Regierungsklausur: Bewertung der präsentierten Maßnahmen

23.09.2020

Gesamteinschätzung von IHS, WIFO und EcoAustria

Die Wirtschaftsforschungsinstitute IHS, WIFO und EcoAustria haben zusammen eine ökonomische Bewertung der in der Regierungsklausur am 16. Juni 2020 vorgestellten Maßnahmen erstellt (Informations- und Datenstand: 3. Juli 2020).

Mitgearbeitet haben Johannes Berger, Wolfgang Schwarzbauer, Ludwig Strohner (EcoAustria), Alexander Schnabl, Sarah Lappöhn, Liliana Mateeva, Kerstin Plank, Lorenz Wimmer (IHS), Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Marian Fink, Klaus Friesenbichler, Serguei Kaniovski, Michael Klien, Simon Loretz, Hans Pitlik, Silvia Rocha-Akis, Franz Sinabell (WIFO).
 

Publikationen

Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Marian Fink, Klaus S. Friesenbichler, Serguei Kaniovski, Michael Klien, Simon Loretz, Hans Pitlik, Silvia Rocha-Akis, Franz Sinabell (WIFO), Alexander Schnabl, Sarah Lappöhn, Liliana Mateeva, Kerstin Plank, Lorenz Wimmer (IHS), Johannes Berger, Wolfgang Schwarzbauer, Ludwig Strohner (EcoAustria)
Ökonomische Bewertung der in der Regierungsklausur am 16. Juni 2020 vorgestellten Maßnahmen (Economic Evaluation of the Measures Presented in the Government Conference on 16 June 2020)
Monographien, September 2020, 62 Seiten
Informations- und Datenstand: 3. Juli 2020
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien – EcoAustria – Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.09.2020 0:00
 
Als Reaktion auf die ökonomischen Verwerfungen durch die COVID-19-Pandemie hat die Bundesregierung in ihrer Regierungsklausur Mitte Juni 2020 zusätzlich zu bereits zuvor beschlossenen Hilfsmaßnahmen weitere Unterstützungen für die kommenden Jahre vorgeschlagen. Die in Zusammenarbeit von WIFO, IHS und EcoAustria erstellte Studie untersucht wesentliche Teile des dabei vorgestellten Paketes von Rettungs-, Stützungs- und Konjunkturbelebungsmaßnahmen, mit einem Budgetvolumen von 10,3 Mrd. €. Die ermittelten Wertschöpfungseffekte betragen 2020 +0,7% und 2021 +0,8%, die Arbeitslosenquote wird um 0,4 (2020) bzw. 0,7 Prozentpunkte (2021) gesenkt. Aufgrund der besonderen Umstände sind bestehende Verhaltensunsicherheiten in der Analyse nur schwer zu erfassen. Ohne diese und zahlreiche weitere Maßnahmen hätten sich aber zweifellos zahlreiche Unternehmensinsolvenzen und ein noch stärkerer Anstieg der Arbeitslosigkeit eingestellt. Die genannten Wertschöpfungseffekte wären damit ohne die Maßnahmen nicht bei Null, sondern jedenfalls stark negativ.
Rückfragen an

Mag. Dr. Josef Baumgartner

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

apl. Prof. Dr. Hans Pitlik

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
© Scott Graham/Unsplash
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