Hochfrequente Konjunkturbeobachtung bis Mitte November 2020

19.11.2020

Wöchentlicher WIFO-Wirtschaftsindex (WWWI)

Die aktuelle Auswertung des WWWI deutet auf eine zunehmende Abschwächung der Konjunkturerholung hin: Im Monatsdurchschnitt sank der Indikator im Oktober leicht (–3,5%). Unter Berücksichtigung der behördlichen Einschränkungen (zweiter Lockdown ab 3. November 2020 mit Verschärfung ab 17. November) wird in einem aktuellen WIFO Research Brief zudem eine erste Einschätzung für das Gesamtjahr geliefert.

Der Wöchentliche WIFO-Wirtschaftsindex (WWWI) misst die realwirtschaftliche Aktivität der österreichischen Volkswirtschaft auf wöchentlicher Basis. Er beruht auf 14 wöchentlichen, sieben monatlichen Indikatoren und einem vierteljährlichen Indikator für die österreichische Wirtschaft.

Publikationen

WIFO Research Briefs, 2020, (19), 9 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.11.2020 9:00
Die aktuelle Auswertung des WWWI deutet auf eine zunehmende Abschwächung der Konjunkturerholung hin: Im Monatsdurchschnitt sank der Indikator im Oktober leicht (–3,5%). Unter Berücksichtigung der behördlichen Einschränkungen (zweiter Lockdown ab 3. November 2020 mit Verschärfung ab 17. November) ergibt die auf dem WWWI aufbauende Einschätzung für das gesamte Jahr 2020 einen Rückgang des BIP von 8%. Die Modellberechnungen für das Jahr 2020 aus dem Cluster dynamischer Faktormodelle (CDFM) ergeben eine ähnliche Größenordnung. Neben entstehungs- und verwendungsseitigen Komponenten der VGR enthält das Modell auch eine Echtzeiteinschätzung für die Verteilungsseite.
Rückfragen an

Mag. Sandra Bilek-Steindl

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

Mag. Julia Bock-Schappelwein

Forschungsbereiche: Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

Mag. Dr. Christian Glocker, MSc

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

Priv.-Doz. Mag. Dr. Serguei Kaniovski

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
© Arturo Rey/Unsplash
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