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WIFO publications (101 hits)

WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(4), pp.285-298
Online since: 04.05.2020 13:30
 
Wie im Ausland war die makroökomische Entwicklung 2019 in Österreich von einem Nachlassen der Dynamik geprägt. In Österreich wurde das BIP-Wachstum hauptsächlich vom Konsum der privaten Haushalte, den Dienstleistungsbranchen und der Bauwirtschaft getragen, während die Schwäche von Industrie und Außenhandel die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dämpfte. Die sich abzeichnende Erholung der Industriekonjunktur wurde durch die zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie Mitte März 2020 gesetzten Maßnahmen abrupt beendet.
 
In 2018, the ongoing good economic state of the Austrian manufacturing sector led to an improvement in the unit labour cost position compared with the weighted average of all trading partners. Productivity rose more strongly than in the other countries, while labour cost development was in line with the average. This favourable development was largely determined by the labour cost relation to Germany and the other EU trading partners. Compared with non-European trading partners, the Austrian unit labour cost position deteriorated, partly due to an appreciation of the euro.
Fehlzeitenreport 2019. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Die flexible Arbeitswelt: Arbeitszeit und Gesundheit (Absence from Work Report 2019. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria – Working Time and Health)
Monographs, December 2019, 139 pages
Commissioned by: Federal Chamber of Labour – Austrian Economic Chamber – Federation of Austrian Social Security Institutions
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 04.12.2019 18:00
 
Der Fehlzeitenreport vermittelt einen Überblick über Entwicklung und Verteilung der gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich. 2018 verbrachten die unselbständig Beschäftigten durchschnittlich 13,1 Kalendertage im Krankenstand. Diese Zahl war etwas höher als im Vorjahr und entsprach einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,6%. Der aktuelle Fehlzeitenreport beleuchtet in einem Schwerpunktkapitel die Chancen und Risiken, die sich durch die Arbeitszeitgestaltung für die Gesundheit ergeben. Neue Formen der Arbeitszeitflexibilität gewinnen an Bedeutung, während etablierte Modelle wie Schicht- und Nachtarbeit nach wie vor stark verbreitet sind. Der Gestaltung der Arbeitszeit kommt vor diesem Hintergrund eine wichtige Rolle zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden zu. Die gesundheitlichen Auswirkungen eines bestimmten Arbeitszeitarrangements ergeben sich aber aus dem vielschichtigen Zusammenspiel der Arbeitszeit mit den anderen Arbeitsbedingungen und mit individuellen Faktoren.
Österreichs internationale Lohnstückkostenposition 2018 neuerlich etwas verbessert (Austria's International Unit Labour Cost Position Improved Again in 2018)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), pp.757-769
Online since: 29.10.2019 0:00
 
Die anhaltend gute Konjunktur hatte im Jahr 2018 eine Verbesserung der Lohnstückkostenposition der Herstellung von Waren gegenüber dem gewichteten Durchschnitt aller Handelspartner zur Folge. Die Produktivität stieg kräftiger als in den Vergleichsländern, während sich die Arbeitskosten im Durchschnitt der Vergleichsländer erhöhten. Diese günstige Entwicklung wurde maßgeblich durch die Lohnstückkostenposition relativ zu Deutschland und den anderen EU-Handelspartnern bestimmt. Gegenüber den außereuropäischen Handelspartnern war, auch aufgrund einer Aufwertung des Euro, eine Verschlechterung der österreichischen Lohnstückkostenposition zu verzeichnen.
Entwicklung der Löhne und Gehälter in der Industrie seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (Development of Wages and Salaries in Industry Since the Financial Market and Economic Crisis)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), pp.599-608
Online since: 23.08.2019 0:00
 
Die kollektivvertraglichen und die effektiven Bezüge entwickelten sich in der Industrie seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (2010/2018) weitgehend im Gleichschritt, sodass sich die Überzahlungssätze im Durchschnitt kaum veränderten. Die Löhne stiegen etwas kräftiger als die Gehälter, zu einem guten Teil aufgrund der Veränderung der Beschäftigungsstruktur nach Branchen. Dieser Struktureffekt begünstigte auch einen leichten Rückgang der Streuung der branchenspezifischen Löhne und Gehälter. Die Löhne und Gehälter nahmen sowohl nominell als auch real langsamer zu als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Im Lichte des gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsfortschrittes wurde der lohnpolitische Spielraum aber weitgehend ausgeschöpft.
Verteilungswirkungen des österreichischen Gesundheitssystems (Distributional Effects of the Austrian Health System)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(5), pp.391-396
Online since: 29.05.2019 9:00
 
Der Gesundheitssektor ist gemessen am Umfang einer der wichtigsten Ausgabenposten der öffentlichen Hand. Die Aufteilung der Gesundheitsausgaben gemäß der Alters- und Geschlechtsstruktur der Haushalte zeigt eine relativ gleichmäßige Verteilung der Ausgaben auf die einzelnen Einkommensgruppen. Wie eine alternative Berechnungsvariante zeigt, die bei der Zuordnung der Gesundheitsausgaben auch den individuellen subjektiven Gesundheitszustand berücksichtigt, hat das öffentliche Gesundheitssystem neben der Umverteilung von Gesunden zu Kranken auch eine spürbare progressive Verteilungswirkung auf Einkommensebene. Die progressiven Verteilungseffekte des Gesundheitssystems dürften in den vergangenen Jahren leicht abgenommen haben, weil der Anteil der Älteren in den Haushalten mit höheren äquivalenten Einkommen gestiegen ist.
Monographs, May 2019, 184 pages
Supported by: Anniversary Fund of the Oesterreichische Nationalbank
Commissioned by: Federal Ministry of Labour, Social Affairs, Health and Consumer Protection – Federal Chancellery
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 29.05.2019 9:00
 
Die vorliegende Umverteilungsstudie des WIFO zum Jahr 2015 beruht auf den aktuellsten verfügbaren und verknüpfbaren Daten. Ausgehend von der Verteilung der Markt- und Primäreinkommen (Markteinkommen, Pensionen und nettoimputierte Mieten) werden die Verteilungswirkungen der von den privaten Haushalten geleisteten Sozialbeiträge, direkten und indirekten Steuern und der von ihnen empfangenen Geld- und Sachleistungen der öffentlichen Hand in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Familie, Wohnen, Arbeitslosigkeit und Bedarfsorientierte Mindestsicherung analysiert. Vor Umverteilung betrug das durchschnittliche Einkommen der Haushalte im obersten Zehntel der Einkommensverteilung das 30-Fache der Haushalte im untersten Zehntel, nach Umverteilung nur das 5,5-Fache. Die Umverteilung erfolgte von den Haushalten im oberen zu den Haushalten im unteren Drittel der Verteilung der Primäreinkommen. Öffentliche Sachleistungen lieferten den größten Beitrag zur Umschichtung vor den einkommensabhängigen Abgaben (Sozialbeiträge und direkte Steuern) und den öffentlichen Geldleistungen (ohne Pensionen). Die regressive Wirkung der indirekten Steuern senkte das Umverteilungsausmaß leicht. War die Ungleichheit sowohl der Primär- als auch der Sekundäreinkommen (Primäreinkommen nach Abzug aller direkten und indirekten Abgaben zuzüglich aller öffentlichen Geld- und Sachleistungen) zwischen 2000 und 2010 gestiegen, so kehrte sich diese Entwicklung zwischen 2010 und 2015 um. Da sich in diesem Zeitraum auch das Ausmaß der Umverteilung erhöhte, ging die Ungleichheit der Sekundärverteilung noch stärker zurück. Dieser Entwicklung lagen gegenläufige Veränderungen in Haushalten mit unterschiedlichen soziodemographischen Merkmalen zugrunde. – Die Analyse verwendet Daten aus dem European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC), der Konsumerhebung und dem Household Finance and Consumption Survey (HFCS).
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs 2018 um 2,7% und damit etwas stärker als im Jahr zuvor (+2,6%). Der Wachstumshöhepunkt wurde jedoch bereits zu Jahresbeginn 2018 überschritten. Vor dem Hintergrund welthandelspolitischer Spannungen (zwischen den USA und China) sowie der Abschwächung der Expansion im Euro-Raum kühlte sich die Dynamik in Österreich in der zweiten Jahreshälfte 2018 ab. Neben der Konjunktureintrübung in Italien und Frankreich dämpften in Deutschland Produktionsausfälle in der Autoindustrie das Wachstum. Österreichs Außenhandel entwickelte sich 2018 insgesamt günstig, verlor allerdings zum Jahresende an Schwung. Auch die Binnennachfrage trug positiv zum BIP-Wachstum bei. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte war erneut kräftig, zugleich steigerten die Unternehmen ihre Nachfrage nach Investitionsgütern (Ausrüstungs- und Bauinvestitionen). Die Bauwirtschaft verzeichnete das zweite Jahr in Folge eine sehr günstige Konjunktur. Auch in der Sachgütererzeugung wurde die Wertschöpfung erneut merklich ausgeweitet, wenngleich sich die Industriekonjunktur spiegelbildlich zum Außenhandel auf hohem Niveau abschwächte. Positive Impulse kamen vom Verkehrssektor, den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen und vom Tourismus. Die Inflation verharrte in Österreich, gemessen am VPI, annähernd konstant bei 2,0%. Mit der Hochkonjunktur entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter. Die Beschäftigung wurde erneut ausgeweitet, und die Arbeitslosenquote (nationale Definition) sank auf 7,7%.
Monographs, January 2019, 51 pages
EDV: Georg Böhs
Commissioned by: Chamber of Labour: Upper Austria
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 25.01.2019 11:00
 
Psychische Erkrankungen bilden eine hohe Hürde für die Erwerbstätigkeit und sind eine der wichtigsten Ursachen von Invalidität. Ihre Bedeutung für das Krankenstandsgeschehen nahm längerfristig stark zu. Dieser Bericht befasst sich mit der Entwicklung und Verteilung psychisch bedingter Krankenstände in Oberösterreich in den Jahren 2005 bis 2016. Nach einem deutlichen Anstieg in den 2000er-Jahren gingen die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen zwischen 2011 und 2016 leicht zurück. Dies war vor allem auf eine Verkürzung der durchschnittlichen Krankenstandsdauer zurückzuführen. Die Zahl der psychisch bedingten Krankenstandstage der Arbeitslosen war um ein Vielfaches höher als jene der Beschäftigten, sie folgte in ihrer Entwicklung über die Zeit aber einem ähnlichen Muster.
WIFO Bulletin, 2018, 23(17), pp.162-173
Online since: 14.01.2019 0:00
 
In 2017, the economic upturn in the Austrian manufacturing sector led to an improvement in the unit labour cost position compared with the weighted average of all trading partners. Productivity increased more strongly than in previous years, while labour costs in Austria rose only moderately. The Austrian unit labour cost position also improved in comparison with Germany and the other EU trading partners.
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