Themenplattform "Lieferketten"

Publikationen zum Thema "Lieferketten" (51 Treffer)

FIW – Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft, Februar 2024, 222 Seiten, https://www.fiw.ac.at/publications/trade-and-welfare-effects-of-new-trade-policy-instruments/
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.02.2024 0:00
Geoeconomic concepts are gaining importance in EU trade policy. In this context new trade policy instruments are designed to protect the internal market against unfair trade practices, coercive actions as well as to ensure sustainable supply chains and the protection of human rights. The study extensively overviews seven policy instruments: Anti-Coercion Instrument (ACI), Enforcement Regulation (ER), International Procurement Instrument (IPI), Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), Corporate Sustainability Due Diligence (CSDD), Level Playing Field Provisions in the EU-UK Trade and Cooperation Agreement (LPF), and EU Regulation on Deforestation-Free Products (EUDR). Using gravity models and a quantitative general equilibrium trade model, the impact of the selected trade policy instruments on trade and welfare of the EU as well as Austria is estimated based on different scenarios.
Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie bei weiterhin hohen Energiepreisen (Competitiveness of Austrian Industry with Continued High Energy Prices)
Studien, Juli 2023, 135 Seiten
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.07.2023 0:00
 
Um die Auswirkungen weiterhin hoher Energiepreise auf die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie abschätzen zu können, wurden modellbasierte Szenarioanalysen und eine Unternehmensbefragung durchgeführt. Die Studienergebnisse legen nahe, dass dauerhaft höhere Energiepreise zu Rückgängen der Industrieproduktion und -beschäftigung führen sowie die Gefahren der Verlagerungen der Produktion von energieintensiven Produktionsschritten vergrößert. Dies erhöht die bereits erheblichen Herausforderungen der Dekarbonisierung bei gleichzeitigem Erhalt der heimischen Wettbewerbsfähigkeit. Den Industriestandort auch bei weiterhin hohen Energiepreisen attraktiv zu halten, ist notwendig, um unternehmerische Investitionen weiterhin sicherzustellen.
 
Forecasts for the Austrian construction industry point to a slight decline in 2023. Despite the downward trend, construction costs are at a high level and rising financing costs in particular are dampening the development of the Austrian construction industry. New residential construction will be particularly affected. The decline in the Austrian construction industry is expected to intensify slightly in 2024 and the construction industry is not likely to benefit from the improved macroeconomic environment until 2025.
Studien, Juni 2023, 58 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.06.2023 0:00
 
Technologische Souveränität zu fördern, bedeutet einseitige ökonomische Abhängigkeiten von politisch sensiblen Drittstaaten in Schlüsseltechnologien zu vermeiden. Anhand eines handels- und patentdatengestützten Schlüsseltechnologiemonitorings zeigt die EU Stärke bei Produktions-, Material- und Biotechnologien, aber Defizite bei digitalen Technologien. Ansätze zur proaktiven Reduktion von Abhängigkeiten können sich an der Distanz der EU zur Frontier in den Schlüsseltechnologien orientieren und einen Policy-Mix aus FTI- und breiteren wirtschaftspolitischen Instrumenten einsetzen. Zentral sind auch signifikant höhere Forschungs- und Entwicklungsausgaben (F&E) und eine bessere Verfügbarkeit von Risikokapital. Die wichtigste Maßnahme für Österreichs technologische Souveränität ist die Mitgliedschaft in der Europäischen Union.
Michael Böheim, Susanne Bärenthaler-Sieber, Gabriel Felbermayr (WIFO), Arno Kahl, Arnold Autengruber (Universität Innsbruck, Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre)
Studien, März 2023, 111 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Beteiligungs AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.03.2023 0:00
 
Mobilfunksendemasten sind auf den internationalen Kapitalmärkten zu einer eigenen Anlageklasse, die aufgrund von stabilen und sicheren Zahlungsströmen für Investoren attraktiv ist, avanciert. Auf diesem hoch konzentrierten Markt sind europaweit einige wenige große Anbieter aktiv. In Österreich wurde die Verwertung von Mobilfunksendemasten erst in der jüngsten Vergangenheit zum Thema. Grundsätzlich eröffnen sich aus ökonomischer Sicht fünf Handlungsoptionen für die Gestaltung der Eigentumsstrukturen der partiell im öffentlichen Eigentum stehenden Mobilfunksendemasten. Das Basisszenario (1) der reinen Ausgliederung stellt in Relation zur Ausgangssituation eine Verbesserung dar, da es betriebswirtschaftliche Vorteile ohne volkswirtschaftliche Nachteile bringt. Von den vier anderen Varianten scheidet der Verkauf an einen horizontalen Wettbewerber (2) aus wettbewerbsrechtlichen und -ökonomischen Gründen aus, während der Verkauf an einen "Maverick" (3) dem Verkauf an ein vertikal integriertes Telekommunikationsunternehmen (4) aus wettbewerbsökonomischen Gründen bzw. der Überführung in öffentliches Eigentum (5) aus Resilienzüberlegungen überlegen ist. Die Wahl zwischen Verkauf an einen "Maverick" (3) und Überführung in öffentliches Eigentum (5) hängt von der Priorisierung der Ziele ab, wobei bei kritischen Infrastrukturen zwischen effizienter Ressourcenallokation (Effizienz) und Widerstandsfähigkeit (Resilienz) ein Zielkonflikt existiert.
With ever-increasing political tensions between China and Russia on one side and the EU and the USA on the other, it only seems a matter of time until protectionist policies cause a decoupling of global value chains. This paper uses a computable general equilibrium trade model calibrated with the latest version of the GTAP database to simulate the effect of such a decoupling – implemented by doubling non-tariff barriers – between the two blocks on trade and welfare. Imposing import barriers almost completely eliminates bilateral imports. In addition, changes in price levels lead to higher imports and lower exports of the imposing country group from and to the rest of the world. The targeted country group increases exports to the rest of the world and reduces imports. Welfare falls in all countries involved, suggesting that governments should strive to cooperate rather than turn away from each other. By imposing a trade war on Russia, the political West could inflict severe damage on the Russian economy because of the latter's smaller relative economic size.
WIFO-Monatsberichte, 2023, 96(2), S.111-122
Online seit: 06.03.2023 0:00
 
Staaten haben schon immer wirtschaftspolitische Instrumente wie Importzölle, Steuern, Sanktionen oder ordnungspolitische Mittel eingesetzt, um geopolitische Ziele zu erreichen, aber diese Praxis hat mit dem Wiederaufleben internationaler Machtrivalitäten deutlich zugenommen. Länder wie Österreich und politische Allianzen wie die EU müssen sich dieser neuen Realität stellen und ihre eigenen geoökonomischen Instrumente schärfen. Dazu ist es wichtig, die wirtschaftlichen Mechanismen zu verstehen und über bestmögliche Informationen über binnen- und außenwirtschaftliche Abhängigkeiten und Verwundbarkeiten zu verfügen. Das wichtigste Instrument für die europäischen Länder ist der EU-Binnenmarkt, dessen Tiefe und Dynamik ein defensives und offensives Druckmittel im Umgang mit ausländischen Mächten darstellen. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Ergebnisse einer großen WIFO-Studie zusammen, die den politischen Entscheidungsträgern als Orientierungshilfe dienen soll.
Studien, European Parliament, Brussels, November 2022, 53 Seiten, https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/IDAN/2022/702570/EXPO_IDA(2022)702570_EN.pdf
Auftraggeber: Europäisches Parlament
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Copenhagen Economics – Valdani Vicari & Associati Srl
Online seit: 12.01.2023 0:00
This in-depth analysis explores how EU trade policy tools can effectively tackle the import and circulation of forced labour products in the European single market in order to help implement the Commission's decent work worldwide initiative. The report compares the option of an EU import ban on forced labour goods to the option of prohibiting the marketing of such products, in light of the Commission's proposal for a Regulation on prohibiting products made with forced labour on the Union market published on 14 September 2022. The paper also analyses the likely economic and social impact of the proposed measures (in the EU and abroad), as well as the legal feasibility of these tools.
 
The Austrian construction industry will stagnate in 2022, despite high production increases. The massive increase in construction costs, which are expected to rise by around 10 percent in 2022 compared to the previous year, will dampen real growth in the construction industry significantly. In combination with the already expected downward trend in residential construction, 2023 will also see only low growth rates. The years 2024 and 2025 will then also be characterised by only weak momentum with rates below 1 percent, despite clear impulses in civil engineering.
"New Work" in der Industrie. Handlungsempfehlungen zur flexiblen Produktion (New Work in Manufacturing. Recommendations for a Flexible Production)
Studien, November 2022, 60 Seiten
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Niederösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.02.2023 0:00
 
Das WIFO untersuchte im Auftrag der Fachgruppe Metalltechnische Industrie der Wirtschaftskammer Niederösterreich Best-Practice-Ansätze und -Lösungen, die die Mitgliedsbetriebe der Fachgruppe darin unterstützen sollen, flexibel auf Auftragsschwankungen reagieren zu können und die Bindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Identifikation von Instrumenten zur Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung, zur Qualifizierung und zur Stärkung der Arbeitskultur im Betrieb. Die Best-Practice-Ansätze und -Lösungen wurden mithilfe einer Matrix, die nach Betriebsgröße unterscheidet, anschaulich dargestellt.
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