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Monographs and recurrent publications

Commissioned work is regularly published in the form of monographs. Same as ongoing publications (such as the WIFO Economic Outlook, reports on Austrian Laender), they are available as print and online versions, charged at cost.

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Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Gemeinschaftsdiagnose Deutschland #2-2017 – Aufschwung weiter kräftig – Anspannungen nehmen zu

Monographs, September 2017, 84 pages
Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat an Stärke und Breite gewonnen. Neben den Konsumausgaben tragen nun auch das Auslandsgeschäft und die Investitionen zur Expansion bei. Die sehr hohe Konjunkturdynamik in der ersten Jahreshälfte wird sich zwar etwas abschwächen. Gleichwohl nimmt die Wirtschaftsleistung 2017 und 2018 stärker zu als die Produktionskapazitäten wachsen. Im Ergebnis steigt die gesamtwirtschaftliche Auslastung, und die Wirtschaftsleistung liegt über dem Produktionspotential. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2017 um 1,9% und 2018 um 2% steigen (kalenderbereinigt +2,2% bzw. +2,1%). Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück, die Quote sinkt auf 5,7% im Jahr 2017 und 5,5% im Jahr 2018 (nach 6,1% 2016). Allerdings wird sich der Beschäftigungsaufbau verlangsamen. Die Teuerungsrate steigt deutlich, da die Rohölpreise nicht mehr zurückgehen; vermehrt macht sich auch der heimische Preisdruck bemerkbar. Die Inflationsrate wird daher mit 1,7% 2017 und 2018 merklich höher ausfallen als 2016, als die Verbraucherpreise um nur 0,5% anzogen. Die öffentlichen Haushalte erzielen spürbare Überschüsse, die nicht nur konjunkturbedingt sind. Sofern die nächste Bundesregierung die sich aus den strukturellen Budgetüberschüssen ergebenden Spielräume für Abgabensenkungen oder Mehrausgaben nutzt, wäre die Finanzpolitik nicht nur 2017, sondern auch im weiteren Prognosezeitraum expansiv ausgerichtet, andernfalls würde sie ab 2018 in etwa neutral wirken.
Autoren WIFO: Stefan Ederer (stefan.ederer@wifo.ac.at), Christian Glocker (christian.glocker@wifo.ac.at), Stefan Schiman (stefan.schiman@wifo.ac.at)
 
Commissioned by: Federal Ministry for Economic Affairs and Energy
Study by: German Institute for Economic Research – Austrian Institute of Economic Research – ifo Institute – Leibniz Institute for Economic Research at the University of Munich – Swiss Institute for Business Cycle Research – Kiel Institute for the World Economy – Halle Institute for Economic Research – RWI – Leibniz Institute for Economic Research – Institute for Advanced Studies
Online since: 10.10.2017 0:00

Oliver Fritz, Elisabeth Christen, Franz Sinabell (WIFO), Julian Hinz (IfW), Russia's and the EU's Sanctions. Economic and Trade Effects, Compliance and the Way Forward

Monographs, September 2017, 59 pages
   
This report summarises empirical facts about the economic impact of the EU sanctions against Russia and the Russian countersanctions, both implemented in the summer of 2014. The observed decline in trade volumes between the EU and Russia is not only due to the sanctions, but also by other economic factors, such as the downturn of the Russian economy, largely caused by the falling oil price and the ensuing ruble depreciation. Furthermore, empirical evidence suggests that European and Russian companies alike managed to partly divert trade flows to other international markets in response to the deteriorating trade relationships. Overall trade diversion, however, cannot nearly compensate for losses of EU exports to Russia and thus mitigate the economy-wide negative impacts. Finally, descriptive evidence and additional information seem to indicate that compliance with the sanctions was partly circumvented right after the implementation of the sanctions in 2014, in particular for agri-food goods via countries of the Eurasian Economic Union. Legal trade diversion through countries unaffected by the sanctions has also taken place. It is important to emphasise that this study does not assess the political costs or effectiveness of the sanctions, but merely analyses potential economic costs caused by all sanction measures in place.
 
Commissioned by: European Parliament
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Kiel Institute for the World Economy
Online since: 10.10.2017 0:00

Peter Mayerhofer, Oberösterreichs Wirtschaft im europäischen Konkurrenzumfeld. Zweiter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit, 2017

Monographs, September 2017, 189 pages
   
Aufbauend auf einer ersten umfassenden Sichtung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zum Datenstand 2008 (Mayerhofer et al., 2012) analysiert die Studie die Weiterentwicklung der regionalen Konkurrenzposition in der schwierigen Phase in und nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Zu diesem Zweck werden international vergleichbare Indikatoren für Oberösterreich und wesentliche Konkurrenzregionen in harmonisierter Form aufbereitet und vergleichend analysiert. Benchmark ist ein Sample von insgesamt 108 hochentwickelten sachgüterorientierten Volkswirtschaften in Europa (HSRE), die auf Basis einer Clusteranalyse der europäischen NUTS-2-Regionen als engere Konkurrenzregionen Oberösterreichs identifiziert wurden. Wie die Analyse der Erfolgsindikatoren zur Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zeigt, verbesserte sich die Wettbewerbsposition der Region auch in der Krisen- und Nachkrisenphase weiter. Zugleich wird die Notwendigkeit einer pointiert wachstums- und produktivitätsorientierten Ausrichtung der regionalen Wirtschaftspolitik als Grundlage für eine Absicherung erreichter Wettbewerbsvorteile deutlich. Eine detaillierte Sichtung der zentralen Determinanten der Wettbewerbsfähigkeit in Innovationsorientierung, Qualifizierung und der Positionierung auf internationalen Märkten schließt sich daher an. Auf Basis der dabei identifizierten Stärken und Schwächen Oberösterreichs werden Handlungslinien für Internationalisierungspolitik, Forschungs- und Innovationspolitik sowie Aus- und Weiterbildungspolitik aufgezeigt, die geeignet scheinen, Wachstum und Produktivitätsentwicklung in der oberösterreichischen Wirtschaft als Grundlage für deren nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.
 
Commissioned by: Economic Chamber: Upper Austria
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 04.09.2017 10:00

Marcus Scheiblecker, Prognose für 2017 und 2018: Höchstes Wirtschaftswachstum seit sechs Jahren

WIFO Economic Outlook (German version), September 2017, 31 pages
   
Nach einer Beschleunigung des Wirtschaftswachstums im 1. Halbjahr 2017 deuten die Unternehmensumfragen vorerst auf keine weitere Verstärkung des Aufschwunges in Österreich hin. Das BIP wird 2017 mit +2,8% die höchste Steigerungsrate seit sechs Jahren erzielen. Trotz der Euro-Aufwertung und der leichten Abschwächung der Dynamik in Drittländern wird sich die Wirtschaft im Euro-Raum aufgrund der nach wie vor lockeren Geldpolitik der EZB und einer nicht bremsenden Fiskalpolitik auch 2018 günstig entwickeln. Die heimische Wirtschaft sollte 2018 ebenso stark wachsen wie 2017. Eine Ausweitung der gegenwärtig expansiven Fiskalpolitik wäre daher unter konjunkturellen Gesichtspunkten nicht sinnvoll.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 29.09.2017 10:30

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Weiterhin hohe Konjunkturdynamik. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom September 2017

WIFO Business Cycle Survey, September 2017, 11 pages
Die österreichischen Unternehmen rechnen für die nächsten Monate mit einer Fortsetzung der dynamischen Konjunktur. Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen für die Gesamtwirtschaft lag im September (saisonbereinigt) mit +19,6 Punkten um 1,1 Punkte über dem Vormonatsergebnis und weiter im Bereich der bisherigen Höchstwerte. In der Bauwirtschaft stieg der Index um 0,8 Punkte und gab mit +24,6 Punkten wie in den letzten Monaten eine sehr optimistische Stimmung wieder. In der Sachgütererzeugung erhöhte sich der Index um 1,1 Punkte auf 17,5 Punkte. Auch in den Dienstleistungsbranchen wird die Konjunktur sehr günstig eingeschätzt (+0,9 Punkte auf +19,8 Punkte).
 
Supported by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 28.09.2017 14:00

Michael Klien, Birgit Agnezy, WIFO-Investitionstest vom Frühjahr 2017: Bauwirtschaft

Regular publications, August 2017, 11 pages
Nach dem rückläufigen Trend der vergangenen Jahre expandierte die Bauwirtschaft 2016 erstmals wieder deutlich. Noch kräftiger belebten sich die realen Bauinvestitionen laut VGR (+1,3%). Der Aufschwung wird dabei sowohl vom Wohnbau als auch von den Nichtwohnbauinvestitionen getragen. Letztere nahmen 2016 besonders stark zu (+2% gegenüber dem Vorjahr), nachdem sie 2015 um 2,6% gesunken waren. Die Wohnbauinvestitionen wurden dagegen mit +0,3% nur schwach gesteigert, waren jedoch bereits im Vorjahr um 0,9% gewachsen.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Werner Hölzl, Michael Klien, Birgit Agnezy, WIFO-Investitionstest vom Frühjahr 2017: Industrie

Regular publications, August 2017, 23 pages
Mit der geplanten kräftigen Anhebung der Investitionen 2017 würde das Niveau des Konjunkturhöhepunktes 2008 deutlich übertroffen. Allerdings ist die außerordentlich hohe Ausweitung teilweise auf Großprojekte einiger weniger Sachgütererzeuger zurückzuführen: Rund 10% der Unternehmen der Sachgütererzeugung werden ihre Investitionen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln, etwa 5% beabsichtigen Investitionen von mehr als 100.000 € je Arbeitsplatz. Auch unter Ausschluss ungewöhnlich optimistischer Angaben liefert eine Hochrechnung einen Anstieg der Investitionen um 12%. Die Konjunkturaussichten sind in der Sachgütererzeugung weiterhin ausgezeichnet. Optimistische Investitionspläne liegen von kleinen und mittleren wie auch Großunternehmen vor sowie aus allen Branchen. Dies deutet auf eine breite Investitionsdynamik hin.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Thomas Leoni, Entwicklung und Struktur der Arbeitskosten und der Lohnstückkosten 2000 bis 2015. Ein kommentierter Datenüberblick

Monographs, August 2017, 66 pages
   
Aufbauend auf Daten aus der europäischen Arbeitskostenerhebung analysiert dieser Bericht die Entwicklung und Zusammensetzung der Arbeitskosten im internationalen Vergleich. Besonderes Augenmerk gilt länderspezifischen Unterschieden in der Höhe und Struktur der Lohnnebenkosten, die auch im Lichte eines detaillierten Vergleichs zwischen Österreich, Deutschland, Schweden und den Niederlanden untersucht werden. Abschließend wird das Verhältnis zwischen Arbeitskosten und Produktivität anhand der Entwicklung der Lohnstückkosten und der österreichischen Lohnstückkostenposition dargestellt.
 
Commissioned by: Advisory Council for Economic and Social Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 01.09.2017 0:00

Kathrin Hofmann, Jürgen Janger, Forschungsquotenziele 2020. Aktualisierung 2017

Monographs, August 2017, 56 pages
   
Die österreichische Bundesregierung hat im Rahmen der Strategie "Europa 2020" Forschungsquotenziele gesetzt: Die Forschungs- und Entwicklungsquote soll bis 2020 auf 3,76% des BIP gesteigert werden bei einem Finanzierungsanteil des öffentlichen Sektors von einem Drittel. Zusätzlich soll die Grundlagenforschungsquote auf 0,94% des BIP angehoben werden. Diese Studie berechnet einen idealtypischen Finanzierungs- und Ausgabenpfad, der die Erreichung dieser Ziele bis 2020 ermöglichen würde. Die für die Zielerreichung notwendige Finanzierung wird der vergangenen und vom Bundeshaushalt vorgegebenen künftigen Entwicklung der tatsächlichen F&E-Finanzierung gegenübergestellt. Aus dem Vergleich ergibt sich eine Finanzierungslücke zur Erreichung der Forschungsquotenziele.
 
Commissioned by: Austrian Council for Research and Technology Development
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 21.08.2017 0:00

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Marian Fink, Serguei Kaniovski, Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Effekte der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes in Österreich

Monographs, August 2017, 37 pages
   
Um die Auswirkungen der flächendeckenden Einführung eines Mindestlohnes in Österreich von 1.500 € oder 1.700 € zu schätzen, werden zunächst mit dem WIFO-Mikrosimulationsmodell die Effekte auf die Personen- und Haushaltseinkommen und deren Verteilung untersucht. Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse der Mikrosimulation ins WIFO-Macromod übernommen und die gesamtwirtschaftlichen Effekte berechnet. Wie die Ergebnisse zeigen, würde die Einführung eines Mindestlohnes einen breiten Personenkreis insbesondere am unteren Rand der Einkommensverteilung betreffen und das Einkommen dieser Gruppe deutlich erhöhen. Die Armutsgefährdung würde dadurch merklich sinken. Auf Produktion und Beschäftigung der Gesamtwirtschaft hat die Einführung eines Mindestlohnes hingegen kaum Auswirkungen.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 07.09.2017 9:00
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