Stark steigende Energiepreise

15.03.2022

WIFO Research Brief zu Optionen für eine Entlastung von Haushalten und Unternehmen

Die Energiepreise sind bereits 2021 im Zuge der wirtschaftlichen Erholung nach dem COVID-19-bedingten Wirtschaftseinbruch deutlich angestiegen. Angesichts des Krieges in der Ukraine gewinnen weitere über die bereits in den letzten Wochen hinaus beschlossenen Maßnahmen zur Entlastung der Konsumentinnen und Konsumenten sowie der Unternehmen an Dringlichkeit.

Ausgehend von einer Kurzanalyse vom 10. März 2022 ist nun ein WIFO Research Brief von Josef Baumgartner, Gabriel Felbermayr, Claudia Kettner-Marx, Angela Köppl, Daniela Kletzan-Slamanig, Simon Loretz und Margit Schratzenstaller erschienen.

Wie in vielen anderen Ländern werden derzeit auch in Österreich eine Reihe von Entlastungsoptionen diskutiert. Besonders intensiv wurden in der jüngsten öffentlichen Debatte zwei Maßnahmen gefordert: die Verschiebung der für Juli 2022 geplanten Einführung einer CO2-Bepreisung sowie die Reduktion des Mehrwertsteuersatzes für Energie. Diese beiden Optionen stellen sich aber aus mehreren Gründen als wenig tauglich dar. Wesentlich geeigneter sind gezieltere und treffsicherere Maßnahmen zur Abfederung des Kaufkraftverlustes.
 

Publikationen

WIFO Research Briefs, 2022, (6), 16 Seiten
Die Energiepreise sind bereits 2021 im Zuge der wirtschaftlichen Erholung nach dem COVID-19-bedingten Wirtschaftseinbruch deutlich angestiegen. Angesichts der Kriegshandlungen in der Ukraine gewinnen weitere über die bereits in den letzten Wochen hinaus beschlossenen Maßnahmen zur Entlastung der Konsumentinnen und Konsumenten sowie der Unternehmen an Dringlichkeit. Wie in vielen anderen Ländern werden derzeit auch in Österreich eine Reihe von Entlastungsoptionen diskutiert. Besonders intensiv wurden in der jüngsten öffentlichen Debatte zwei Maßnahmen gefordert: die Verschiebung der für Juli 2022 geplanten Einführung einer CO2-Bepreisung sowie die Reduktion des Mehrwertsteuersatzes für Energie. Diese beiden Optionen stellen sich aber aus mehreren Gründen als wenig tauglich dar. Wesentlich geeigneter sind gezieltere und treffsicherere Maßnahmen zur Abfederung des Kaufkraftverlustes.
Rückfragen an

Mag. Dr. Josef Baumgartner

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

Mag. Dr. Claudia Kettner-Marx, MSc

Forschungsbereiche: Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Mag. Dr. Angela Köppl

Forschungsbereiche: Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Mag. Daniela Kletzan-Slamanig

Forschungsbereiche: Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Dr. habil. Simon Loretz

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

Dr. Margit Schratzenstaller-Altzinger, MA

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
© Jennifer Latuperisa-Andresen/Unsplash
© Jennifer Latuperisa-Andresen/Unsplash