Themenplattform "Nachhaltigkeit und Inklusivität"

Forschungsprojekte zum Thema "Nachhaltigkeit und Inklusivität" (24 Treffer)

Franz Sinabell (Projektleitung)
Ökonomische Expertise für wirtschafts- und umweltpolitische Entscheidungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise (Economic Expertise for Economic and Environmental Policy Decisions in the Context of the COVID-19 Crisis)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Amt der Salzburger Landesregierung
Die Maßnahmen zur Begrenzung der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie, die in vielen Ländern gleichzeitig das Wirtschaftsleben erheblich einschränken, haben nicht nur Folgen für Arbeitslosigkeit, Handel, Produktion, Einkommen und Wertschöpfung, sondern auch für die Umwelt. Nach der Einschränkung der Wirtschaftstätigkeiten im Frühjahr 2020 ist auch die öffentliche Hand gefordert, bleibende wirtschaftliche Schäden zu abzuwenden und Folgewirkungen abzumildern. Dabei ist es wichtig, die kurz- bis mittelfristigen Auswirkungen von Produktions- und Konsumänderungen nicht nur im Hinblick auf Wertschöpfung und Beschäftigung zu bewerten, sondern auch im Hinblick und Emissionen und Verträglichkeit mit Klimazielen. In dieser Studie wird dies anhand von exemplarischen Maßnahmen analysiert, die typischerweise von Bundesländern umgesetzt werden.
Silvia Rocha-Akis (Projektleitung)
Volkswirtschaftliche und fiskalische Effekte der COVID-19-Krise und der Maßnahmen zur Gegensteuerung. Mikro- und makroökonomische Analysen (Economic and Fiscal Effects of the COVID-19 Crisis and Countermeasures. Micro- and Macroeconomic Analyses)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Für das Jahr 2020 werden die wirtschaftlichen und budgetären Auswirkungen der COVID-19-Krise und die fiskalischen Maßnahmen zur Minderung der ökonomischen Effekte der gesundheitspolitischen Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie ex ante auf mikro- und makroökonomischer Ebene sowie sektoral und regional bewertet.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Universität Graz, Regional Centre of Expertise Graz-Styria – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Medizinische Universität Wien, Zentrum für Public Health
The multifunctional concept of green infrastructure is important for integrative urban development approaches in smart cities. The establishment of an urban green infrastructure can increase public health in a cost-efficient way by enhancing ecological quality. The criteria of the functionality of green infrastructure yet differs depending on social group and type of stakeholder but this has hardly been investigated to date. The project analyses how collective imaginations of green infrastructure are socially specific and assesses their ecosystem services including health impacts. In doing this, the project pursues three goals: (1), to acknowledge social differences in the imagination of urban futures, (2), to develop a holistic understanding of green infrastructure in urban planning, (3), to contribute to desirable, sustainable urban futures in the sense of the Sustainable Development Goals (SDG) by developing inclusive green infrastructure scenarios using innovative participatory methods. A case study Vienna will be conducted. The project is managed by the Regional Centre of Expertise Graz-Styria (University Graz) and carried out in cooperation with the Center for Public Health (MedUni Vienna).
Claudia Kettner-Marx (Projektleitung)
SoMBI – Soziale Aspekte marktbasierter Instrumente zur Senkung der Treibhausgasemissionen (SoMBI – Social Aspects of Market-Based Instruments for Greenhouse Gas Emission Reduction)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der Klimawandel ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Die EU hat sich zu ehrgeizigen Emissionsminderungszielen verpflichtet: 2020 und 2030 sollen die Emissionen um 20% bzw. 40% geringer sein als 1990, 2050 um mindestens 80%. Emissionen großer Emittenten aus der Industrie und Energiebereitstellung werden seit 2005 durch das Europäische Emissionshandelssystem (EU ETS) mit einem EU-weiten Minderungsziel reguliert. Emissionen aus anderen Quellen, insbesondere aus dem Haushalts- und Verkehrssektor, werden hingegen auf der Ebene der Mitgliedsländer geregelt und sollten bis 2030 um 30% verringert werden, wobei für die einzelnen Mitgliedsländer unterschiedliche Ziele festgelegt werden. Um die Emissionsminderungsziele in diesen Non-ETS-Sektoren zu erreichen, wird eine Bepreisung von CO2-Emissionen in letzter Zeit sowohl auf EU-Ebene als auch auf Ebene der Mitgliedsländer immer stärker diskutiert. Das Projekt SoMBI (Social Aspects of Market-Based Instruments for Greenhouse Gas Emission Reductions) konzentriert sich auf zwei Forschungsfragen: Welche Effekte hat ein EU-weiter CO2-Preis für die Non-ETS-Sektoren, der es ermöglicht, das Ziel einer Senkung der CO2-Emissionen um 30% in den einzelnen Mitgliedsländern zu erreichen? Wie wirken unterschiedliche Möglichkeiten des Einnahmenrecycling in einzelnen Mitgliedsländern? Dazu wird eine modellbasierte Analyse mit dem neuen Modell ADAGIO-DYNK durchgeführt. Der erforderliche CO2-Preis, um das EU-weite Minderungsziel von 30% für die Non-ETS-Sektoren zu erreichen, wird ermittelt. Ergänzend werden detaillierte Ergebnisse auf Länderebene geliefert. Diese werden für zwei Case-Study-Länder diskutiert, die sich in Bezug auf die Struktur ihrer Energiesysteme und Volkswirtschaften stark unterscheiden (Österreich und Polen). Zunächst werden die Effekte einer Steuer, dann jene unterschiedlicher Recyclingoptionen auf die Wirtschaft, die Emissionen und die Verteilung analysiert. Politikempfehlungen für die Einführung einer CO2-Steuer werden entwickelt.
Franz Sinabell (Projektleitung)
Volkswirtschaftliche Auswirkungen mangelnder Klimaanpassung in der Landwirtschaft (Economic Aspects of Insufficient Climate Adaptation in Agriculture)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Landwirtschaftskammer Niederösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Anpassung an Veränderungen, die durch den Klimawandel ausgelöst werden, ist eine große Herausforderung, der sich vor allem jene Sektoren stellen müssen, deren Wirtschaftsgrundlage die freie Natur ist. Neben der Freizeitwirtschaft zählt die Landwirtschaft dazu. Ein Teil der Produktion erfolgt zwar unter kontrollierten Bedingungen in Glashäusern und im geschützten Anbau, für viele Agrargüter, vor allem die Grundlage elementarer Nährstoffe wie Stärke, Öl, Eiweiß und Feldgemüse ist dies keine wirtschaftliche Alternative. In vielen Lagen Österreichs, vor allem im Osten, bedroht zunehmend Wassermangel die landwirtschaftliche Produktion. In der vorliegenden Untersuchung werden aus einer volkswirtschaftlichen Perspektive verschiedene Optionen der Klimaanpassung in der Pflanzenproduktion erörtert. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Bewässerung. Neben einem Literaturüberblick werden jene Elemente identifiziert, die in einer umfassenden Bewertung von großen Bewässerungsvorhaben aus volkswirtschaftlicher Sicht zu beachten sind.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
START2030 aims at providing comprehensive analyses of the economic incidence and social impacts of a transition to a 100 percent renewable electricity system by 2030. Policy scenarios will be analysed to depict the broad range of effects of this transformation. The analysis will deliver insights on the emission impact as well as on the macroeconomic and distributional effects of the transformation. Policy recommendations on how to mitigate detrimental effects on vulnerable groups will be derived.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur, Institut für Soziale Ökologie
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
To achieve climate neutrality in Austria the circular economy is of key importance, but synergies and trade-offs between decarbonisation and circular economy are poorly understood. CEDC implements scenarios into two linked models. The biophysical CE model traces all material flows from inputs to outputs. The macroeconomic model also incorporates rebound-effects. Thus, scenarios on recycling, life times, sharing, reuse and repair, infrastructure, etc. can be prudently assessed in terms of emissions, waste, resources, employment and value-added to reveal rewarding strategies.
Ina Meyer (Projektleitung)
LIBRAT – Entwicklung der Wertschöpfungskette für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien in Österreich (LIBRAT – Developing the Lithium-ion Battery Recycling Value Chain in Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur, Institut für Abfallwirtschaft – Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Österreich hat das Potential, einen wesentlichen Anteil an einer künftigen Wertschöpfungskette für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien (LIB) zu erlangen, da österreichische Unternehmen sowohl in der Auto- als auch in der Recyclingindustrie eine wichtige Rolle spielen. Ziele dieser Studie sind die Bewertung der Rahmenbedingungen für einen vollwertigen Recyclingprozess in Österreich, die Analyse der wirtschaftlichen Auswirkungen einer kreislauforientierten Ressourcennutzung von LIB innerhalb eines klimaneutralen Energieszenarios sowie die Erstellung einer Technologie-Roadmap und eines Aktionsplans für ein verbessertes LIB-Recycling und Wiederverwendung unter Berücksichtigung von Rücknahmesystemen und Reverse Logistics. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Institut für Abfallwirtschaft (Universität für Bodenkultur Wien, Projektleitung) und dem Institut für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft (Montanuniversität Leoben) durchgeführt.
Franz Sinabell (Projektleitung)
Außenhandel und nachhaltige Entwicklung (Foreign Trade and Sustainable Development)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Abgeschlossen: 2020
Nachhaltige Entwicklung und Außenhandel stehen in der öffentlichen Diskussion in einem gewissen Spannungsverhältnis. Die generellen Befunde sind nicht eindeutig, ob eine Steigerung des internationalen Handels einer nachhaltigen Entwicklung eher abträglich oder eher günstig ist. In der Analyse wird das Thema eingeschränkt auf Agrargüter, mineralische Rohstoffe, Energieträger, Holz, Tourismus und Freizeitwirtschaft, Know-how-Transfer und Umwelttechnologien. Die vorliegende Evidenz aus der internationalen Literatur wird gesichtet und im Hinblick auf die Relevanz für Österreichs Außenhandel bewertet.
Angela Köppl (Projektleitung)
Klimaindikatoren im Rahmen eines Klimabudgets (Climate Indicators Within the Framework of a Climate Budget)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien
Ziel des Projektes ist die Entwicklung der inhaltlichen und prozessorientierten Grundlage und Ausgestaltung eines Wiener Klimabudgets in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Stadt Wien. Damit soll eine fundierte Grundlage für die Entwicklung von Bewertungswerkzeugen geschaffen werden, die sich für die künftige Erstellung eines Klimabudgets eignen. Basierend auf diesen Ergebnissen wird im Rahmen dieses Projektes anhand im Expertenworkshop ausgewählter Maßnahmen und Vorhaben beispielhaft ausgearbeitet, welche Daten erforderlich und welche Fragen zu beantworten sind, um eine Ex-ante-Bewertung im Sinne eines Klimabudgets durchzuführen.
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