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WIFO publications: Christian Glocker (152 hits)

WIFO Research Briefs, 2020, (19), 9 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 19.11.2020 9:00
Die aktuelle Auswertung des WWWI deutet auf eine zunehmende Abschwächung der Konjunkturerholung hin: Im Monatsdurchschnitt sank der Indikator im Oktober leicht (–3,5%). Unter Berücksichtigung der behördlichen Einschränkungen (zweiter Lockdown ab 3. November 2020 mit Verschärfung ab 17. November) ergibt die auf dem WWWI aufbauende Einschätzung für das gesamte Jahr 2020 einen Rückgang des BIP von 8%. Die Modellberechnungen für das Jahr 2020 aus dem Cluster dynamischer Faktormodelle (CDFM) ergeben eine ähnliche Größenordnung. Neben entstehungs- und verwendungsseitigen Komponenten der VGR enthält das Modell auch eine Echtzeiteinschätzung für die Verteilungsseite.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(10), pp.731-753
Online since: 04.11.2020 0:00
 
In der Hauptvariante der Prognose erwartet das WIFO für Österreich für das Jahr 2020 einen Rückgang des realen BIP um knapp 7% und der Beschäftigung um fast 2% sowie einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf knapp 10%. Die fiskalischen Maßnahmen zur Abfederung der Rezession und die Steuerausfälle werden 2020 eine Zunahme des Budgetdefizits auf 9½% und der Staatsverschuldung auf rund 84% des nominellen BIP zur Folge haben. 2021 zeigt sich ein Rebound-Effekt (+4,4%), in den Folgejahren verflacht die Wachstumsdynamik schrittweise (2025 +1,3%). Wegen der geringen Investitionstätigkeit und der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit schwächt sich das Trendwachstum auf +1% p. a. ab. In der Hauptvariante würde die Arbeitslosenquote bis zum Ende der Prognoseperiode auf das Vorkrisenniveau (7½%) zurückgehen. In einem pessimistischeren Risikoszenario wird angenommen, dass aufgrund einer zweiten Infektionswelle im IV. Quartal 2020 in Österreich wie auch bei den europäischen Haupthandelspartnern deutlich restriktivere gesundheitspolitische Maßnahmen bis hin zu einem (partiellen) Lockdown gesetzt werden. Die österreichische Wirtschaft würde dann 2020 um 9¼% schrumpfen, 2021 auf diesem niedrigen Outputniveau beinahe stagnieren (+½%); 2022 würde sich ein Rebound-Effekt zeigen (+5%). Das Budgetdefizit würde 2020 auf 10,8%, die öffentliche Schuldenquote bis 2021 auf 93¼% und die Arbeitslosenquote auf 10¼% steigen. Bis zum Ende des Prognosezeitraumes würde die Arbeitslosenquote auf 8,1% zurückgehen.
WIFO Working Papers, 2020, (614), 42 pages
Online since: 27.10.2020 0:00
We propose a modelling approach involving a series of small-scale factor models. They are connected to each other within a cluster, whose linkages are derived from Granger-causality tests. GDP forecasts are established across the production, income and expenditure accounts within a disaggregated approach. This method merges the benefits of large-scale macroeconomic and small-scale factor models, rendering our Cluster of Dynamic Factor Models (CDFM) useful for model-consistent forecasting on a large scale. While the CDFM has a simple structure, its forecasts outperform those of a wide range of competing models and of professional forecasters. Moreover, the CDFM allows forecasters to introduce their own judgment and hence produce conditional forecasts.
Sandra Bilek-Steindl, Julia Bock-Schappelwein, Christian Glocker, Serguei Kaniovski (WIFO), Sebastian Koch, Richard Sellner (IHS)
Hochfrequente Konjunkturbeobachtung (High-frequency Business Cycle Monitoring)
Monographs, October 2020, 75 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Institute for Advanced Studies
Online since: 23.10.2020 0:00
 
In dieser Studie wird eine große Zahl hochfrequenter Indikatoren gesammelt und hinsichtlich ihres Informationsgehaltes im Hinblick auf die Aktivität der österreichischen Volkswirtschaft analysiert. Dies geschieht anhand von Kreuzkorrelationen dieser und anderer häufig verwendeter Indikatoren für verschiedene Referenzreihen, u. a. für das BIP, das verarbeitende Gewerbe, den Bausektor, Teile des Dienstleistungssektors, Investitionen, Konsum, Importe und Exporte. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden dynamische Faktormodelle (DFM) für die Referenzreihen spezifiziert. Dies ermöglicht eine Echtzeiteinschätzung und eine Prognose des BIP sowohl durch einen direkten (wöchentlicher WIFO-Wirtschaftsindex – WWWI) als auch durch einen indirekten Ansatz (Cluster dynamischer Faktormodelle – CDFM). Eine Auswahl an hochfrequenten Indikatoren ist auch über den IHS Economic High-Frequency Monitor abrufbar.
WIFO Research Briefs, 2020, (15), 14 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 02.11.2020 9:00
Die aktuelle Konjunkturlage verbesserte sich in Österreich im September 2020 weiter. Auf Basis hochfrequenter Daten zeigt der wöchentliche WIFO-Wirtschaftsindex (WWWI) in der Kalenderwoche 39 eine Lücke von 2,9% gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres. Im Monatsdurchschnitt war die Erholung abermals schwächer als in den Vormonaten. Die auf dem WWWI aufbauende Einschätzung für das Gesamtjahreswachstum des BIP liegt bei rund –7%. Dies bestätigen auch die Ergebnisse des Clusters dynamischer Faktormodelle (CDFM), welches hier für die verwendungsseitigen Aggregate der VGR vorgestellt wird. Die Auswahl der Indikatoren für das CDFM basiert u. a. auf den Erkenntnissen einer Korrelationsanalyse, welche gleichfalls beschrieben wird. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt entspannte sich im September weiter, in einigen Wirtschaftsbereichen stabilisierte sich das Beschäftigungsniveau.
WIFO Research Briefs, 2020, (14), 13 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 02.11.2020 9:00
Wie der unter Verwendung hochfrequenter Daten erstellte wöchentliche WIFO-Wirtschaftsindex (WWWI) zeigt, setzte sich der kontinuierliche Aufholprozess der Wirtschaftsentwicklung in Österreich seit den Tiefstwerten im Frühjahr auch im August 2020 fort (Kalenderwoche 35 –3,5%), die Erholung verlor jedoch etwas an Dynamik. Die auf dem WWWI aufbauende Einschätzung für das Gesamtjahreswachstum des BIP liegt bei rund –7%. Dies bestätigen die Ergebnisse eines Clusters dynamischer Faktormodelle (CDFM), welcher hier für die Aggregate der VGR-Entstehungsseite präsentiert wird. Vorgestellt werden zudem die Ergebnisse einer Korrelationsanalyse, welche u. a. zur Auswahl der Indikatoren für das CDFM herangezogen wurde. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt entspannte sich im August weiter: Die Arbeitslosenzahl stieg merklich schwächer als im Vormonat, und auch der Beschäftigungsabbau fiel neuerlich geringer aus.
 
In Austria, economic output fell in the first half of 2020 due to the measures taken to contain the COVID-19 pandemic. A decline of 2.4 percent compared to the previous period in the first quarter was followed by a contraction of 10.7 percent in the second quarter (seasonally adjusted according to Eurostat standard). Although companies continue to assess the current situation unfavourably in surveys, expectation indicators in particular have improved. Economic risks have recently been pointing more strongly downwards again due to the recent increase in the number of infections.
Erholung der Wirtschaft zeichnet sich ab – hohe Konjunkturrisiken aufgrund steigender COVID-19-Infektionszahlen (Economic Recovery is on the Horizon – High Economic Risks Due to Rising COVID-19 Infections)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(8), pp.577-584
Online since: 24.08.2020 0:00
 
In Österreich sank die Wirtschaftsleistung im 1. Halbjahr 2020 wegen der zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie getroffenen Maßnahmen. Einem Rückgang von 2,4% gegenüber der Vorperiode im I. Quartal folgte ein Einbruch um 10,7% im II. Quartal (saisonbereinigt laut Eurostat-Vorgabe). Wenngleich die Unternehmen die aktuelle Lage in Umfragen weiterhin ungünstig einschätzen, haben sich insbesondere die Erwartungsindikatoren verbessert. Die Konjunkturrisiken sind aufgrund des neuerlichen Anstieges der Infektionszahlen zuletzt wieder stärker abwärts gerichtet.
WIFO Bulletin, 2020, 25(6), pp.45-58
Online since: 11.08.2020 0:00
 
The measures adopted to contain the COVID-19 pandemic give rise to a recession in Austria. With a slump by 7.0 percent year-on-year, demand and output will contract even more sharply in 2020 than during the economic and financial market crisis of 2008-09. Since the trough now appears to have been passed, the recession promises to be short. Nevertheless, GDP will still not be back to its pre-crisis level by the end of the projection horizon (end of 2021).
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