Was bringen Steuern auf den Flugverkehr?

23.12.2019

WIFO-Blogbeitrag von Margit Schratzenstaller auf "diepresse.com"

In die Debatte um eine angemessene Bepreisung der Emissionen aus dem Flugverkehr in der EU ist jüngst Bewegung geraten. WIFO-Ökonomin Margit Schratzenstaller beleuchtet im Blog der Nationalökonomischen Gesellschaft der Tageszeitung "Die Presse", was Steuern auf den Flugverkehr bringen.

Anfang November sorgte eine von neun EU-Ländern an die neue Europäische Kommission gerichtete Aufforderung, für eine wirksame Bepreisung der Emissionen des Fliegens in Europa zu sorgen, für Aufsehen. Bereits zuvor hatten die Niederlande für den Fall mangelnder Initiativen auf EU-Ebene die Einführung einer Flugticketabgabe ab 2021 angekündigt. Deutschland erhöht im Rahmen des Klimapakets ab 2020 die Luftverkehrssteuer.

In der Tat muss die erforderliche Mobilitätswende in der EU auch den Flugverkehr, als die mit Abstand klimaschädlichste Art des Reisens, miteinbeziehen. Zwar macht der Flugverkehr weltweit nur 2,8% an allen CO2-Emissionen aus, in der EU sind es 3,6%. Allerdings ist das Wachstum rasant: So ist in der EU die Anzahl der Fluggäste seit 2009 um 43% auf 1,1 Mrd. Personen gestiegen. In den letzten fünf Jahren sind die CO2-Emissionen aus dem Flugverkehr in Europa um gut 26% gewachsen. Zudem verursacht der Flugverkehr eine Reihe weiterer Treibhausgasemissionen (nähere Informationen finden Sie hier).

Den Kommentar in kompletter Länge finden Sie hier.

Der Kommentar erschien im Rahmen des "Ökonomischen Blicks", bei dem die "Nationalökonomische Gesellschaft" in Kooperation mit der "Presse" jeden Montag aktuelle Themen aus der Sicht von Ökonomen und Ökonominnen präsentiert.

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Dr. Margit Schratzenstaller-Altzinger

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
© Ross Parmly/Unsplash
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