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Effekte eines flächendeckenden Mindestlohns in Österreich
Wirtschaft und Gesellschaft, 2017, (3), pp.343-377
Keywords:Mindestlohn;WIFO-Makromod;Mikrosimulation
Research group:Macroeconomics and European Economic Policy – Labour Market, Income and Social Security
Language:German

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Monographs, August 2017, 37 pages
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 07.09.2017 9:00
 
Um die Auswirkungen der flächendeckenden Einführung eines Mindestlohnes in Österreich von 1.500 € oder 1.700 € zu schätzen, werden zunächst mit dem WIFO-Mikrosimulationsmodell die Effekte auf die Personen- und Haushaltseinkommen und deren Verteilung untersucht. Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse der Mikrosimulation ins WIFO-Macromod übernommen und die gesamtwirtschaftlichen Effekte berechnet. Wie die Ergebnisse zeigen, würde die Einführung eines Mindestlohnes einen breiten Personenkreis insbesondere am unteren Rand der Einkommensverteilung betreffen und das Einkommen dieser Gruppe deutlich erhöhen. Die Armutsgefährdung würde dadurch merklich sinken. Auf Produktion und Beschäftigung der Gesamtwirtschaft hat die Einführung eines Mindestlohnes hingegen kaum Auswirkungen.
Stefan Ederer (Project co-ordinator)
Completed research studies
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Closed: 2017
Die Simulationen der Einkommens- und Verteilungseffekte sowie der makroökonomischen Effekte einer flächendeckenden Einführung eines Mindestlohns in Österreich werden für einen Mindestlohn von brutto 1.500 € pro Monat, wie gegenwärtig im Regierungsprogramm vereinbart, und von 1.700 € pro Monat, wie vom Österreichischen Gewerkschaftsbund gefordert, durchgeführt.
in: Rudolf Mosler, Walter Pfeil (Eds.), Mindestlohn im Spannungsfeld zwischen Kollektivvertragsautonomie und staatlicher Sozialpolitik
Book chapters, contributions to collected volumes, ÖGB-Verlag, December 2016
Online since: 06.12.2016 0:00