Bepreisung von Treibhausgasemissionen

13.11.2019

Policy Brief mit Fragen und Fakten von Angela Köppl, Stefan Schleicher und Margit Schratzenstaller

Der vorliegende Policy Brief des WIFO von Angela Köppl, Stefan Schleicher und Margit Schratzenstaller legt vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über die Energie- und Klimapolitik eine unterstützende Argumentation für die Bepreisung von Treibhausgasemissionen vor.

Dabei wird eine CO2-Bepreisung in einen breiteren Kontext gestellt und ausgeführt, wie ein Paket zur Bepreisung von CO2-Emissionen gestaltet werden könnte. Mit einem solchen Reformprogramm sollen mehrere Ziele verfolgt werden. Eines wäre eine Reduktion von Treibhausgasemissionen, speziell von CO2. Gleichzeitig soll auch ein produktiverer Umgang mit anderen Rohstoffen und ein Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft angeregt werden. Darüber hinaus gelte es Anreize für Innovationen zu schaffen. Zudem soll ein Politik-Paket zur CO2-Bepreisung kompensierende Maßnahmen als Ziel haben, die einerseits unerwünschte Verteilungswirkungen abfangen und andererseits Anreize für strukturelle Änderungen ermöglichen.
 

Publikationen

Policy Brief: Fragen und Fakten zur Bepreisung von Treibhausgasemissionen (Policy Brief: Questions and Facts on the Pricing of Greenhouse Gas Emissions)
Monographien, November 2019, 30 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 08.11.2019 0:00
 
Viele Empfehlungen für die Klimapolitik konzentrieren sich auf zwei Schwerpunkte: erstens einen möglichst raschen Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energie und zweitens, ergänzend dazu, eine Bepreisung von Treibhausgasemissionen. Der vorliegende Policy Brief legt vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über die Energie- und Klimapolitik eine unterstützende Argumentation für die Bepreisung von Treibhausgasemissionen vor.
Rückfragen an

Dr. Angela Köppl

Forschungsbereiche: Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Streicher

Forschungsbereiche: Strukturwandel und Regionalentwicklung

Dr. Margit Schratzenstaller-Altzinger

Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
© Martin Adams/Unsplash
© Martin Adams/Unsplash