WIFO-Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

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Landkarte der "(De-)Karbonisierung" für den produzierenden Bereich in Österreich (A (De-)Carbonisation Map for Austrian Manufacturing)
Monographien, November 2020, 73 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.11.2020 0:00
 
Um eine Landkarte der (De-)Karbonisierung der österreichischen Wirtschaft zu erstellen, werden zum einen die wichtigsten gewerblichen Emittenten (die vom EU-Emissionshandelssystem EU-EHS erfasst sind) verortet, zum anderen ein kleinräumiges Input-Output- Modell (159 Wirtschaftsbereiche nach 94 Bezirken) mit Schwerpunkt "Emissionen" zusammengestellt. Mit dieser Datenbasis wird eine prototypische Anwendung dargestellt: Die Bestrebungen zur Senkung der Treibhausgasemissionen werden die Nachfrage nach Kfz wahrscheinlich verringern, sicher aber von konventionellen Antrieben zu alternativen, emissionsärmeren (oder emissionsfreien) Antriebssystemen verlagern. Österreich weist eine bedeutende Zulieferindustrie zur Herstellung konventioneller Kfz auf. Die Anwendung demonstriert die regionale (und sektorale) Betroffenheit einer solchen Umstellung, aber auch die Chancen, die sich dadurch ergeben. Die Anwendung zeigt aber auch einen regionalen Mismatch zwischen Chancen und Risiken: Die potentiellen Chancen könnten regional anders verteilt sein als die möglichen Verluste.
JEL-Codes:C67, Q32, Q52
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb – Strukturwandel und Regionalentwicklung – Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Sprache:Deutsch

A (De-)Carbonisation Map for Austrian Manufacturing
In order to create a "map of (de-)carbonisation" of the Austrian economy, we aim at locating the main industrial emitters (covered by the EU-ETS) and at compiling a small-scale input-output model (covering 159 industries at the level of 94 districts) focusing on emissions. Building upon this database, a prototype application is presented: efforts to reduce greenhouse gas emissions are likely to lead to a decrease in demand for motor vehicles but will certainly lead to a shift away from conventional motor vehicles and towards alternative, lower-emission (or zero-emission) propulsion systems. Austria has a significant (supply) industry for conventional motor vehicles. The application demonstrates the regional (and sectoral) impact of such a shift, but also the opportunities it could bring about. However, the simulation also shows a regional mismatch between opportunities and risks: the potential winners will likely be located in different regions than the possible losers.

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Mag. Ilse Schulz

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