Themenplattform "Ageing"

Forschungsprojekte zum Thema "Alterung" (24 Treffer)

Thomas Url (Projektleitung)
Aktualisierung der langfristigen Wirtschaftsprognose für Österreich (Update of the Long-term Economic Forecast for Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
IHS und WIFO haben gemeinsam das langfristige Prognose- und Simulationsmodell A-LMM (Austria Long-Run Macro Model) entwickelt. In dieser Studie wird ein neues Wachstumsmodell mit einer erweiterten Produktionsfunktion eingesetzt, die das Zusammenspiel demographischer Faktoren mit der Entwicklung des technischen Fortschrittes berücksichtigt. Dadurch reagiert der Anstieg der totalen Faktorproduktivität (TFP) auf Veränderungen der erwarteten Altersstruktur der Bevölkerung. Die Modellprognose umfasst makroökonomische Kenngrößen, die Entwicklung der Erwerbstätigen und weitere für die Vorausschau der Alterssicherungskommission relevante Variable.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: National Bureau of Economic Research
The project develops a dynamic microsimulation model for the USA to project age-specific labour force participation while accounting for population changes in education and health. The model produces projections that account for changes in cohorts' educational attainments and the dynamic effects of education on health and employment. A focus is on the projection of the labour market participation of persons with health limitations in various policy settings. The analysis is embedded in an internationally comparative framework. Our project adapts a multi-country comparative microsimulation model, which is currently being developed for five European countries, for the USA context. The creation of this model, combined with the analysis of participation behaviour of different socio-demographic groups and of the impact of different policies for the inclusion of persons with health impairments, allows to project labour force participation in the USA and to construct comparative what-if scenarios.
Christine Mayrhuber (Projektleitung)
Neue Formen der Pensionsvalorisierung und die Abgabenlast der Pensionshaushalte in Österreich (New Forms of Pension Valorisation and the Tax Burden on Pension Households in Austria)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Österreichischer Seniorenrat
Abgeschlossen: 2020
Christine Mayrhuber (Projektleitung)
TRAPEZ – Transparente Pensionszukunft. Sicherung der ökonomischen Unabhängigkeit von Frauen im Alter (TRAPEZ – Transparent Pension Future. Securing Women's Economic Independence in Old Age)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Europäische Kommission – Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Abgeschlossen: 2020
Das Projekt TRAPEZ verfolgt das Ziel, die eigenständige Sicherheit von Frauen im Alter zu verbessern und die überdurchschnittliche österreichische Geschlechterdifferenz im Bereich der Pensionen nachhaltig zu verringern.
Thomas Url (Projektleitung)
Better Finance 2020 – Pensionsreport Österreich (Better Finance 2020 – Old-age Pension Report Austria)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Better Finance – The European Federation of Investors and Financial Services Users
Abgeschlossen: 2020
Rund 90% des durchschnittlichen Alterseinkommens in Österreich stammen aus dem öffentlichen Pensionssystem. Damit ist die Altersvorsorge sehr stark auf die erste Säule konzentriert. Die betriebliche Altersvorsorge wird in erster Linie über Pensionskassen und Versicherungsunternehmen verwaltet. Direktzusagen sind ein alternatives Instrument, dessen Nutzung seit Jahren stagniert. Die Möglichkeit für beitragsorientierte Pensionspläne in Pensionskassen und Versicherungen hat die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in Österreich gestärkt. Während betriebliche Formen der Altersvorsorge im Laufe der Zeit beliebter wurden, dämpften niedrige Zinssätze und die hohe Liquiditätspräferenz die Nachfrage nach individuellen Lebensversicherungsverträgen. Diese Studie stellt Daten über die reale Performance der Pensionskassen und für Lebensversicherungsverträge zusammen.
Thomas Url (Projektleitung)
Vorbild Österreich? Welche Unterschiede bestehen zu den Rentenleistungen in Deutschland und wie lassen sie sich erklären? (Model Austria? What Are the Differences in Pension Benefits Compared to Germany and How Can They Be Explained?)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2020
Österreich wird derzeit in der deutschen sozialpolitischen Diskussion wegen der hohen Einkommensersatzraten der Pensionsleistung als Vorbild im Bereich der Altersvorsorge angeführt. Diese Rolle nimmt Österreich vor allem wegen der höheren theoretischen Brutto- und Nettoeinkommensersatzquoten entsprechend der OECD-Methode ein. Der aktuelle OECD-Bericht weist für Deutschland in Relation zum durchschnittlichen Lebenseinkommen eine Quote von brutto 38,7% (netto 51,9%) aus, für Österreich von 76,5% bzw. 89,9%. Im Rahmen dieser Studie werden die Unterschiede zwischen dem Leistungsrecht beider Länder herausgearbeitet, um eine Erklärung für die abweichenden Einkommensersatzquoten zu bieten.
Ulrike Famira-Mühlberger (Projektleitung)
Pflegevorsorge in Gemeinden (Long-term Care in Communities)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: SeneCura Kliniken- und HeimebetriebsgmbH
Abgeschlossen: 2020
Projektionen zur Entwicklung der Nachfrage nach Langzeitpflege zeigen einen markanten Anstieg in den nächsten Jahrzehnten. Daraus ergibt sich eine zunehmende Belastung der öffentlichen Haushalte. Heute tragen Gemeinden rund ein Viertel der Ausgaben für Pflegedienstleistungen. Die Studie analysiert die Herausforderungen der Pflegevorsorge aus Sicht der Gemeinden und ermittelt auf Basis einer Befragung von Verantwortlichen auf Gemeindeebene die Problembereiche, um daraus pflegepolitische Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Thomas Leoni (Projektleitung)
Bildung und Gesundheit als Determinanten der Erwerbsbeteiligung und der Konsequenzen von Alterung (Education and Health as Determinants of Labour Force Participation and the Consequences of Ageing)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Das vorliegende Projekt untersucht als Weiterentwicklung des Projektes "Macroeconomic Consequences of Ageing and Directed Technological Change" eine weitere zentrale Größe für die Abschätzung der ökonomischen Auswirkungen von Alterung näher, nämlich die künftige Entwicklung der Erwerbsbeteiligung im Lichte der Faktoren Bildung und Gesundheit. Dabei werden zum einen Ergebnisse der bisherigen Erwerbsquotenprojektionen den Ergebnissen alternativer Prognosemethoden gegenübergestellt, um eine differenziertere Einschätzung der Ergebnisse aus dem Vorgängerprojekt zu ermöglichen. Zum anderen soll in einer ländervergleichenden Perspektive der handlungspolitische Spielraum für die Gestaltung der künftigen Arbeitsmarktpartizipation, insbesondere der Überfünfzigjährigen, aufgezeigt werden.
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Statistics Canada
Abgeschlossen: 2020
Statistics Canada has commenced the development of a new dynamic pension microsimulation model in collaboration with Employment and Social Development Canada (ESDC) and HEC Montreal. Dynamic microsimulation models are core analytical tools for many national governments, as they are ideal for framing and exploring "what-if" questions, and create a virtual "policy laboratory" for exploring the socioeconomic outcomes and detailed implications of policy changes, including the complex interactions within and between programmes, and the assessment of the distributional impacts of policy choices. In order to support the expeditious progress of the new dynamic microsimulation project and leverage the experience of similar international projects, Statistics Canada requires demonstration and discussion of recent developmental work concerning dynamic microsimulation platforms, which have similar architecture as the new proposed model, including being time-based, and supporting the use of continuous time and alignment. In this project, WIFO shares its experience in the developmet of the microWELT modelling platform and related projects and aims at strengthening cross-country collaborations in microsimulation model development.
Christine Mayrhuber (Projektleitung)
Anhebung des gesetzlichen Frauenpensionsantrittsalters ab 2024. Auswirkungen auf Branchen, Betriebe und Frauen (Raising the Retirement Age of Women in Austria From 2024 On. Effects on Industries, Firms and Women)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Die schrittweise Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters zwischen 2024 und 2033 auf 65 Jahre sollte mit einem längeren Verbleib der Frauen in Beschäftigung verbunden sein. Das Übertrittsgeschehen in der jüngeren Vergangenheit wird entlang der Wirtschaftsbranchen analysiert, um jene Branchen zu identifizieren, in denen schon bisher der Erwerbsaustritt deutlich vor dem Pensionsantrittszeitpunkt lag. In diesen Branchen könnte die kommende Anhebung der Altersgrenze eine größere Herausforderung darstellen.
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