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WIFO publications and research project papers(4 hits)

Gerhard Streicher, Oliver Fritz, Fabian Gabelberger, Österreich 2025 – Regionale Aspekte weltweiter Wertschöpfungsketten. Die österreichischen Bundesländer in der Weltwirtschaft

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(4), pp.347-367
   
Der vorliegende Beitrag beschreibt die Ableitung von regionalen Input-Output-Tabellen für die österreichischen Bundesländer für das Basisjahr 2011. Diese Tabellen werden konsistent in das WIOD-System eingefügt, das Aufkommen und Verwendung von 63 Gütern in 43 Ländern beschreibt. Das Ergebnis, ein multiregionales Input-Output-System, wird verwendet, um die Einbettung der österreichischen Bundesländer in weltweite Wertschöpfungsketten darzustellen und regionale Unterschiede herauszuarbeiten. Demnach bewirken die interregionalen Handelsverflechtungen zwischen den Bundesländern einen regionalen Ausgleich der exportinduzierten Effekte, wovon am stärksten Wien profitiert. Die höchsten exportinduzierten Wertschöpfungsanteile weisen aber Vorarlberg und Oberösterreich mit etwa 40% der regionalen Wertschöpfung auf.
 
Online since: 28.04.2017 0:00

Fabian Gabelberger, Konkurrenz und Kooperation von Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene und Flugverkehr. Intermodales Reisen in Europa und Perspektiven für Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), pp.193-204
   
Aufgrund des stetigen Ausbaues des Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsnetzes, der anhaltenden Urbanisierung, wachsenden Globalisierung und einer Reihe anderer Faktoren überschneiden sich die Markteinzugsgebiete von Schienen- und Luftverkehr immer stärker. Dadurch ergeben sich neben einem intensiveren Wettbewerb auch Kooperationsmöglichkeiten zwischen beiden Verkehrsträgern im Sinne intermodalen Reisens, die im Fokus der jüngsten Agenda politischer und wirtschaftlicher Akteure des Fernverkehrs stehen. Der erhoffte Nutzen ist allerdings oftmals unklar bzw. routenspezifisch, wird manchmal überschätzt, oder Effekte bleiben unberücksichtigt, sodass der gesamtgesellschaftliche Vorteil sowie die Rechtfertigung des Ausbaues der entsprechenden Infrastruktur teils zweideutig bleiben. Die verstärkte intermodale Einbindung des Flughafens Wien–Schwechat durch den Bau des Fernverkehrsbahnhofs kann zwar eine positive Entwicklung auslösen, die aber nur ex post anhand der Verkehrsströme verlässlich analysiert werden kann.
 
Online since: 23.03.2017 0:00

Fabian Gabelberger, Stefan Schönfelder, Der Flughafen Wien und die Entwicklung des Flugverkehrs im intermodalen Kontext

Reports (work in progress), January 2015
Der Flugverkehr hat in den letzten Jahrzenten gegenüber anderen Verkehrsmodi wie Schiene, Straße oder Wasser an Bedeutung gewonnen. Sowohl im Personen- als auch im Güterflugverkehr wurden hohe Wachstumsraten verzeichnet. Allerdings wird seit einigen Jahren durch den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes in Europa der Schienenverkehr auf kürzeren, meist innerstaatlichen Strecken wieder konkurrenzfähig und gewinnt auf bestimmten Routen auch Marktanteile. Aufgrund dieser Entwicklung wurde in jüngerer Vergangenheit darüber hinaus die Kooperation zwischen den Verkehrsmodi Flug und Bahn intensiviert, in der Synergieeffekte zwischen den Anbietern genutzt werden. Der vorliegende Bericht vergleicht die Entwicklung des Wiener Flughafens in den letzten zehn Jahren anhand verschiedener Kennzahlen mit anderen mitteleuropäischen Flughäfen. Ausgehend von einer Übersicht über Erkenntnisse der Literatur werden zudem die unterschiedlichen Ausformungen des Verhältnisses zwischen Flug und Bahn beleuchtet und wichtige Kriterien einer erfolgreichen Ein- und Durchführung intermodalen Reisens erläutert.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Vienna Airport plc

Oliver Fritz, Fabian Gabelberger, Stefan Schönfelder, Gerhard Streicher, Wirtschaftsfaktor Flughafen Wien

Reports (completed projects), January 2015
Der Flughafen Wien stellt nicht nur eine wichtige Personen- und Gütertransportinfrastruktur für den Wirtschaftsstandort Österreich bereit, sondern hat darüber hinaus als Arbeitgeber für mehr als 17.000 Personen große regionalwirtschaftliche Bedeutung. Die vorliegende quantitative Schätzung der Wirtschaftskraft des Flughafens Wien misst neben den direkten Effekten der Flughafenregion, also der Beschäftigung, dem Produktionswert und der Bruttowertschöpfung der dort angesiedelten Unternehmen, auch die indirekten und induzierten Effekte über Zulieferbeziehungen sowie Konsum- und Investitionsnachfrage. Die Simulationen unterscheiden dabei zwischen den Effekten des laufenden Betriebes am gesamten Standort Flughafen Wien und jenen der aktuellen bzw. geplanten Investitionsausgaben der Flughafen Wien AG. Darüber hinaus wird in der Studie das regionalwirtschaftliche Umfeld des Flughafens Wien näher betrachtet.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Vienna Airport plc
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