger wollen 2018 um 7% mehr investieren als 2017. Allerdings sehen nur Großunternehmen eine Steigerung vor, kleine und mittelgroße Unternehmen planen eine Kürzung. Die Hersteller von Investitionsgütern und Kfz werden ihre Investitionen überdurchschnittlich steigern. In der Bauwirtschaft soll 2018 deutlich mehr investiert werden als im Vorjahr (+12%). Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2018 mit einem Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um real 4,1%.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung rechnen 2012 mit einer weiteren Steigerung der Investitionen (nominell +9,5%). Vor allem die Investitionsgüterindustrie und generell die Großunternehmen wollen ihre Investitionen erhöhen. Nach einem massiven Anstieg der Investitionen von Bauunternehmen im Jahr 2011 (+20%) wird für 2012 eine neuerliche Ausweitung um 15% erwartet.
Die im WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen der Sachgütererzeugung planen für 2011 eine Ausweitung der Investitionen um nominell 17%. Hingegen werden die befragten Bauunternehmen ihre Investitionen nominell um 2% kürzen. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2011 mit einem Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um real 3,8%.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung rechnen 2011 mit einer kräftigen Belebung der Investitionen (+21,9%). Besonders ausgeprägt ist die Steigerung in der Kfz-Produktion und in der Investitionsgüterindustrie. Die Bauwirtschaft erwartet 2011 eine Zunahme von 6,5%.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung (einschließlich Bergbau und Mineralölverarbeitung) planen 2010 nominell um 11,0% weniger zu investieren als 2009. In der Bauwirtschaft sollen die Investitionen gegenüber dem Vorjahr um 6,0% abnehmen. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2010 mit einem Rückgang der Bruttoanlageinvestitionen um real 3,2%.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung kündigen für 2010 eine weitere Einschränkung der Investitionen an (nominell –6,7%). Besonders ausgeprägt dürfte der Rückgang in der Herstellung von Kfz, Vor- und Zwischenprodukten sowie in der Investitionsgüterindustrie ausfallen. Dagegen planen die Hersteller von langlebigen Konsumgütern, Nahrungs- und Genussmitteln, mehr zu investieren als im Vorjahr. Die Bauwirtschaft kürzte ihre Investitionen 2009 drastisch (–43%), 2010 kann mit einer Zunahme um 6,6% gerechnet werden.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung (einschließlich Bergbau und Mineralölverarbeitung) melden für 2009 eine Verringerung der Investitionen um nominell 15,0%. In der Bauwirtschaft sollen die Investitionen nominell um 33,8% niedriger ausfallen als im Vorjahr. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2009 mit einem Rückgang der Bruttoanlageinvestitionen um real 6,0%.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung rechnen 2009 mit einem schwachen Rückgang der Investitionen (nominell –0,6%). Wesentlich weniger als im Vorjahr wollen die Hersteller von Kfz, Konsumgütern und Nahrungsmitteln investieren. Dagegen rechnen die Hersteller von Investitionsgütern und Vorprodukten mit leichten Zuwächsen. In der Bauwirtschaft werden die Investitionen gegenüber dem Vorjahr um 7,2% abnehmen.
Die Sachgütererzeugung (einschließlich Bergbau und Mineralölverarbeitung) will 2008 nominell um 7,7% mehr investieren als im Vorjahr. In der Bauwirtschaft sollen die Investitionen nominell um 11,9% zunehmen. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2008 mit einer Steigerung der Bruttoanlageinvestitionen um real 2,4%.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung werden 2008 nominell voraussichtlich um 8,4% mehr investieren als im Jahr zuvor. Dabei soll vermehrt in Geschäftsgebäude investiert werden, aber auch die Ausgaben für Maschinen sollen deutlich gesteigert werden. In der Bauwirtschaft werden die Investitionen gegenüber dem Vorjahr um 5% zunehmen.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung (einschließlich Bergbau und Mineralölverarbeitung) melden für 2007 eine außerordentlich starke Ausweitung der Investitionen (nominell +32,7%). In der Bauwirtschaft sollen die Investitionen gegenüber dem Vorjahr nominell um 15,0% zunehmen. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2007 mit einer Steigerung der Bruttoanlageinvestitionen um real 6,0%.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung werden 2007 nominell voraussichtlich um 20,8% mehr investieren als im Jahr zuvor. Diese Entwicklung wird vor allem von den Herstellern von Vor- und Zwischenprodukten sowie von Investitionsgütern getragen. In der Bauwirtschaft werden die Investitionen gegenüber dem Vorjahr um 15,0% zunehmen.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung (einschließlich Bergbau) planen 2006 eine außerordentlich starke Ausweitung der Investitionen (nominell +18,5%). Auch in der Bauwirtschaft werden die Investitionen nominell wesentlich höher sein als im Vorjahr (+19,4%). Für die gesamtwirtschaftlichen Bruttoanlageinvestitionen rechnet das WIFO 2006 mit einer nominellen Steigerung um 5,6%.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung werden 2006 nominell voraussichtlich um 8,3% mehr investieren als im Jahr zuvor. Diese Steigerung wird vor allem von den Herstellern von Konsumgütern, Nahrungs- und Genussmitteln sowie von Vor- und Zwischenprodukten getragen. Die Elektrizitätswirtschaft plant ebenfalls eine Ausweitung ihrer Investitionen (nominell +14,7%). In der Bauwirtschaft werden die Investitionen gegenüber dem Vorjahr um 7,7% zunehmen.
WIFO-Monatsberichte, 2005(8), pp.563-569
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung sehen 2005 gleich hohe Investitionen wie im Vorjahr vor (nominell –0,1%), Elektrizitätswirtschaft, Verkehrs- und Versorgungsbetriebe planen hingegen eine starke Ausweitung (nominell +18,0%). In der Bauwirtschaft werden die Investitionen gegenüber dem Vorjahr nominell um 2,5% gesteigert.
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung werden 2005 voraussichtlich nominell um 2,9% weniger investieren als im Jahr zuvor (real –4,0%). Lediglich die Hersteller von Vor- und Zwischenprodukten und die Investitionsgüterindustrie planen eine Ausweitung. Die Versorgungsbetriebe wollen ihre Investitionen ebenfalls steigern (nominell +10,6%). Für die Bauwirtschaft wird eine Zunahme um 2,5% prognostiziert.
WIFO-Monatsberichte, 2004(8), pp.620-626
Die im WIFO-Investitionstest befragten Unternehmen aus Sachgütererzeugung, Bauwirtschaft, Elektrizitätsversorgung, Verkehrs- und Versorgungssektor sowie den Sondergesellschaften sehen 2004 eine nominelle Steigerung der Anlageinvestitionen um 10,4% vor. Die Sachgütererzeuger rechnen 2004 mit einer Zunahme um 6,6% (real +5,8%). Diese Einschätzung steht auf relativ breiter Basis, lediglich in der Investitionsgüter- und Kfz-Industrie wird ein Rückgang erwartet. Die Versorgungsbetriebe planen ebenfalls eine starke Ausweitung. In der Bauwirtschaft werden die Investitionen heuer geringfügig zunehmen.
WIFO-Monatsberichte, 2004(2), pp.148-156
Die im WIFO-Investitionstest befragten Unternehmen aus Sachgütererzeugung, Bauwirtschaft, Elektrizitätsversorgung sowie dem Verkehrs- und Versorgungssektor rechnen 2004 mit einer Zunahme der Investitionen um 5,8%. In der Sachgütererzeugung werden die Investitionen gegenüber 2003 real um 0,7% zurückgehen; im wichtigsten Teilbereich, der Herstellung von Vor- und Zwischenprodukten, wird aber eine deutliche Steigerung um 12,1% erwartet. Die Unternehmen der Elektrizitätsversorgung sowie des Verkehrs- und Versorgungssektors planen, die Investitionen 2004 um 20% auszuweiten. Die Bauwirtschaft wird heuer um 4% mehr investieren als 2003.
WIFO-Monatsberichte, 2003(8), pp.597-603
Die im WIFO-Investitionstest befragten Unternehmen aus Sachgütererzeugung, Bauwirtschaft, Elektrizitätsversorgung sowie dem Verkehrs- und Versorgungssektor planen 2003 eine nominelle Steigerung ihrer Investitionen um 4,5% gegenüber 2002. In der Sachgütererzeugung werden die Investitionen 2003 insgesamt nur geringfügig zunehmen (+1,8%) – bei sehr unterschiedlichen Aussichten für die einzelnen Sektoren. Nur die Kfz-Industrie investiert in großem Umfang in neue Ausrüstungen und Bauten. Die Unternehmen in der Elektrizitätsversorgung sowie dem Verkehrs- und Versorgungssektor planen 2003 eine deutliche Ausweitung (+11,5% gegenüber dem Vorjahr). In der Bauwirtschaft bleiben die Investitionen 2003 stabil. Die Bruttoanlageinvestitionen der Gesamtwirtschaft (einschließlich der in der Umfrage nicht erfassten Bereiche) werden laut WIFO-Prognose 2003 real um 0,8% zunehmen (2002 –4,6%).
WIFO-Monatsberichte, 2003(2), pp.127-135
Online since: 17.02.2003 0:00
WIFO-Monatsberichte, 2003(2), pp.115-126
Online since: 17.02.2003 0:00
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung und die Versorgungsbetriebe wollen 2003 wieder mehr investieren. Maßgeblich dafür sind Großprojekte, vor allem in der Kfz-Branche. Lässt man diese außer Acht, so bleibt das Investitionsklima in der Sachgütererzeugung auch 2003 verhalten. In der Bauwirtschaft werden die Investitionen heuer weiter zurückgehen.
WIFO-Monatsberichte, 2002(8), pp.505-511
Die im WIFO-Investitionstest erfassten Wirtschaftsbereiche rechnen für 2002 aufgrund der Konjunkturschwäche mit einem nominellen Rückgang ihrer Investitionen um 6,4%. Insbesondere die Sachgütererzeuger haben ihre Pläne zurückgenommen (-7,3%). Die gesamtwirtschaftlichen Bruttoanlageinvestitionen werden 2002 voraussichtlich real um 0,7% geringer sein als 2001 (2001 –2,7%).
WIFO-Monatsberichte, 2002(2), pp.90-98
Online since: 21.02.2002 0:00
WIFO-Monatsberichte, 2002(2), pp.79-89
Online since: 21.02.2002 0:00
Für die im WIFO-Investitionstest vom Herbst 2001 erfassten Bereiche Sachgütererzeugung, Bauwirtschaft, Elektrizitätsversorgung, Verkehrs- und Versorgungsbetriebe sowie Sondergesellschaften ergibt sich eine Zunahme des Investitionsvolumens im Jahr 2001 um 4,5%, nach +10,2% im Jahr 2000. Die Unternehmen der Sachgütererzeugung haben ihre Investitionspläne im Vergleich zum Frühjahrstest zum Teil kräftig nach oben revidiert. Insbesondere die Investitionsgüterindustrie dürfte erheblich mehr investiert haben, als im Frühjahr 2001 prognostiziert wurde. Die aktuellen Pläne gehen allerdings von einer leichten Zurücknahme der Investitionen der Sachgüterproduzenten im Jahr 2002 aus. Einschließlich der in der Umfrage nicht erfassten Bereiche (wie Dienstleistungen, öffentlicher Sektor) dürften die Bruttoanlageinvestitionen 2002 nach der jüngsten WIFO-Prognose real um 0,3% zunehmen (2001 –0,5%).
WIFO-Monatsberichte, 1999(7), pp.483-488
WIFO-Monatsberichte, 1999(1), pp.38-42
WIFO-Monatsberichte, 2001(8), pp.490-496
Online since: 17.08.2001 0:00
Aufgrund der markanten Wachstumsabschwächung erwartet das WIFO 2001 ein deutlich geringeres Investitionsvolumen als 2000. Für die im WIFO-Investitionstest erfassten Wirtschaftsbereiche ergibt die jüngste Hochschätzung der Investitionspläne für 2001 einen leichten Rückgang um 0,8% gegenüber 2001. Insbesondere die Sachgütererzeuger haben ihre Pläne gegenüber dem Herbst 2000 gekürzt (nominell +2,5% gegenüber 2000). Einschließlich der in der Umfrage nicht erfassten Bereiche (wie Dienstleistungen, öffentlicher Sektor) werden die Bruttoanlageinvestitionen 2001 nach der jüngsten WIFO-Prognose real um 1,3% zunehmen (2000 +3,4%).
WIFO-Monatsberichte, 2001(2), pp.94-102
Für die im WIFO-Investitionstest vom Herbst 2000 erfassten Bereiche ergibt sich eine Zunahme des Investitionsvolumens im Jahr 2001 um 1,1%. Die Unternehmen der Sachgütererzeugung bestätigen mit der Erwartung einer nominellen Umsatzsteigerung von 5,7% für 2001 die vom WIFO prognostizierte Dämpfung des Wirtschaftswachstums. Die aktuellen Pläne sehen eine Ausweitung der Investitionen um nur 1,4% vor. Dieser Pessimismus trägt der zu erwartenden Nachfrageabschwächung Rechnung, doch wurden möglicherweise auch Investitionsprojekte vorgezogen, um der Abschaffung des Investitionsfreibetrags zuvorzukommen.

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Andreas Reinstaller

Function: Research staff member, Editor WIFO-Monatsberichte and WIFO Bulletin

Tamara Fellinger

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Ilse Schulz

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Tatjana Weber

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