Themenplattform "Ageing"

Forschungsprojekte zum Thema "Alterung" (15 Treffer)

Ulrike Famira-Mühlberger (Projektleitung)
Pflegevorsorge in Gemeinden (Long-term Care in Communities)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: SeneCura Kliniken- und HeimebetriebsgmbH
Abgeschlossen: 2020
Projektionen zur Entwicklung der Nachfrage nach Langzeitpflege zeigen einen markanten Anstieg in den nächsten Jahrzehnten. Daraus ergibt sich eine zunehmende Belastung der öffentlichen Haushalte. Heute tragen Gemeinden rund ein Viertel der Ausgaben für Pflegedienstleistungen. Die Studie analysiert die Herausforderungen der Pflegevorsorge aus Sicht der Gemeinden und ermittelt auf Basis einer Befragung von Verantwortlichen auf Gemeindeebene die Problembereiche, um daraus pflegepolitische Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Thomas Url (Projektleitung)
Better Finance 2020 – Pensionsreport Österreich (Better Finance 2020 – Old-age Pension Report Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Better Finance – The European Federation of Investors and Financial Services Users
Rund 90% des durchschnittlichen Alterseinkommens in Österreich stammen aus dem öffentlichen Pensionssystem. Damit ist die Altersvorsorge sehr stark auf die erste Säule konzentriert. Die betriebliche Altersvorsorge wird in erster Linie über Pensionskassen und Versicherungsunternehmen verwaltet. Direktzusagen sind ein alternatives Instrument, dessen Nutzung seit Jahren stagniert. Die Möglichkeit für beitragsorientierte Pensionspläne in Pensionskassen und Versicherungen hat die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in Österreich gestärkt. Während betriebliche Formen der Altersvorsorge im Laufe der Zeit beliebter wurden, dämpften niedrige Zinssätze und die hohe Liquiditätspräferenz die Nachfrage nach individuellen Lebensversicherungsverträgen. Diese Studie stellt Daten über die reale Performance der Pensionskassen und für Lebensversicherungsverträge zusammen.
Thomas Leoni (Projektleitung)
Bildung und Gesundheit als Determinanten der Erwerbsbeteiligung und der Konsequenzen von Alterung (Education and Health as Determinants of Labour Force Participation and the Consequences of Ageing)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Das vorliegende Projekt untersucht als Weiterentwicklung des Projektes "Macroeconomic Consequences of Ageing and Directed Technological Change" eine weitere zentrale Größe für die Abschätzung der ökonomischen Auswirkungen von Alterung näher, nämlich die künftige Entwicklung der Erwerbsbeteiligung im Lichte der Faktoren Bildung und Gesundheit. Dabei werden zum einen Ergebnisse der bisherigen Erwerbsquotenprojektionen den Ergebnissen alternativer Prognosemethoden gegenübergestellt, um eine differenziertere Einschätzung der Ergebnisse aus dem Vorgängerprojekt zu ermöglichen. Zum anderen soll in einer ländervergleichenden Perspektive der handlungspolitische Spielraum für die Gestaltung der künftigen Arbeitsmarktpartizipation, insbesondere der Überfünfzigjährigen, aufgezeigt werden.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Statistics Canada
Statistics Canada has commenced the development of a new dynamic pension microsimulation model in collaboration with Employment and Social Development Canada (ESDC) and HEC Montreal. Dynamic microsimulation models are core analytical tools for many national governments, as they are ideal for framing and exploring "what-if" questions, and create a virtual "policy laboratory" for exploring the socioeconomic outcomes and detailed implications of policy changes, including the complex interactions within and between programmes, and the assessment of the distributional impacts of policy choices. In order to support the expeditious progress of the new dynamic microsimulation project and leverage the experience of similar international projects, Statistics Canada requires demonstration and discussion of recent developmental work concerning dynamic microsimulation platforms, which have similar architecture as the new proposed model, including being time-based, and supporting the use of continuous time and alignment. In this project, WIFO shares its experience in the developmet of the microWELT modelling platform and related projects and aims at strengthening cross-country collaborations in microsimulation model development.
Thomas Url (Projektleitung)
Vorbild Österreich? Welche Unterschiede bestehen zu den Rentenleistungen in Deutschland und wie lassen sie sich erklären? (Model Austria? What Are the Differences in Pension Benefits Compared to Germany and How Can They Be Explained?)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Österreich wird derzeit in der deutschen sozialpolitischen Diskussion wegen der hohen Einkommensersatzraten der Pensionsleistung als Vorbild im Bereich der Altersvorsorge angeführt. Diese Rolle nimmt Österreich vor allem wegen der höheren theoretischen Brutto- und Nettoeinkommensersatzquoten entsprechend der OECD-Methode ein. Der aktuelle OECD-Bericht weist für Deutschland in Relation zum durchschnittlichen Lebenseinkommen eine Quote von brutto 38,7% (netto 51,9%) aus, für Österreich von 76,5% bzw. 89,9%. Im Rahmen dieser Studie werden die Unterschiede zwischen dem Leistungsrecht beider Länder herausgearbeitet, um eine Erklärung für die abweichenden Einkommensersatzquoten zu bieten.
Christine Mayrhuber (Projektleitung)
Anhebung des gesetzlichen Frauenpensionsantrittsalters ab 2024. Auswirkungen auf Branchen, Betriebe und Frauen (Raising the Retirement Age of Women in Austria From 2024 On. Effects on Industries, Firms and Women)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Die schrittweise Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters zwischen 2024 und 2033 auf 65 Jahre sollte mit einem längeren Verbleib der Frauen in Beschäftigung verbunden sein. Das Übertrittsgeschehen in der jüngeren Vergangenheit wird entlang der Wirtschaftsbranchen analysiert, um jene Branchen zu identifizieren, in denen schon bisher der Erwerbsaustritt deutlich vor dem Pensionsantrittszeitpunkt lag. In diesen Branchen könnte die kommende Anhebung der Altersgrenze eine größere Herausforderung darstellen.
Christine Mayrhuber (Projektleitung)
Soziale Unterschiede in Bezug auf Lebenserwartung und Gesundheitsausgaben im Lebensverlauf (Social Differences in Life Expectancy and Health Care Costs Over the Life Course)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Abgeschlossen: 2019
Ausgehend von der Bildungsstruktur der österreichischen Bevölkerung werden der Gesundheitszustand und die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen in Zusammenhang mit der Lebenserwartung analysiert. Die Kombination aus Überlebenswahrscheinlichkeiten und gruppen- und altersspezifischen Kostenprofilen ergibt die durchschnittlichen Gesundheitskosten einer Kohorte im Lebensverlauf. Durch die Betrachtung des Lebensverlaufes werden die kumulierten Gesundheitskosten unterschiedlicher Bildungsgruppen miteinander verglichen. Die Gesundheitskosten unterschiedlicher sozioökonomischer Gruppen werden mit einem (dynamischen) Mikrosimulationsmodell berechnet. Das Modell erlaubt, Änderungen der Lebenserwartung, alters- und bildungsspezifische Ausgabenunterschiede und die Veränderung der Bevölkerungsstruktur nach Alter und Bildung simultan zu berücksichtigen.
Christine Mayrhuber (Projektleitung)
Neue Formen der Pensionsvalorisierung und die Abgabenlast der Pensionshaushalte in Österreich (New Forms of Pension Valorisation and the Tax Burden on Pension Households in Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Österreichischer Seniorenrat
Franz Sinabell (Projektleitung)
Green Care in Österreich. Regionalwirtschaftliche Bedeutung und Zukunftsperspektiven (Green Care in Austria. Regional Economic Significance and Future Prospects)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Green Care Österreich
Mit der Etablierung des Programmes der Ländlichen Entwicklung wurde das Spektrum der Instrumente erweitert, mit denen die Gemeinsame Agrarpolitik Ziele im ländlichen Raum anstrebt. In diesem Programm wurden Maßnahmen etabliert, die Betriebe dabei unterstützen, Geschäftsfelder zu entwickeln, die über die Produktion landwirtschaftlicher Güter hinausgehen. Dazu zählen die individuelle und gemeinsame Vermarktung von Produkten, die Weiterverarbeitung von Agrargütern zu Lebensmitteln und die Etablierung von Dienstleistungen. Dazu zählt auch die Bereitstellung von sozialen Dienstleistungen. Diese werden in Österreich unter der Bezeichnung "Green Care" entwickelt und vermarktet. In dem Projekt wird untersucht, welche regionalwirtschaftlichen Effekte von Vorhaben in diesem Kontext zu erwarten sind.
Ulrike Famira-Mühlberger (Projektleitung)
Geriatrische Versorgung in Wien im Kontext des demographischen Wandels (Geriatric Care in Vienna in the Context of Demographic Change)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Österreichische Ärztekammer
Abgeschlossen: 2019
Der demographische Wandel stellt Gesellschaft und Wirtschaft in vielen Bereichen vor Herausforderungen. Insbesondere im Gesundheitswesen steigt mit der Alterung der medizinische Versorgungsbedarf der Gesellschaft. Bisherige Schätzungen gehen für Österreich im Jahr 2030 von einem zusätzlichen Bedarf an Ärzten und Ärztinnen von 20% gegenüber 2010 aus, mit einer wesentlich höheren Steigerung in einzelnen Facharztgruppen. Diesem beträchtlichen Anstieg der Nachfrage nach ärztlichem Personal steht jedoch eine vergleichsweise ungünstige Ärztedemographie gegenüber: In zehn Jahren werden 48% aller niedergelassenen Ärzte und Ärztinnen das Pensionsalter erreicht haben. Eine Schließung dieser Lücke zwischen Angebot und Bedarf ist dringend. Diese Studie konzentriert sich auf die Lücke im geriatrischen Versorgungsbereich, der durch die Alterung der Babyboom-Generation vor großen Herausforderungen steht. Auf Basis von Befragungen unter Wiener Ärzten und Ärztinnen, der SHARE-Daten und der Ärztedemographie wird mit demographischen Projektionen bis 2050 die Lücke an geriatrischen medizinischen Leistungen berechnet. Diese Berechnungen liefern die Grundlage für die notwendige politische Steuerung, um möglich Versorgungsengpässe zu vermeiden.
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