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WIFO publications (143 hits)

WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), pp.771-782
Online since: 29.10.2019 0:00
 
Um den Zustand von ökonomischem Wohlergehen und Wohlstand der Bevölkerung umfassend zu beschreiben, werden am häufigsten die Wertschöpfung und ihre Veränderung im Zeitablauf beobachtet. Dies reicht aber nicht aus, um aussagekräftige Vergleiche zur ökonomischen Lage zwischen Regionen zu verschiedenen Zeitpunkten durchzuführen. Bisher beruhen Verteilungsanalysen überwiegend auf der Verteilung des verfügbaren Einkommens auf Haushaltsebene nach sozialen Aspekten oder auf der unterschiedlichen Höhe des Einkommens von Personen nach Geschlecht. Der kleinräumigen Dimension von Einkommensunterschieden oder von Unterschieden der Lebenssituation innerhalb eines Landes wurde bisher kaum Beachtung geschenkt. Es liegen lediglich Auswertungen auf Ebene der Bundesländer bzw. Regionstypen oder Gemeindegrößenklassen vor. Anhand der aktuellen Daten zu individuellen Einkommen und Haushaltseinkommen in Österreich sowie neuer Ansätze zur Beschreibung der Lebensumstände auf kleinräumiger Ebene hat das WIFO einen Index zur Lebenssituation auf Gemeindeebene entwickelt. Dieser Indikator beinhaltet neben einkommensspezifischen Informationen solche zur Alters- und Ausbildungsstruktur sowie zur Arbeitsmarktintegration.
Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2019. Sonderthema: Klimaschutz, Ressourcenproduktivität und das Konzept der Kreislaufwirtschaft (Key Indicators of Climate Change and the Energy Sector in 2019. Special Topic: Climate Mitigation, Resource Management and the Concept of the Circular Economy)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(7), pp.529-545
Online since: 24.07.2019 0:00
 
Die reale Wirtschaftsleistung (+3%) und der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+2%) entwickelten sich 2017 ähnlich, zwischen der Entwicklung von Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung konnte jedoch eine relative Entkoppelung erzielt werden. Die Zunahme der Treibhausgasemissionen (+3,3%) lag hingegen über dem Wirtschaftswachstum. Dies bedeutet eine Verfestigung der Emissionsintensität der österreichischen Wirtschaft. Der 2005 eingeleitete rückläufige Trend konnte somit nicht wiederaufgenommen werden. Dies war auf den Anstieg der Emissionen im Emissionshandelsbereich (+5,2%) zurückzuführen, insbesondere die CO2-Emissionen der Industrie wuchsen kräftig (+4,8%), aber auch in der Energiewirtschaft (+6%) und im Verkehrssektor (+3,2%) nahmen die Emissionen zu. In einem Sonderthema befasst sich der vorliegende Bericht mit der Ressourcenintensität und dem potentiellen Beitrag einer Kreislaufwirtschaft zur Senkung von Treibhausgasemissionen.
Franz Sinabell, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Klaus S. Friesenbichler, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher (WIFO), Ludwig Gerner, Mathias Kirchner, Jochen Kantelhardt, Andreas Niedermayr, Erwin Schmid, Martin Schönhart (BOKU), Christina Mayer (STAT)
Eine Zwischenbilanz zu den Wirkungen des Programms der Ländlichen Entwicklung 2014-2020 (An Interim Assessment of the Impacts of the Rural Development Programme 2014-2020)
Study by: Austrian Institute of Economic Research – University of Natural Resources and Applied Life Sciences, Vienna – Statistics Austria
Commissioned by: Federal Ministry of Sustainability and Tourism
Online since: 12.08.2019 0:00
 
Mit dem Programm der ländlichen Entwicklung LE 14-20 wird die "zweite Säule" der Gemeinsamen Agrarpolitik in Österreich umgesetzt. Dieses Programm hat ein jährliches Volumen von annähernd 1 Mrd. € und wird zur Hälfte von der EU finanziert. Die Maßnahmen des Programmes zielen vor allem darauf ab, die landwirtschaftliche Produktion in Ungunstlagen aufrecht zu erhalten, die biologische Wirtschaftsweise zu fördern und Investitionen in zeitgemäße Tierhaltungssysteme zu unterstützen. Weitere Maßnahmen betreffen den Aufbau von Humankapital und die Etablierung sozialer Dienstleistungen in ländlichen Regionen. Die Ergebnisse zeigen, dass nicht nur ländliche Regionen von dem Programm profitieren, sondern auch urbane Zentren, in denen nur wenige Begünstigte sind. Da das Programm viele Ziele anstrebt, sind Zielkonflikte unvermeidbar. In Folgeprogrammen sollten diese nach Möglichkeit verringert werden.
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs 2018 um 2,7% und damit etwas stärker als im Jahr zuvor (+2,6%). Der Wachstumshöhepunkt wurde jedoch bereits zu Jahresbeginn 2018 überschritten. Vor dem Hintergrund welthandelspolitischer Spannungen (zwischen den USA und China) sowie der Abschwächung der Expansion im Euro-Raum kühlte sich die Dynamik in Österreich in der zweiten Jahreshälfte 2018 ab. Neben der Konjunktureintrübung in Italien und Frankreich dämpften in Deutschland Produktionsausfälle in der Autoindustrie das Wachstum. Österreichs Außenhandel entwickelte sich 2018 insgesamt günstig, verlor allerdings zum Jahresende an Schwung. Auch die Binnennachfrage trug positiv zum BIP-Wachstum bei. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte war erneut kräftig, zugleich steigerten die Unternehmen ihre Nachfrage nach Investitionsgütern (Ausrüstungs- und Bauinvestitionen). Die Bauwirtschaft verzeichnete das zweite Jahr in Folge eine sehr günstige Konjunktur. Auch in der Sachgütererzeugung wurde die Wertschöpfung erneut merklich ausgeweitet, wenngleich sich die Industriekonjunktur spiegelbildlich zum Außenhandel auf hohem Niveau abschwächte. Positive Impulse kamen vom Verkehrssektor, den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen und vom Tourismus. Die Inflation verharrte in Österreich, gemessen am VPI, annähernd konstant bei 2,0%. Mit der Hochkonjunktur entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter. Die Beschäftigung wurde erneut ausgeweitet, und die Arbeitslosenquote (nationale Definition) sank auf 7,7%.
Landwirtschaftliche Biomasse und Bioenergie in Österreich. Eine Analyse ihrer volkswirtschaftlichen und umweltpolitischen Bedeutung (Agricultural Biomass and Bioenergy in Austria. An Analysis of Their Economic and Environmental Significance)
Monographs, December 2018, 70 pages
Commissioned by: Austrian Chamber of Agriculture
Supported by: Österreichischer Raiffeisenverband
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 24.07.2019 0:00
 
Ackerbau spielt eine wichtige Rolle in der österreichischen Landwirtschaft. Seit einigen Jahren nutzen die Sachgütererzeuger vermehrt landwirtschaftliche Rohstoffe zur Produktion neuer und innovativer Produkte. Durch erhebliche Investitionen im Inland wurde die hohe Nettoexportquote von Weizen deutlich verringert. Die Verarbeitung im Inland schafft Beschäftigung und Wertschöpfung und verkürzt die Transportwege. Wie die Analyse zeigt, trägt die kaskadische Nutzung von pflanzlichen Rohstoffen zur effizienten Nutzung in der Verarbeitung durch die Industrie und in der Tierfütterung bei. Dies schafft Ressourcen, die zur nachhaltigen Produktion von Energieträgern genutzt werden können. Szenarienschätzungen quantifizieren die Auswirkungen von Investitionen und Produktionsausweitungen in der Stärkeindustrie auf Beschäftigung und Wertschöpfung. Plastik auf der Grundlage fossiler Rohstoffe könnte mit erheblichen Vorteilen für die Umwelt auf Basis nachwachsender Rohstoffe produziert werden.
Monographs, December 2018, 100 pages
Commissioned by: Federal Environment Agency Ltd
Study by: Austrian Institute of Economic Research – University of Natural Resources and Applied Life Sciences, Vienna, Institute for Sustainable Economic Development
Online since: 20.12.2018 0:00
 
Agriculture contributes approximately 10 percent to the emission of greenhouse gases in Austria. Therefore, it is important to evaluate the long-term development of the sector in order to assess whether Austria is achieving its emission targets. In three scenarios, adaptation paths of Austrian agriculture to changed price developments and political framework conditions up to 2050 are examined. The reduction of arable land observed so far was continued in the scenarios. The results show sustained production incentives for milk production. Contrary to recent observations, the results indicate a reduction in poultry meat production. In arable farming, maize production will increase, mainly due to the assumed productivity gains.
Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2016. Sonderthema: CO2-Steuern für Österreich (Key Indicators of Climate Change and the Energy Sector in 2016. Special Topic: Carbon Taxes for Austria)
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(7), pp.507-524
Online since: 23.07.2018 0:00
 
Die reale Wirtschaftsleistung (+1,5%) und der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+1,4%) wuchsen 2016 gleichgerichtet. Somit wurde in diesem Jahr keine Entkoppelung zwischen der Entwicklung von Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung erzielt. Dies zeigt die vorliegende elfte Ausgabe der WIFO-Schlüsselindikatoren zu Energiewirtschaft und Klimawandel. Lediglich die Zunahme der Treibhausgasemissionen (+1%) wurde aufgrund einer Energieträgersubstitution von Kohle hin zu Gas und Mineralöl relativ von der Wirtschaftsleistung entkoppelt. Sie nahmen aber das zweite Jahr in Folge zu, der 2005 eingeleitete rückläufige Trend konnte somit nicht wiederaufgenommen werden. Dies war auf den Anstieg der Emissionen im Nicht-Emissionshandelsbereich (+2,6%) zurückzuführen, insbesondere die CO2-Emissionen des Verkehrssektors wuchsen erneut kräftig (+4,1%), aber auch im Gebäudebereich (+2,5%) wurde aufgrund des Anstieges der Zahl der Heizgradtage eine Zunahme der Emissionen gemessen. In einem Sonderthema befasst sich der vorliegende Bericht mit Optionen für die aufkommensneutrale Einführung einer CO2-Steuer für die Nicht-Emissionshandelssektoren in Österreich und deren potentiellen Effekten auf Verteilung und Wettbewerb.
Franz Sinabell (WIFO), Dagmar Henn (Austrian Chamber of Agriculture)
Land- und Forstwirtschaft in Österreich. Fachliche Grundlagen für eine differenzierte Bewertung (Agriculture and Forestry in Austria. Technical Basis for a Differentiated Evaluation)
Monographs, June 2018, 75 pages
Commissioned by: Austrian Chamber of Agriculture
Study by: Austrian Institute of Economic Research
 
Der Wert, den die Land- und Forstwirtschaft Österreichs in der Gesellschaft hat, kann nur schwer anhand konkreter Zahlen beziffert werden. Die vielfältigen externen Effekte der land- und forstwirtschaftlichen Produktion interagieren in komplexer Weise mit der übrigen Wirtschaft und der Gesellschaft. In dem Bericht werden Anhaltspukte aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben, und es wird umfassendes Datenmaterial präsentiert.
Eine Auswahl von Nachhaltigkeitsindikatoren für die österreichische Land- und Forstwirtschaft im internationalen Vergleich. Aktualisierung 2018 (A Selection of Sustainability Indicators for Austrian Agriculture and Forestry in International Comparison. 2018 Update)
Monographs, June 2018, 136 pages
Commissioned by: Austrian Chamber of Agriculture
Study by: Austrian Institute of Economic Research
 
Dieser Bericht aktualisiert Indikatoren zur österreichischen Landwirtschaft und zur Landwirtschaft in Vergleichsländern, die im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung in der internationalen Literatur diskutiert werden. Vor allem solche Indikatoren wurden in die engere Wahl genommen, die sowohl im landwirtschaftlichen Betrieb erhoben werden können als auch international vergleichbar sind. Dies schränkt die Auswahl ein, und nicht alle wichtigen Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung können damit erfasst werden. Gleichwohl können die Indikatoren die Diskussion zu diesem Thema bereichern und eine Grundlage für weitere Arbeiten bilden.
Franz Sinabell, Mark Sommer, Mathias Kirchner
Volkswirtschaftliche Analyse der Hochwasserschutzinvestitionen des BMVIT. Aktualisierung (Economic Analysis of the BMVIT's Flood Protection Investments. Update)
Monographs, June 2018, 40 pages
Commissioned by: Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 14.06.2018 0:00
 
Das BMVIT ist für die Bereitstellung von Hochwasserschutzanlagen entlang der Donau und der Grenzabschnitte von March und Thaya verantwortlich. Gemeinsam mit Beiträgen der Länder und von Interessenten wurden in den vergangenen fünf Jahren zwischen 75 und 142 Mio. € pro Jahr dafür aufgewandt. 2018 werden die Investitionen 182 Mio. € erreichen, für 2023 sind Investitionen von 75 Mio. € zu erwarten. Im Durchschnitt der kommenden Jahre werden um 23 Mio. € pro Jahr mehr ausgegeben werden als bisher geplant. Mit einem dynamischen Input-Output-Modell der österreichischen Wirtschaft werden die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der zusätzlichen Investitionen ermittelt und einer Vorausschau aus 2015 gegenübergestellt. Die Investitionen haben demnach erhebliche Auswirkungen auf Beschäftigung und Wertschöpfung. Gegen Ende des Analysezeitraumes wird durch die Steigerung der Ausgaben gegenüber den bisherigen Plänen eine zusätzliche Wertschöpfung von 29 Mio. € erwartet.
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