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WIFO publications: Birgit Meyer (13 hits)

Studies, European Parliament, Brussels, November 2022, 53 pages, https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/IDAN/2022/702570/EXPO_IDA(2022)702570_EN.pdf
Commissioned by: European Parliament
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Copenhagen Economics – Valdani Vicari & Associati Srl
Online since: 12.01.2023 0:00
This in-depth analysis explores how EU trade policy tools can effectively tackle the import and circulation of forced labour products in the European single market in order to help implement the Commission's decent work worldwide initiative. The report compares the option of an EU import ban on forced labour goods to the option of prohibiting the marketing of such products, in light of the Commission's proposal for a Regulation on prohibiting products made with forced labour on the Union market published on 14 September 2022. The paper also analyses the likely economic and social impact of the proposed measures (in the EU and abroad), as well as the legal feasibility of these tools.
WIFO Reports on Austria, 2022, (15), 14 pages
Online since: 31.10.2022 0:00
In 2021, there is a significant decrease in unit labour costs in manufacturing of 5.4 percent compared to the previous year. In an international comparison, Austria's unit labour cost position improved in 2021 compared with the weighted average of all trading partners (–2.6 percentage points) and compared with EU trading partners (–2.7 percentage points). Moreover, the unit labour cost position has also improved significantly compared with Germany, the most important trading partner (–2.5 percentage points). Due to the differences between Austria and its main trading partners in the implementation and design of COVID-19 aid, measures (especially short-time work) as well as the details of the statistical recording of these measures in the national accounts, this year's values should still be interpreted with caution, both over time and between individual countries.
Verbesserung der Lohnstückkostenposition im Jahr 2021 (Improvement in Unit Labour Cost Position in 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(10), pp.663-676
Online since: 11.11.2022 0:00
 
Für 2021 ergibt sich in der Herstellung von Waren ein deutlicher Rückgang der Lohnstückkosten um 5,4% gegenüber dem Vorjahr. Im internationalen Vergleich verbesserte sich die österreichische Lohnstückkostenposition im Jahr 2021 gegenüber dem gewichteten Durchschnitt aller Handelspartner (–2,6 Prozentpunkte) sowie gegenüber den EU-Handelspartnern (–2,7 Prozentpunkte). Zudem verbesserte sich die Lohnstückkostenposition auch im Vergleich zum wichtigsten Handelspartner Deutschland deutlich (–2,5 Prozentpunkte). Aufgrund der Unterschiede zwischen Österreich und den wichtigsten Partnerländern in der Umsetzung und Ausgestaltung der COVID-19-Hilfsmaßnahmen (insbesondere der Kurzarbeit) sowie den Details der statistischen Verbuchung dieser Maßnahmen im Rahmen der VGR sind auch die diesjährigen Werte sowohl über die Zeit als auch zwischen den einzelnen Ländern mit Vorsicht zu interpretieren.
Studies, October 2022, 249 pages
Commissioned by: Federal Chancellery
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 09.12.2022 0:00
 
Chinas wachsende politische und wirtschaftliche Bedeutung, das steigende Misstrauen und die Systemrivalität zwischen den USA und China, gepaart mit der abnehmenden Bedeutung globaler Institutionen wie der WTO erfordern ein stärker geostrategisches Handeln der EU. Die COVID-19-Pandemie sowie der Russland-Ukraine-Krieg haben die mögliche Verwundbarkeit internationaler Lieferketten durch zu starke Abhängigkeit von einzelnen Lieferländern vor Augen geführt und die Dringlichkeit für Anpassungen noch verstärkt. Die notwendige geoökonomische Neuausrichtung hat bereichsübergreifenden Charakter und verlinkt Außenwirtschaftspolitik mit außen- und sicherheitspolitischen Interessen, aber auch mit den Zielen der Industriepolitik, Klima- und Energiepolitik, Währungs- und Finanzmarktpolitik bis hin zur Entwicklungspolitik. Sie stellt große und neue Anforderungen an die Wirtschaftsdiplomatie, das Design wirtschaftspolitischer Instrumente, die Koordination zwischen nationalen und internationalen Akteuren und die Abwägung diverser Zielsetzungen aus den unterschiedlichen Politikbereichen. Die Studie beschreibt die wichtigsten geoökonomischen Trends sowie die damit zusammenhängenden Herausforderungen und leitet daraus wichtige strategische Leitlinien sowie wirtschaftspolitische Handlungsoptionen für die EU und Österreich ab.
FIW – Research Centre International Economics, October 2022, 76 pages, https://fiw.ac.at/publikationen/fiw-studien
Commissioned by: Federal Ministry for Digital and Economic Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 19.10.2022 0:00
The creation of uniform, legally binding norms and standards is an essential basis for the functioning of the EU single market, which at the same time is increasingly spread beyond the EU's borders through international trade relations. The shaping of global standards and regulations according to EU directives even beyond the EU's borders represents an important competitive advantage of the EU. The EU also manages to impose rules, regulations and standards only through market mechanisms in third countries without international treaties or agreements. This has in many areas contributed to the "Europeanisation" of important aspects of global trade. In the academic literature, this regulatory influence of the EU is defined as the "Brussels Effect". The focus of this study is to give a comprehensive overview of the Brussels Effect and to analyse the linkages regarding EU trade policy, outlining to what extent a Brussels Effect can be observed in the network of EU trade agreements. Based on a comprehensive and broad identification of the Brussels Effect, this study aims to quantify the trade effects in terms of the leading role in shaping global standards and regulations for the EU and Austria and to qualitatively identify further areas in which untapped potentials of a "Brussels Effect 2.0" seem possible in the context of EU trade policy.
Birgit Meyer, Andreas Reinstaller
Doing Well by Doing Good. Verantwortungsvolles Unternehmertum als Wettbewerbsvorteil österreichischer Unternehmen (Doing Well by Doing Good. Responsible Business as a Competitive Advantage for Austrian Companies)
FIW – Research Centre International Economics, August 2022, 80 pages, https://fiw.ac.at/publikationen/fiw-studien
Commissioned by: Federal Ministry for Digital and Economic Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 19.10.2022 0:00
Eine verantwortungsvolle Unternehmensführung (RBC) verfolgt das Ziel einen Beitrag zum wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Fortschritt zu leisten und nachteilige Effekte, die im Zusammenhang mit der Tätigkeit, den Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens stehen, zu vermeiden und zu beheben. Zahlreiche internationale Initiativen betonen die Sorgfaltspflicht von Unternehmen bei der Einhaltung dieser Grundsätze und weiten diese auf die gesamte Lieferkette der Unternehmen aus. Unternehmerische Verantwortung findet mittlerweile auch vermehrt Eingang in nationale und internationale rechtlich bindende Vorschriften. Diese empirische Untersuchung zur Nutzung und Auswirkung von Konzepten der verantwortungsvollen Unternehmensführung auf die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen zeigt, dass zwar die Mehrheit der österreichischen Unternehmen bereits Konzepte der verantwortungsvollen Unternehmensführung umgesetzt hat, jedoch eine systematische Integration und Überwachung von RBC im Umfang und dem Niveau, wie es eine Berichtslegung und eine Dokumentation der Sorgfaltspflicht in Lieferketten erfordert, bislang nur im geringen Maße erfolgt ist. Die Studie schlägt eine Reihe von Maßnahmen zur Stärkung der Umsetzung vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vor.
Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit, Liquiditätsengpässe und die Wirkung von Preisanstiegen in der vierten COVID-19-Welle. Ergebnisse der siebten Sonderbefragung zur COVID-19-Krise im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2022 (Business Activity Impairments, Liquidity Shortages and the Effect of Price Increases in the Fourth COVID-19 Wave. Results of the Seventh Special Survey on the COVID-19 Crisis as Part of the WIFO-Konjunkturtest of February 2022)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2022, (1), 32 pages
Commissioned by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Economic and Social Science Computing Center
Online since: 11.03.2022 0:00
Die vierte Welle der COVID-19-Pandemie brachte große Herausforderung mit sich: Rund 81% der befragten Unternehmen meldeten Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit in den letzten drei Monaten, wobei Lieferengpässe und Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden am häufigsten genannt wurden. Die Liquiditätseinschätzungen haben sich im Vergleich zum August 2021 unwesentlich verändert. Für das Frühjahr 2022 erwarteten die meisten Unternehmen (77%) weiterhin Beschränkungen: insbesondere Lieferengpässe und Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden wurden genannt. Lieferengpässe und Preisanstiege führten bei der Mehrheit von Unternehmen zu einer Reduktion der Gewinnmargen. Viele Unternehmen haben wegen der Erhöhung der Vorleistungs-, der Energiepreise und der Kollektivvertragslöhne ihre Verkaufspreise angehoben. Unternehmen, die ihre Verkaufspreise nicht erhöht haben, nannten vor allem den Wettbewerbsdruck als Grund die Preisanhebung nicht durchgeführt zu haben.
Michael Böheim (WIFO), Thomas Jaeger, Moriz Kopetzki (University of Vienna), Birgit Meyer (WIFO)
Vorschläge für einen zukunftsorientierten EU-Beihilfenrahmen (Proposals for a Future-Oriented EU State Aid Framework)
Studies, March 2022, 170 pages
Commissioned by: Federal Chancellery – Federal Ministry for Digital and Economic Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 08.03.2022 0:00
 
Die europäische Beihilfenkontrolle ist derzeit nicht optimal in der Lage, gerechtfertigte von ungerechtfertigten Beihilfen zu unterscheiden: Zum Teil werden den Mitgliedsländern durch die Europäische Kommission und die Unionsgerichte Maßnahmen untersagt, obwohl sie als unschädlich für den Binnenmarkt und den Wettbewerb gelten können. Eine solche überschießende Anwendung der Beihilfenbestimmungen ist selbst schädlich für Binnenmarkt und Wettbewerb und konterkariert so die Ziele, denen das Beihilfenrecht eigentlich dient. Die Europäische Kommission hat das Beihilfenrecht in den vergangenen 20 Jahren zwar wiederholt evaluiert und legistisch reformiert, ließ dabei jedoch einen tiefgreifenden Ansatz durchwegs vermissen. Die vorliegende Studie identifiziert Fehlstellungen im europäischen Beihilfenrecht und formuliert entsprechende Handlungsempfehlungen in folgenden drei Bereichen. Erstens legen die Europäische Kommission und Unionsgerichte die Beihilfenbestimmungen mitunter unpräzise, uneinheitlich und schwer vorhersehbar aus, zweitens sind diese in wesentlichen Teilen teilweise veraltet und drittens richten sie sich nur gegen die EU-Mitgliedsländer und bieten keine Handhabe für die Herausforderungen einer globalisierten Wirtschaft wie wettbewerbsverzerrende Subventionen durch Drittländer. Durch eine behutsame evolutorische Weiterentwicklung des bewährten EU-Beihilfenrahmens unter Beibehaltung dessen wettbewerbsorientierter Grundausrichtung eröffnet sich ausreichender Gestaltungsspielraum für die Mitgliedsländer hinsichtlich der Gewährung staatlicher Beihilfen für sinnvolle Reformmaßnahmen und mehr wirtschaftspolitische Entscheidungsfreiheit, insbesondere für eine erfolgreiche digitale und ökologische Transformation der Europäischen Union.
Birgit Meyer, Klaus Friesenbichler (WIFO), Mario Hirz (TU Graz)
Dekarbonisierung als ein Treiber des Wandels der österreichischen Kfz-Zulieferindustrie (Decarbonisation as a Driver of Change in the Austrian Automotive Supply Industry)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(11), pp.829-839
Online since: 01.12.2021 0:00
 
Die Dekarbonisierung der Fahrzeugflotten stellt die Kfz-Zulieferindustrie und somit auch den Produktionsstandort Österreich vor Herausforderungen. Das Bestreben, die CO2-Emissionen zu verringern, ist mittlerweile ein zentraler Treiber des Strukturwandels in der Kfz-Branche. Dieser Strukturwandel eröffnet zwar neue Märkte und Absatzchancen. Er birgt jedoch auch Risiken und wird zu gestrandeten Investitionen führen. Um unerwünschte Folgen hintanzuhalten, empfiehlt der vorliegende Beitrag wirtschaftspolitische Ansätze, die um Planungssicherheit, die Konsistenz des Maßnahmenmix, Diversifizierung sowie Aus- und Weiterbildung kreisen.
Studies, June 2021, 85 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Oesterreichische Nationalbank
Online since: 15.06.2021 9:00
 
In der Zeit nach COVID-19 wird sich der wirtschaftspolitische Fokus vom Strukturerhalt zum Strukturwandel verlagern. Die Studie diskutiert wirtschaftspolitische Hebel zur Forcierung von Investitionen in die "Digitalisierung" und die "Dekarbonisierung" bzw. "Carbon Management" in Österreich. Basierend auf der Literatur zur Technologiediffusion werden Investitionen als Vehikel von Innovationen und Transformationen gesehen. Die "Digitalisierung" wird durch technologische Neuerungen im IKT-Bereich getrieben. Die vielschichtige Thematik wird anhand eines "Digitalisierungsradars", einem strukturierten Indikatorsystem, quantifiziert. Das Stärken-Schwächen-Profil Österreichs im internationalen Vergleich erlaubt es, die Treiber und Hemmnisse der "Digitalisierung" und wirtschaftspolitische Ansatzpunkte zu identifizieren. Im Abschnitt zur missionsorientierten "Dekarbonisierung" werden durch eine Stakeholder-Befragung drei Bereiche beleuchtet, nämlich die Kfz-Zulieferindustrie, ein Kreislaufwirtschaftsmodell der Zementindustrie sowie innovative Gebäude. Neben bereichsspezifischen Schlussfolgerungen zeigen sich auch allgemeine wirtschaftspolitische Ansätze.
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