Ökonomische Folgen von Schulschließungen

09.11.2020

WIFO Research Brief von Julia Bock-Schappelwein und Ulrike Famira-Mühlberger

Es gibt profunde empirische Evidenz über den positiven Effekt von Schulbesuch und erlernten Kompetenzen auf den individuellen und gesellschaftlichen Wohlstand. Schulschließungen über mehrere Wochen haben nachweislich negative Effekte auf den späteren Arbeitsmarkterfolg der betroffenen Kinder.

Makroökonomisch ist Bildung die wesentlichste Determinante für die Entwicklung des Wirtschaftswachstums und damit für die langfristige Prosperität einer Gesellschaft, da Bildung eine Investition in Wissen und Fähigkeiten der Bevölkerung ist. Für die Bildungspolitik in der COVID-19-Krise steht also sehr viel auf dem Spiel – auf individueller, aber auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene.
 

Publikationen

WIFO Research Briefs, 2020, (18), 8 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 09.11.2020 0:00
Es gibt profunde empirische Evidenz über den positiven Effekt von Schulbesuch und erlernten Kompetenzen auf den individuellen und gesellschaftlichen Wohlstand. Schulschließungen über mehrere Wochen haben nachweislich negative Effekte auf den späteren Arbeitsmarkterfolg der betroffenen Kinder. Makroökonomisch ist Bildung die wesentlichste Determinante für die Entwicklung des Wirtschaftswachstums und damit für die langfristige Prosperität einer Gesellschaft, da Bildung eine Investition in Wissen und Fähigkeiten der Bevölkerung ist. Für die Bildungspolitik in der COVID-19-Krise steht also sehr viel auf dem Spiel – auf individueller, aber auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene.
Rückfragen an

Mag. Julia Bock-Schappelwein

Forschungsbereiche: Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

Priv.-Doz. Dr. Ulrike Famira-Mühlberger, PhD

Forschungsbereiche: Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit
© Kelly Sikkema/Unsplash
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