Effekte des zweiten Lockdown in Österreich

05.11.2020

Neuer WIFO Research Brief zur makroökonomischen Entwicklung in der COVID-19-Krise

Die Wirtschaft dürfte 2020 um 7,7% schrumpfen, statt um 6,8% wie noch im Oktober prognostiziert. 0,6 Prozentpunkte dieses zusätzlichen Einbruchs sind auf den Bereich Beherbergung und Gastronomie zurückzuführen, der Rest vor allem auf (freiwilligen) Konsumverzicht in anderen Bereichen. 2021 dürfte das BIP um nur 2,8% expandieren, statt um 4,4% laut WIFO-Prognose vom Oktober.

Der BIP-Beitrag aus dem Bereich Beherbergung und Gastronomie steigt hingegen um 0,3 Prozentpunkte. Während also der Tourismus von den aktuellen Verschärfungen im nächsten Jahr profitieren soll, ergeben sich gesamtwirtschaftlich negative Folgeeffekte.
 

Publikationen

WIFO Research Briefs, 2020, (17), 11 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.11.2020 0:00
Die Wirtschaft dürfte 2020 um 7,7% schrumpfen statt um 6,8%, wie noch im Oktober prognostiziert. 0,6 Prozentpunkte dieses zusätzlichen Einbruchs sind auf den Bereich Beherbergung und Gastronomie zurückzuführen, der Rest vor allem auf (freiwilligen) Konsumverzicht in anderen Bereichen. 2021 dürfte das BIP um nur 2,8% expandieren statt um 4,4% laut WIFO-Prognose vom Oktober 2020. Der BIP-Beitrag aus dem Bereich Beherbergung und Gastronomie steigt hingegen um 0,3 Prozentpunkte. Während also der Tourismus von den aktuellen Verschärfungen im nächsten Jahr profitieren soll, ergeben sich gesamtwirtschaftlich negative Folgeeffekte.
Rückfragen an

Mag. Dr. Josef Baumgartner

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

Dr. Walter Hyll

Forschungsbereiche: Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

apl. Prof. Dr. Hans Pitlik

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

Stefan Schiman, MSc

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
© Mika Baumeister/Unsplash
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