Themenplattform "Ageing"

Forschungsprojekte zum Thema "Alterung" (9 Treffer)

Christine Mayrhuber (Projektleitung)
Anhebung des gesetzlichen Frauenpensionsantrittsalters ab 2024. Auswirkungen auf Branchen, Betriebe und Frauen (Raising the Retirement Age of Women in Austria From 2024 On. Effects on Industries, Firms and Women)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Die schrittweise Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters zwischen 2024 und 2033 auf 65 Jahre sollte mit einem längeren Verbleib der Frauen in Beschäftigung verbunden sein. Das Übertrittsgeschehen in der jüngeren Vergangenheit wird entlang der Wirtschaftsbranchen analysiert, um jene Branchen zu identifizieren, in denen schon bisher der Erwerbsaustritt deutlich vor dem Pensionsantrittszeitpunkt lag. In diesen Branchen könnte die kommende Anhebung der Altersgrenze eine größere Herausforderung darstellen.
Ulrike Famira-Mühlberger (Projektleitung)
Pflegevorsorge in Gemeinden (Long-term Care in Communities)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: SeneCura Kliniken- und HeimebetriebsgmbH
Projektionen zur Entwicklung der Nachfrage nach Langzeitpflege zeigen einen markanten Anstieg in den nächsten Jahrzehnten. Daraus ergibt sich eine zunehmende Belastung der öffentlichen Haushalte. Heute tragen Gemeinden rund ein Viertel der Ausgaben für Pflegedienstleistungen. Die Studie analysiert die Herausforderungen der Pflegevorsorge aus Sicht der Gemeinden und ermittelt auf Basis einer Befragung von Verantwortlichen auf Gemeindeebene die Problembereiche, um daraus pflegepolitische Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Franz Sinabell (Projektleitung)
Green Care in Österreich. Regionalwirtschaftliche Bedeutung und Zukunftsperspektiven (Green Care in Austria. Regional Economic Significance and Future Prospects)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Green Care Österreich
Mit der Etablierung des Programmes der Ländlichen Entwicklung wurde das Spektrum der Instrumente erweitert, mit denen die Gemeinsame Agrarpolitik Ziele im ländlichen Raum anstrebt. In diesem Programm wurden Maßnahmen etabliert, die Betriebe dabei unterstützen, Geschäftsfelder zu entwickeln, die über die Produktion landwirtschaftlicher Güter hinausgehen. Dazu zählen die individuelle und gemeinsame Vermarktung von Produkten, die Weiterverarbeitung von Agrargütern zu Lebensmitteln und die Etablierung von Dienstleistungen. Dazu zählt auch die Bereitstellung von sozialen Dienstleistungen. Diese werden in Österreich unter der Bezeichnung "Green Care" entwickelt und vermarktet. In dem Projekt wird untersucht, welche regionalwirtschaftlichen Effekte von Vorhaben in diesem Kontext zu erwarten sind.
Ulrike Famira-Mühlberger (Projektleitung)
Geriatrische Versorgung in Wien im Kontext des demographischen Wandels (Geriatric Care in Vienna in the Context of Demographic Change)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Österreichische Ärztekammer
Abgeschlossen: 2019
Der demographische Wandel stellt Gesellschaft und Wirtschaft in vielen Bereichen vor Herausforderungen. Insbesondere im Gesundheitswesen steigt mit der Alterung der medizinische Versorgungsbedarf der Gesellschaft. Bisherige Schätzungen gehen für Österreich im Jahr 2030 von einem zusätzlichen Bedarf an Ärzten und Ärztinnen von 20% gegenüber 2010 aus, mit einer wesentlich höheren Steigerung in einzelnen Facharztgruppen. Diesem beträchtlichen Anstieg der Nachfrage nach ärztlichem Personal steht jedoch eine vergleichsweise ungünstige Ärztedemographie gegenüber: In zehn Jahren werden 48% aller niedergelassenen Ärzte und Ärztinnen das Pensionsalter erreicht haben. Eine Schließung dieser Lücke zwischen Angebot und Bedarf ist dringend. Diese Studie konzentriert sich auf die Lücke im geriatrischen Versorgungsbereich, der durch die Alterung der Babyboom-Generation vor großen Herausforderungen steht. Auf Basis von Befragungen unter Wiener Ärzten und Ärztinnen, der SHARE-Daten und der Ärztedemographie wird mit demographischen Projektionen bis 2050 die Lücke an geriatrischen medizinischen Leistungen berechnet. Diese Berechnungen liefern die Grundlage für die notwendige politische Steuerung, um möglich Versorgungsengpässe zu vermeiden.
Christine Mayrhuber (Projektleitung)
Soziale Unterschiede in Bezug auf Lebenserwartung und Gesundheitsausgaben im Lebensverlauf (Social Differences in Life Expectancy and Health Care Costs Over the Life Course)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Ausgehend von der Bildungsstruktur der österreichischen Bevölkerung werden der Gesundheitszustand und die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen in Zusammenhang mit der Lebenserwartung analysiert. Die Kombination aus Überlebenswahrscheinlichkeiten und gruppen- und altersspezifischen Kostenprofilen ergibt die durchschnittlichen Gesundheitskosten einer Kohorte im Lebensverlauf. Durch die Betrachtung des Lebensverlaufes werden die kumulierten Gesundheitskosten unterschiedlicher Bildungsgruppen miteinander verglichen. Die Gesundheitskosten unterschiedlicher sozioökonomischer Gruppen werden mit einem (dynamischen) Mikrosimulationsmodell berechnet. Das Modell erlaubt, Änderungen der Lebenserwartung, alters- und bildungsspezifische Ausgabenunterschiede und die Veränderung der Bevölkerungsstruktur nach Alter und Bildung simultan zu berücksichtigen.
Helmut Mahringer (Projektleitung)
Erwerbs- und Einkommensverläufe in Österreich. Ein Kohortenvergleich der Entwicklung seit den 1970er Jahren (Employment and Income Careers in Austria. A Cohort Comparison of Developments since the 1970s)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Im Rahmen des Projektes wird ermittelt, ob, in welchem Ausmaß und für welche Arbeitsmarktgruppen sich die Erwerbsintegration und ihre Qualität in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Die Veränderungen der Erwerbsverläufe werden anhand von Erwerbslaufbahnen 40-Jähriger bzw. ergänzend auch 30-jähriger abgebildet. Verglichen werden die Erwerbskarrieren von drei bzw. vier Geburtsjahrgangsgruppen im Abstand von jeweils 10 Jahren, für die aus den Daten des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, die am WIFO verarbeitet werden, wesentliche Teile der Erwerbskarrieren ab dem potentiellen Arbeitsmarkteintritt mit 15 Jahren verfügbar sind.
Christine Mayrhuber (Projektleitung)
TRAPEZ – Transparente Pensionszukunft. Sicherung der ökonomischen Unabhängigkeit von Frauen im Alter (TRAPEZ – Transparent Pension Future. Securing Women's Economic Independence in Old Age)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Europäische Kommission – Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Das Projekt TRAPEZ verfolgt das Ziel, die eigenständige Sicherheit von Frauen im Alter zu verbessern und die überdurchschnittliche österreichische Geschlechterdifferenz im Bereich der Pensionen nachhaltig zu verringern.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Europäische Kommission – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Finnish Centre for Pensions – Universitat Autònoma de Barcelona – Institute for Economic Research Finland
The WELTRANSIM project aims to explain the distributional effects induced by the ageing process and how welfare models contribute to mitigating such effects and securing wellbeing across the life cycle (from childhood to old age). Undoubtedly, population ageing changes the distribution of income, public resources and time use. In this respect, different welfare models induce different costs for actors and influence life course risks differently. We will contribute to investigating this issue by obtaining new data on intergenerational transfers, and by deriving innovative modelling tools. We will also employ macroeconometric techniques to test the interaction of economic, demographic and policy variables. In particular we will combine the National Time Transfer Accounts (NTA-NTTA) methodology with microsimulation analysis (both a static simulation tool – EUROMOD – and dynamic microsimulation) in order to investigate the extent to which the welfare state transfers, together with the ageing process, shift resources to the elderly. The proposal takes a comparative perspective based on the typologies of welfare models (Esping-Andersen, 1990). They serve as ideal-types or categories for comparing empirical variations (taxonomies) and testing empirical hypotheses. In this respect, the participating countries will act as typical cases of welfare state regimes – liberal, corporatist, social democratic – plus the subsequently added "familial or mediterranean" (Esping-Andersen, 1999).
Hedwig Lutz (Projektleitung)
Begleitende Evaluierung des Operationellen Programms "Beschäftigung Österreich 2014-2020" des Europäischen Sozialfonds (Accompanying Evaluation of the Operational Programme "Employment in Austria 2014-2020", European Social Funds (ESF))
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien – Lechner, Reiter & Riesenfelder Sozialforschung OG
Anders als in früheren Strukturfondsperioden gilt im Zeitraum 2014/2020 ein einziges ESF-Programm für ganz Österreich, wobei der Übergangsregion Burgenland eine eigene Prioritätsachse gewidmet ist. Die begleitende Evaluierung des Programmes durch WIFO, IHS und L&R Sozialforschung erfolgt vor allem entlang der Investitionsprioritäten und beschäftigt sich daher mit den primär betrieblichen Ansätzen zur Verbesserung der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie zum aktiven Altern, mit den finanzierten Aktivitäten zur Unterstützung der Inklusion bzw. Verringerung von Armut und mit der Förderung von Bildungsmaßnahmen im Erstausbildungs- wie im Erwachsenenbildungsbereich. Sowohl die Prioritätsachse Burgenland als auch die horizontalen Ziele des Gender Mainstreaming sowie des Disability Mainstreaming bzw. der Barrierefreiheit werden gesondert untersucht. Als Meilensteine werden zwei Berichte vorgelegt: zu Konzeption und Umsetzung im Jahr 2019 sowie zur Wirkung 2022.