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WIFO-Monatsberichte (monthly reports)

Details

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2017

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(1), pp.29-35
   
Die zweite Phase der Brexit-Verhandlungen beginnt. Das Vereinigte Königreich wünscht eine Übergangsphase von zwei Jahren. In dieser Zeit hat das Land kein Mitbestimmungsrecht mehr, muss jedoch weiterhin in den EU-Haushalt einzahlen. Die europäische Säule sozialer Rechte wird auf dem EU-Sozialgipfel in Göteborg beschlossen. Ein Programm zur Reform der Wirtschafts- und Währungsunion schlägt die Einrichtung eines Europäischen Währungsfonds und eines gemeinsamen Finanzministers bzw. einer Finanzministerin der Euro-Länder vor. Gegen Polen wird ein Verfahren nach Art. 7 EU-Vertrag wegen schwerwiegender Verletzung der Rechtsstaatlichkeit eingeleitet. China stellt den ostmitteleuropäischen Ländern finanzielle Ressourcen für den Ausbau einer neuen Seidenstraße bereit. In den USA wird eine große Steuerreform beschlossen. Die Notenbanken reagieren auf die weltweit gute Konjunkturlage: Die Europäische Zentralbank halbiert das monatliche Ankaufsvolumen von Anleihen, und die Federal Reserve Bank erhöht die Leitzinssätze um 25 Basispunkte. – In der letzten Sitzung vor der Nationalratswahl beschließt das Parlament wirtschaftspolitische Gesetze, die zuvor nicht beschlussfähig waren. Die neue österreichische Koalitionsregierung unter Bundeskanzler Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Strache (FPÖ) stellt ihr Regierungsprogramm vor und wird vor Weihnachten angelobt.
 
Online since: 30.01.2018 0:00
Research group:Macroeconomics and European Economic Policy
Language:German

Calendar of Economic Events. Fourth Quarter of 2017

The second phase of the Brexit negotiations began. The UK aims for a transition phase of two years. During this period, the UK will not have any say in the EU but needs to continue its payments into the EU budget. The European social summit in Gothenburg adopted a European Pillar of Social Rights. A programme to reform the Economic and Monetary Union proposed setting up a European Monetary Fund and a European Minister of Economy and Finance for the Eurogroup. A procedure under Article 7 of the Treaty on European Union was commenced against Poland for breaches of EU law. China provided financial resources to CEE countries for developing a new Silk Road. The US Congress adopted a major tax reform. The central banks responded to the global economic upswing: the European Central Bank halved its volume of monthly loan purchases, and the Federal Reserve Bank raised its interest rates by 25 basis points. – In its last session prior to the election to the National Council, parliament passed economic policy bills that had previously been unable to obtain a majority. The new coalition government by Federal Chancellor Kurz (Austrian People's Party) and Vice-Chancellor Strache (Austrian Freedom Party) presented its programme and was sworn in before Christmas.

Related issues

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2015

WIFO-Monatsberichte, 2015(7), pp.565-571
Mitte Juni legt die griechische Regierung Reformvorschläge vor, die mit der Maßnahmenliste der Gläubiger-Institutionen die Verhandlungsbasis bilden sollen. Ende Juni werden die Verhandlungen abgebrochen. Die EZB unterstützt das griechische Bankensystem mit Liquidität. Um den anhaltenden Geldabflüssen entgegenzuwirken, werden Kapitalverkehrskontrollen angekündigt. – Das österreichische Stabilitätsprogramm wird an den Rat der Europäischen Union und an die Kommission weitergeleitet. Der Nationalrat beschließt das Bundesfinanzrahmengesetz 2016-2019.
 
Online since: 23.07.2015 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2015

WIFO-Monatsberichte, 2015(4), pp.261-266
Die EZB beginnt mit dem Ankauf von Staatsanleihen aus den Euro-Ländern; mit dem Expanded Asset-Purchase Programme (EAPP) soll die Liquidität erhöht werden, um den Risiken einer zu lang anhaltenden Phase niedriger Inflation zu begegnen. Der griechische Staat benötigt weitere Finanzhilfe. Wegen der von der EU und den USA verhängten Sanktionen hat Russland keinen Zugang zum westlichen Kapitalmarkt; der Staat muss Banken und Unternehmen finanziell unterstützen. – Mit Inkrafttreten des Banken-Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes wird die Finanzmarktaufsicht Abwicklungsbehörde für insolvente Finanzinstitute. Eine Asset-Überprüfung der HETA Asset Resolution AG, der Abbaueinheit der Hypo Alpe Adria Bank International AG, ergibt einen Finanzbedarf von 4,0 bis 7,6 Mrd. €. Der Bund wird die Kapitallücke nicht aus Steuermitteln decken, sondern entsprechend der neuen EU-Richtlinie abwickeln. Die Bundesregierung stellt die Steuerreform 2016 vor: Kernelemente sind eine Tarifreform der Lohn- und Einkommensteuer im Ausmaß von rund 4,5 Mrd. € und deren Gegenfinanzierung.
 
Online since: 28.04.2015 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2014

WIFO-Monatsberichte, 2015(1), pp.31-38
Die nach den Wahlen neu konstituierte Europäische Kommission nimmt für die Periode 2014/2019 die Arbeit auf. Der Banken-Stresstest weist 25 der 130 geprüften europäischen Banken als problematisch aus. Eine der fünf geprüften österreichischen Banken erfüllt die Anforderungen nicht. Mit dem Beginn der Überwachung der 120 systemrelevanten Banken des Euro-Raumes durch die EZB ist die erste Säule der Bankenunion umgesetzt. Im Zuge der jährlichen Begutachtung der Budgetpläne für das kommende Haushaltsjahr sieht die Kommission für Belgien, Frankreich, Italien, Malta, Österreich und Spanien eine Gefahr der Verletzung des Stabilitätspaktes. Während die Europäische Zentralbank beginnt Asset Backed Securities anzukaufen, beendet die Notenbank der USA diese expansiv wirkenden Programme. Der wirtschaftspolitische Kurs Japans wird durch die Wiederwahl von Ministerpräsident Abe bestätigt, eine weitere Erhöhung der Konsumsteuer ist jedoch in Frage gestellt. In Griechenland werden im kommenden Jahr vorgezogene Neuwahlen stattfinden. – Aufgrund des starken Engagements der heimischen Finanzinstitute in Südost- und Osteuropa und der damit verbundenen Risiken rät die OeNB, die Kernkapitalquote zu erhöhen. Der Bericht der Untersuchungskommission zur Aufklärung der Vorkommnisse rund um die Hypo Group Alpe-Adria AG zeichnet die Fehlentwicklungen und Fehlleistungen auf allen Entscheidungsebenen auf. Grundlage der Pläne zu einer Steuerreform, die noch vor dem Sommer 2015 im Parlament beschlossen werden soll, ist der Bericht der Steuerreformkommission.
 
Online since: 28.01.2015 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2014

WIFO-Monatsberichte, 2014(10), pp.685-691
Aufgrund der schwachen Konjunkturaussichten im Euro-Raum und der niedrigen Inflationserwartungen führt die EZB unkonventionelle Ankaufsprogramme ein und übernimmt Papiere mit erhöhtem Risiko in ihre Bilanz. Jean-Claude Juncker wird vom Europäischen Parlament als Präsident der Europäischen Kommission bestätigt. Der Europäische Rat wählt Donald Tusk zu seinem Präsidenten und Federica Mogherini zur Hohen Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik. Die schottische Bevölkerung lehnt eine Abspaltung vom Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland ab. Kanada und die EU unterzeichnen das Freihandelsabkommen "Comprehensive Economic and Trade Agreement" (CETA). Es gilt als Mustervereinbarung für das Freihandelsabkommen TTIP. Nun muss es von den EU-Mitgliedsländern ratifiziert werden; allerdings zeichnet sich hier Widerstand ab. Auf den weiterhin eskalierenden Konflikt in der Ostukraine reagieren die EU und die USA mit Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Russland verhängt in der Folge ein Verbot der Einfuhr von Agrarprodukten aus der EU, den USA, Kanada, Australien und Norwegen. – Österreich: Nach dem Rücktritt von Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger wird die Bundesregierung umgebildet. Vizekanzler wird Reinhold Mitterlehner, Finanzminister wird Johann Georg Schelling. Mit dem Sondergesetz zum Abbau der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG entscheidet sich der Nationalrat gegen die Konkurslösung. Das ESVG 2010 wird ab September 2014 von allen EU-Mitgliedsländern verpflichtend angewendet. Durch die Reklassifizierung des Staatssektors verändert sich der ausgewiesene Schuldenstand.
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2014

WIFO-Monatsberichte, 2014(7), pp.475-479
Der Europäische Rat wird dem Europäischen Parlament Jean-Claude Juncker als Präsidenten der Europäischen Kommission vorschlagen. Mit dem Ziel die Inflationsrate im Euro-Raum wieder an die 2%-Grenze anzunähern, führt die EZB erstmals Negativzinssätze für EZB-Einlagen von Geschäftsbanken sowie weitere liquiditätsfördernde Maßnahmen ein. Der politische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine birgt für Europas Gasversorgung Unsicherheiten. Vor dem Hintergrund einer weiteren militärischen Eskalation zwischen Russland und der Ukraine wird das Assoziationsabkommen zwischen der EU und der Ukraine unterzeichnet. Es sieht u. a. den fast vollständigen Verzicht auf Zölle und eine enge Zusammenarbeit im Energiebereich vor. – Die Entscheidung, die Eigentümer nachrangiger Anleihen, für die das Land Kärnten haften sollte, an den Kosten des Abbaus der Hypo Alpe-Adria-Bank AG zu beteiligen, zieht eine Herabstufung des Ratings einiger Banken nach sich. Das Verfahren gegen Österreich wegen eines übermäßigen Defizits wird vom Europäischen Rat geschlossen. Mit einer Verspätung aufgrund der Nationalratswahlen im Herbst 2013 beschließt der Nationalrat das Bundesfinanzgesetz 2014 und 2015 erst im Mai 2014.
 

Laufende Wirtschaftschronik (WIFO-Monatsberichte 1, 4, 7, 10)

Current research studies (work in progress)
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2014

WIFO-Monatsberichte, 2014(4), pp.255-260
Auf den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, der bisher die Annexion der Krim an Russland zur Folge hatte, reagieren die USA und die Europäische Union mit Sanktionen gegen Einzelpersonen in Form von Einreiseverboten und Sperren von Bankkonten. Die Ausweitung des Personenkreises sowie eine Verschärfung durch wirtschaftspolitische Maßnahmen werden in Aussicht gestellt. Die zugesagten finanziellen Hilfsmittel des IWF von 14 bis 18 Mrd. $ für die Ukraine werden an Bedingungen geknüpft. Russland wird künftig keine Rabatte auf Erdgaslieferungen gewähren. Die Einigung der EU-Länder auf einen einheitlichen Abwicklungsmechanismus für insolvente Banken ist ein weiterer Schritt zur Vollendung der Bankenunion. Die Richtlinie über die grenzüberschreitende Besteuerung von Zinserträgen wird von allen EU-Ländern verabschiedet. Ab 2015 werden Zinserträge von Ausländern automatisch an das Steueramt des Steuerwohnsitzes gemeldet. – In Österreich werden mit dem Abgabenänderungsgesetz 2014 Steuererhöhungen und Änderungen von Steuerbegünstigungen umgesetzt. Nach langen Verhandlungen entschließt sich die Bundesregierung, die insolvente Hypo Alpe-Adria-Bank International AG in einer Abbaugesellschaft abzuwickeln.
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2013

WIFO-Monatsberichte, 2014(1), pp.31-37
Mit den Fortschritten in der Umsetzung einer gemeinsamen Bankenaufsicht (Single Supervisory Mechanism – SSM) und der Festlegung über einen künftigen Ablauf bei der Abwicklung von in Not geratenen Banken (Single Resolution Mechanism – SRM) ist die EU der Bankenunion bedeutend näher gekommen. Spanien und Irland haben keinen weiteren Finanzbedarf aus den Hilfsprogrammen der EU; dies und eine bessere Bewertung Griechenlands durch Ratingagenturen sind erste Anzeichen der erfolgreichen Krisenbewältigung. Der Kongress der USA kann sich nicht über ein Notbudget einigen; die Folge ist ein über 2 Wochen dauernder "Government Shut-down". In der Ukraine lösen der Anti-EU-Kurs der Regierung und die wirtschaftliche Zuwendung zu Russland Unruhen aus. – Der Konsolidierungsbedarf der öffentlichen Haushalte beträgt in Österreich 18,44 Mrd. €; zusätzlich könnten 5,8 Mrd. € für die in Not geratenen Banken benötigt werden. Der Fiskalrat warnt, dass der bisherige Konsolidierungserfolg für die Erfüllung des mittelfristigen Budgetzieles nicht ausreichen wird. Die neue Bundesregierung hält am Ziel eines nahezu ausgeglichenen Haushaltes bis 2016 fest. Maßnahmen des Koalitionsabkommens werden nur umgesetzt, sofern eine Bedeckung durch das Budget des zuständigen Ressorts zur Verfügung steht. Die Multiband-Auktion erbringt für die öffentlichen Haushalte Einnahmen von über 2 Mrd. €.
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2013

WIFO-Monatsberichte, 2013(10), pp.825-828
 
Online since: 28.10.2013 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2013

WIFO-Monatsberichte, 2013(7), pp.553-558
 
Online since: 23.07.2013 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2013

WIFO-Monatsberichte, 2013(4), pp.313-316
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2012

WIFO-Monatsberichte, 2013(1), pp.31-36
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2012

WIFO-Monatsberichte, 2012(10), pp.783-784
 
Online since: 25.10.2012 10:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2012

WIFO-Monatsberichte, 2012(7), pp.551-557
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2012

WIFO-Monatsberichte, 2012(4), pp.251-255
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2011

WIFO-Monatsberichte, 2012(1), pp.29-35
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2011

WIFO-Monatsberichte, 2011(10), pp.635-639
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2011

WIFO-Monatsberichte, 2011(7), pp.479-482
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2011

WIFO-Monatsberichte, 2011(4), pp.247-251
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2010

WIFO-Monatsberichte, 2011(1), pp.31-35
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2010

WIFO-Monatsberichte, 2010(10), pp.815-819
 
Online since: 20.10.2010 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2010

WIFO-Monatsberichte, 2010(7), pp.583-588
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2010

WIFO-Monatsberichte, 2010(4), pp.315-319
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2009

WIFO-Monatsberichte, 2010(1), pp.31-35
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2009

WIFO-Monatsberichte, 2009(10), pp.745-748
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2009

WIFO-Monatsberichte, 2009(7), pp.489-492
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2009

WIFO-Monatsberichte, 2009(4), pp.241-246
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2008

WIFO-Monatsberichte, 2009(1), pp.29-35
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2008

WIFO-Monatsberichte, 2008(10), pp.757-760
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2008

WIFO-Monatsberichte, 2008(7), pp.515-518
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2008

WIFO-Monatsberichte, 2008(4), pp.249-253
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2007

WIFO-Monatsberichte, 2008(1), pp.31-34
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2007

WIFO-Monatsberichte, 2007(10), pp.791-793
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2007

WIFO-Monatsberichte, 2007(7), pp.575-577
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2007

WIFO-Monatsberichte, 2007(4), pp.303-307
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2006

WIFO-Monatsberichte, 2007(1), pp.29-32
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2006

WIFO-Monatsberichte, 2006(10), pp.719-721
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2006

WIFO-Monatsberichte, 2006(7), pp.517-521
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2006

WIFO-Monatsberichte, 2006(4), pp.239-243
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2005

WIFO-Monatsberichte, 2006(1), pp.29-32
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2005

WIFO-Monatsberichte, 2005(10), pp.679-680
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2005

WIFO-Monatsberichte, 2005(7), pp.495-498
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2005

WIFO-Monatsberichte, 2005(4), pp.223-225
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2004

WIFO-Monatsberichte, 2005(1), pp.31-34
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2004

WIFO-Monatsberichte, 2004(10), pp.725-727
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2004

WIFO-Monatsberichte, 2004(7), pp.553-556
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2004

WIFO-Monatsberichte, 2004(4), pp.273-275
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2003

WIFO-Monatsberichte, 2004(1), pp.33-35
 
Online since: 20.01.2004 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2003

WIFO-Monatsberichte, 2003(10), pp.753-754
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2003

WIFO-Monatsberichte, 2003(7), pp.497-500
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2003

WIFO-Monatsberichte, 2003(4), pp.253-256
 
Online since: 17.04.2003 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2002

WIFO-Monatsberichte, 2003(1), pp.25-27
 
Online since: 16.01.2003 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2002

WIFO-Monatsberichte, 2002(10), pp.629-631
 
Online since: 16.10.2002 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2002

WIFO-Monatsberichte, 2002(7), pp.433-436
 
Online since: 17.07.2002 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2002

WIFO-Monatsberichte, 2002(4), pp.209-211
 
Online since: 23.04.2002 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2001

WIFO-Monatsberichte, 2002(1), pp.25-27
 
Online since: 23.01.2002 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2001

WIFO-Monatsberichte, 2001(10), pp.603-604
 
Online since: 22.10.2001 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2001

WIFO-Monatsberichte, 2001(7), pp.419-422
 
Online since: 23.07.2001 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2001

WIFO-Monatsberichte, 2001(4), pp.223-225
 
Online since: 23.04.2001 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2000

WIFO-Monatsberichte, 2001(1), pp.23-25
 
Online since: 19.01.2001 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2000

WIFO-Monatsberichte, 2000(10), pp.597-600
 
Online since: 23.10.2000 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2000

WIFO-Monatsberichte, 2000(7), pp.423-425
 
Online since: 24.07.2000 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2000

WIFO-Monatsberichte, 2000(4), pp.239-242
 
Online since: 24.04.2000 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 1999

WIFO-Monatsberichte, 2000(1), pp.25-26
 
Online since: 20.01.2000 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 1999

WIFO-Monatsberichte, 1999(10), pp.681-682
 
Online since: 25.10.1999 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 1999

WIFO-Monatsberichte, 1999(7), pp.467-469
 
Online since: 23.07.1999 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 1993

WIFO-Monatsberichte, 1994(1), pp.19-20
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 1993

WIFO-Monatsberichte, 1993(10), pp.509-511
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 1993

WIFO-Monatsberichte, 1993(7), pp.366-368
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 1993

WIFO-Monatsberichte, 1993(4), pp.169-171
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 1992

WIFO-Monatsberichte, 1993(1), pp.17-18
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. III. Quartal 1992

WIFO-Monatsberichte, 1992(10), pp.517-518
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. II. Quartal 1992

WIFO-Monatsberichte, 1992(7), pp.356
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. I. Quartal 1992

WIFO-Monatsberichte, 1992(4), pp.163
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 1991

WIFO-Monatsberichte, 1992(1), pp.17-18
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. III. Quartal 1991

WIFO-Monatsberichte, 1991(10), pp.569-570
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 1991

WIFO-Monatsberichte, 1991(7), pp.398-399
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 1991

WIFO-Monatsberichte, 1991(4), pp.162-163
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 1990

WIFO-Monatsberichte, 1991(1), pp.17-18
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 1990

WIFO-Monatsberichte, 1990(10), pp.554-556
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 1990

WIFO-Monatsberichte, 1990(7), pp.411-413
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1990(4), pp.186-188
In diesem Heft erscheint die Wirtschaftschronik erstmals in erweiterter Form. Sie enthält insbesondere auch wichtige internationale Ereignisse. Die Wirtschaftschronik erscheint wie bisher vierteljährlich.
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1990(1), pp.18
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1989(10), pp.596
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1989(7), pp.454
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1989(4), pp.195
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1989(1), pp.22
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1988(10), pp.559
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1988(7), pp.398
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1988(4), pp.182
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1988(1), pp.20
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1987(10), pp.598
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1987(7), pp.453
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1987(4), pp.195
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1987(1), pp.13
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1986(10), pp.624
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1986(7), pp.445
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1986(4), pp.210
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1986(1), pp.11
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1985(10), pp.604
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1985(7), pp.412
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1985(4), pp.189
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1985(1), pp.12
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1984(9), pp.526
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1984(6), pp.342
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1984(3), pp.114
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1983(12), pp.736
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1983(9), pp.563
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1983(6), pp.377
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1983(3), pp.144
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1982(12), pp.714-715
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1982(9), pp.529
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1982(6), pp.365
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1982(3), pp.143
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1981(12), pp.734
 

Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1981(9), pp.539
 

Georg M. Busch, Wirtschaftschronik

WIFO-Monatsberichte, 1981(6), pp.361
 

Peter Szopo, Wirtschaftschronik 1975 bis 1980

WIFO-Monatsberichte, 1981(3), pp.189-192
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 1999

WIFO-Monatsberichte, 1999(4), pp.245-248
 
Online since: 20.04.1999 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 1998

WIFO-Monatsberichte, 1999(1), pp.23-26
 
Online since: 20.01.1999 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 1998

WIFO-Monatsberichte, 1998(10), pp.661-663
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 1998

WIFO-Monatsberichte, 1998(7), pp.457-460
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 1998

WIFO-Monatsberichte, 1998(4), pp.229-231
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 1997

WIFO-Monatsberichte, 1998(1), pp.23-26
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 1997

WIFO-Monatsberichte, 1997(10), pp.583-585
 

Felix Butschek, Markus Marterbauer, Wirtschaftschronik. II. Quartal 1997

WIFO-Monatsberichte, 1997(7), pp.413-416
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. I. Quartal 1997

WIFO-Monatsberichte, 1997(4), pp.209-212
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 1996

WIFO-Monatsberichte, 1997(1), pp.23-25
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. III. Quartal 1996

WIFO-Monatsberichte, 1996(10), pp.625-627
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. I. Quartal 1996

WIFO-Monatsberichte, 1996(4), pp.249-251
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 1995

WIFO-Monatsberichte, 1996(1), pp.23-25
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. II. Quartal 1996

WIFO-Monatsberichte, 1996(7), pp.457-460
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. III. Quartal 1995

WIFO-Monatsberichte, 1995(10), pp.623-624
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. II. Quartal 1995

WIFO-Monatsberichte, 1995(7), pp.463-464
 

Felix Butschek, Wirtschaftschronik. I. Quartal 1995

WIFO-Monatsberichte, 1995(4), pp.222-223
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 1994

WIFO-Monatsberichte, 1995(1), pp.22-23
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 1994

WIFO-Monatsberichte, 1994(10), pp.558-559
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 1994

WIFO-Monatsberichte, 1994(7), pp.393-394
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 1994

WIFO-Monatsberichte, 1994(4), pp.209-211
 

Angelina Keil, Chronik der EU-Integration Österreichs, in: Sonderheft: Österreich in der Europäischen Union

WIFO-Monatsberichte, 1994(5), pp.102-104
Sonderheft
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2017

WIFO-Monatsberichte, 2017(10), pp.759-762
In einer Rede vor dem Europäischen Parlament setzt sich der Präsident der Europäischen Kommission Juncker für den Ausbau der Währungsunion und die Ausweitung des Schengenraume sein. Er plädiert für die Schaffung des Amtes eines europäischen Wirtschafts- und Finanzministers durch Zusammenlegung der Funktion des Wirtschaftskommissars und des Vorsitzenden der Euro-Gruppe. Die Handelsagenda wird durch weitere Handelsverträge ausgebaut, ein Freihandelsabkommen der EU mit Australien und Neuseeland wird verhandelt. Auch die G 20 wollen den freien Handel stärken, nur die USA verfolgen weiter protektionistische Maßnahmen und kündigen das Pariser Klimaabkommen einseitig auf. Ein Urteil des Verwaltungsgerichtes in Stuttgart, wonach die Nachrüstung von Dieselkraftfahrzeugen zur Einhaltung der NO2-Grenzwerte nicht ausreichend ist, könnte ein Fahrverbot dieser Fahrzeuge in deutschen Städten zur Folge haben. Auf dem deutschen "Diesel-Gipfel", an dem die deutsche Bundesregierung, die Länder und die Industrie teilnehmen, stimmt die Autoindustrie einer freiwilligen Umrüstung der betroffenen Fahrzeuge zu. – Höhe und Einhebung der Wohnbauförderung können in Österreich ab 2018 von den Ländern gestaltet werden. Der Ministerrat beschließt eine Pensionsanpassung, die niedrige Pensionen begünstigt.
 
Online since: 25.10.2017 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2017

WIFO-Monatsberichte, 2017(7), pp.539-545
Der Europäische Rat legt die Leitlinien für die "Brexit"-Verhandlungen fest. Nach Unstimmigkeiten zwischen den Institutionen über Schuldenerleichterungen für Griechenland wird eine Kredittranche von 8,5 Mrd. € aus dem dritten Hilfspaket freigegen. Die USA treten von den Vereinbarungen des Pariser Klimaabkommens zurück. – Der österreichische Nationalrat beschließt Gesetze zur Förderung von Forschungseinrichtungen sowie betrieblicher Forschung und Innovation mit zusätzlichen direkten Mitteln und Steuererleichterungen, den Beschäftigungsbonus zur Förderung des Arbeitsmarktes, eine Lockerung der Gewerbeordnung sowie die Abschaffung des "Pflegeregresses" (Rückerstattung von Mitteln der Sozialhilfe aus dem eigenen Vermögen). Der Mindestlohn von monatlich brutto 1.500 € wird in den Kollektivverträgen bis 2020 umgesetzt.
 
Online since: 25.07.2017 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2017

WIFO-Monatsberichte, 2017(4), pp.263-267
Die künftig 27 Mitgliedsländer der Europäischen Union feiern die Unterzeichnung der "Römischen Verträge" vor 60 Jahren. Nach 44 Jahren der Mitgliedschaft in der Europäischen Gemeinschaft reicht Großbritannien den Austrittsantrag ein. Die britische Regierung fordert einen "harten Brexit", d. h. einen Austritt aus sämtlichen EU-Institutionen und dem Binnenmarkt. Mit der Aufkündigung des transpazifischen Handelsabkommens beginnt der designierte Präsident der USA Donald Trump, seine protektionistischen Ankündigungen umzusetzen. – Die österreichische Bundesregierung stellt ein neues Arbeitsprogramm für die Jahre 2017/18 mit einem zeitlichen Umsetzungsplan vor. Eine der ersten konkreten Maßnahmen ist der mit 2 Mrd. € dotierte Beschäftigungsbonus, eine Förderung der Lohnnebenkosten für die Einstellung zusätzlicher Arbeitskräfte aus dem österreichischen Arbeitsmarkt.
 
Online since: 28.04.2017 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2016

WIFO-Monatsberichte, 2017(1), pp.31-35
Das englische Parlament stimmt für den Antrag auf EU-Austritt nach Art. 50 EU-Vertrag. Die Austrittserklärung soll bis spätestens 31. März 2017 erfolgen. Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) wird nach großen Widerständen in einigen EU-Ländern und nach positiver Beantwortung eines Eilantrages beim deutschen Bundesverfassungsgerichtshof unterzeichnet. Der Vertrag zur Trans Pacific Partnership (TPP), dem das japanische Parlament zustimmt, wird in den USA vom Präsidentschaftskandidaten Donald Trump schon im Wahlkampf abgelehnt. Erstmals seit 2001 einigen sich OPEC und einige Nicht-OPEC-Länder auf eine Kürzung der Erdölfördermengen. – Der neuverhandelte Finanzausgleich, der ab 2017 jährlich Steuereinnahmen von mehr als 80 Mrd. € zwischen Bund, Ländern und Gemeinden verteilt, weist Ansätze von Aufgabenorientierung und Steuerautonomie auf. Durch die Annahme des Rückkaufangebotes der Gläubiger der HETA scheint die Insolvenzgefahr für das Land Kärnten nun abgewendet zu sein.
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2016

WIFO-Monatsberichte, 2016(10), pp.711-715
Die USA und China ratifizieren das UNO-Klimaschutzabkommen von Paris. Nach dem Votum für einen EU-Austritt in Großbritannien ("Brexit") sind die anderen 27 EU-Länder vom weiteren Erfolg der Union überzeugt und weisen in der "Bratislava Declaration" auf die Notwendigkeit der Union für Frieden, Demokratie und Sicherheit hin. Das Ausmaß der notleidenden Kredite, die europäische Banken (insbesondere in Italien) halten, wird als hoch eingeschätzt. Der Bankenstresstest weist für die zwei österreichischen Institute, Raiffeisen Zentralbank Österreich AG und Erste Group Bank AG, unter den 51 geprüften Banken unterdurchschnittliche Ergebnisse aus. Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA), über das im österreichischen Parlament abgestimmt werden muss, wird von den Regierungspartnern sehr unterschiedlich eingeschätzt.
 
Online since: 27.10.2016 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2016

WIFO-Monatsberichte, 2016(7), pp.483-487
In Großbritannien trifft die Entscheidung der Wahlberechtigten für den Austritt aus der Europäischen Union die Regierung und die politischen Institutionen unvorbereitet. Der vom Internationalen Währungsfonds geforderte Schuldenerlass für Griechenland wird von den Euro-Geberländern abgelehnt. Die Enthüllung der Panama Papers macht legale und illegale Praktiken von Offshore-Dienstleistungsanbietern transparent. – Nach dem Rücktritt von Werner Fayman folgt Christian Kern als österreichischer Bundeskanzler. Die Bedingungen für die HETA-Gläubiger sollen durch ein Memorandum of Understanding mit der Republik Österreich verbessert werden. Bei Annahme könnten die Gläubiger 90% des Nominales erhalten.
 
Online since: 25.07.2016 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2016

WIFO-Monatsberichte, 2016(4), pp.213-217
Angesichts der niedrigen Inflation führt die Bank of Japan Negativzinssätze ein, die Europäische Zentralbank erhöht die Negativzinssätze. Die wirtschaftspolitischen Institutionen hinterfragen die Grenzen der Geldpolitik. Die USA und die EU beenden die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran. Nach der Einführung von restriktiven Grenzkontrollen in den Westbalkanländern ist die dort verlaufende Flüchtlingsroute unterbrochen. Durch das Abkommen zwischen der Türkei und Griechenland über den Umgang mit Flüchtlingen soll der weitere Zustrom von Flüchtlingen auf die griechischen Inseln eingedämmt werden. Dafür macht die EU der Türkei weitere finanzielle und politische Zugeständnisse. – Österreich setzt für 2016 eine Obergrenze von 37.500 Asylanträgen. Das Rückkaufangebot für die Schuldtitel der HETA wird von den Gläubigern abgelehnt.
 
Online since: 28.04.2016 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2015

WIFO-Monatsberichte, 2016(1), pp.31-37
Erstmals seit sieben Jahren erhöht die Notenbank der USA die Leitzinssätze. Der Flüchtlingszustrom aus den Krisengebieten im Nahen Osten und in Afrika nach Europa stellt die EU- und die Westbalkanländer vor große humanitäre, politische und ökonomische Herausforderungen. Der Türkei sichert die EU eine Unterstützung von 3 Mrd. € zu für die Versorgung der derzeit 2,5 Mio. Flüchtlinge. Die Beitrittsverhandlungen werden beschleunigt. Das neue Klimaschutzabkommen von Paris ist ein Schritt zum Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger. An der Ausarbeitung von Maßnahmen gegen die Steueroptimierung von transnationalen Konzernen beteiligen sich 62 Länder, die 90% der Weltwirtschaft vertreten. – Der österreichische Nationalrat beschließt das Bundesfinanzgesetz 2016, der Fiskalrat sieht jedoch eine mögliche Verfehlung der strukturellen Budgetregeln. Bundesregierung und Sozialpartner beschließen ein Arbeitsmarktpaket.
 
Online since: 26.01.2016 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. III. Quartal 2015

WIFO-Monatsberichte, 2015(10), pp.763-767
Die griechische Bevölkerung lehnt den von den Geberinstitutionen geforderten Reformkurs und die Sparmaßnahmen als Voraussetzung für eine Verlängerung des zweiten Hilfspaketes ab. Der "Grexit" – ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion scheint wahrscheinlich. Nun beantragt die Regierung beim ESM neuerlich Finanzhilfe und akzeptiert die Forderungen nach Reformen und Sparmaßnahmen. Die EU stimmt dem Hilfsprogramm für Griechenland im Umfang von 86 Mrd. € zu. Um die Flüchtlingsströme an Europas Außengrenzen zu erleichtern und zu kontrollieren werden 1 Mrd. € bereitgestellt. Bis zu 15.000 Flüchtlinge erreichen täglich über die "Balkanroute" Österreich. Sie wollen überwiegend nach Deutschland weiterreisen und dort um Asyl ansuchen. Zwischen der Republik Österreich und der Bayerischen Landesbank kommt im Verfahren um Kredite an die Hypo Alpe-Adria-Bank International AG ein Vergleich zustande. Der Verfassungsgerichtshof erklärt das Hypo-Sanierungsgesetz für verfassungswidrig.
 
Online since: 20.10.2015 0:00

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