Monographs and recurrent publications

Commissioned work is regularly published in the form of monographs. Same as ongoing publications (such as the WIFO Economic Outlook, reports on Austrian Laender), they are available as print and online versions, charged at cost.

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Ökonomische Expertise für umwelt- und wirtschaftspolitische Entscheidungen zur Bewältigung der COVID-19-Krise in Österreichs Bundesländern unter Beachtung des Bundesrahmens (Economic Expertise for Environmental and Economic Policy Decisions to Cope with the COVID-19 Crisis in Austria's Länder Under Consideration of the Federal Framework)
Monographs, October 2020, 56 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: State Government of Burgenland – State Government of Carinthia – State Government of Lower Austria – State Government of Upper Austria – State Government of Salzburg – State Government of Styria – State Government of Tyrol – State Government of Vorarlberg – The Vienna City Administration
Online since: 21.10.2020 0:00
 
Der vorliegende Bericht fasst zusammen, welche Maßnahmen von Ländern und Gemeinden finanziert werden und wie groß der Anteil der Umweltmaßnahmen daran ist. Ausgewählte Indikatoren zur Transformation des Wirtschaftssystems werden vorgestellt und in den Kontext der nationalen Umwelt- und Klimapolitik gestellt. Dieses Material bildet den Hintergrund einer Bewertungsmatrix, in der auf Grundlage der Einschätzung von Expertinnen und Experten Maßnahmen beurteilt werden, die im Zuge der Bewältigung der COVID-19-Krise implementiert bzw. diskutiert werden. Die Wirkungen von Maßnahmen werden im Hinblick auf folgende Zieldimensionen bewertet: Beschäftigung im Inland, Wertschöpfung, Klimaanpassung und Klimaschutz sowie Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen. Da die Wirkungen vom jeweiligen Kontext abhängen und nicht von anderen, ergänzenden oder hemmenden Faktoren losgelöst betrachtet werden können, wird bei der Bewertung kurz skizziert, worauf die Beurteilung basiert. Der Bericht endet mit Überlegungen, wie es gelingen kann, die Maßnahmen verschiedener Gebietskörperschaften in kohärenter Weise so zu bündeln, dass die ambitionierten Ziele der Transformation erreicht werden können.
Monographs, October 2020, 129 pages
Commissioned by: ÖBB-Infrastruktur Bau AG
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 12.10.2020 0:00
 
Eine hochentwickelte Transport- und Logistikinfrastruktur sowie ein effizienter und technologisch fortschrittlicher Logistiksektor sind zentrale Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Sie ermöglichen die Entwicklung internationaler Wertschöpfungsketten und das Fortschreiten der internationalen Arbeitsteilung. Die zunehmende Verbreitung neuer digitaler Technologien im Logistiksektor und in der Industrie stehen mit diesen Prozessen in einer kontinuierlichen Wechselwirkung. Der fortwährende technische Wandel und die Digitalisierung der Produktionsprozesse in der Industrie verändern jedoch laufend die Anforderungen an den Transport und die Logistik. Dies hat in Europa einen Rückgang des Bahntransports zugunsten des Straßentransports zur Folge. Für die Analyse dieses Zusammenhanges für Österreich wurden die Treiber der Nachfrage nach Gütertransportdienstleistungen identifiziert und ihre Wechselwirkungen mit dem Transportvolumen und der Entwicklung der Marktanteile zwischen den Verkehrsträgern Bahn und Straße untersucht. Sowohl der Strukturwandel als auch innersektorale Veränderungen waren demnach in der jüngeren Vergangenheit tendenziell bahnavers, wenn auch in Österreich – vor dem Hintergrund der Wirtschaftsstruktur – der Schienenanteil im Modal Split der intermediären Transportnachfrage unerwartet hoch ausfällt. Der Versuch der Einschätzung der künftigen Entwicklungen zeigt weitere Herausforderungen, aber auch Chancen für die Bahn auf – sie muss diese aber auch aktiv nützen.
WIFO Economic Outlook (German version), October 2020, 34 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 09.10.2020 10:30
 
Im Frühjahr war die Weltwirtschaft aufgrund der pandemiebedingten Schutzmaßnahmen massiv eingebrochen. Der Wertschöpfungsverlust wurde im Sommer teilweise wettgemacht, in Österreich dürfte die Wertschöpfung im III. Quartal gegenüber dem Vorquartal um mehr als 10% gewachsen sein. Rund die Hälfte des krisenbedingten Anstieges der Arbeitslosigkeit wurde bis September abgebaut. Im IV. Quartal wird sich die Konjunkturdynamik aufgrund auslaufender Rebound-Effekte (Lösung des Konsumrückstaus) und eines Anstieges der Infektionszahlen jedoch markant verlangsamen. Für das Jahr 2020 wird insgesamt ein BIP-Rückgang von 6,8% gegenüber 2019 prognostiziert, für 2021 ein Anstieg von 4,4%. Ein neuerlicher Lockdown im Herbst könnte diese Raten um 2,5 bzw. 4,0 Prozentpunkte senken.
Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Marian Fink, Klaus S. Friesenbichler, Serguei Kaniovski, Michael Klien, Simon Loretz, Hans Pitlik, Silvia Rocha-Akis, Franz Sinabell (WIFO), Alexander Schnabl, Sarah Lappöhn, Liliana Mateeva, Kerstin Plank, Lorenz Wimmer (IHS), Johannes Berger, Wolfgang Schwarzbauer, Ludwig Strohner (EcoAustria)
Ökonomische Bewertung der in der Regierungsklausur am 16. Juni 2020 vorgestellten Maßnahmen (Economic Evaluation of the Measures Presented in the Government Conference on 16 June 2020)
Monographs, September 2020, 62 pages
Informations- und Datenstand: 3. Juli 2020
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Institute for Advanced Studies – EcoAustria – Institut für Wirtschaftsforschung
Online since: 25.09.2020 0:00
 
Als Reaktion auf die ökonomischen Verwerfungen durch die COVID-19-Pandemie hat die Bundesregierung in ihrer Regierungsklausur Mitte Juni 2020 zusätzlich zu bereits zuvor beschlossenen Hilfsmaßnahmen weitere Unterstützungen für die kommenden Jahre vorgeschlagen. Die in Zusammenarbeit von WIFO, IHS und EcoAustria erstellte Studie untersucht wesentliche Teile des dabei vorgestellten Paketes von Rettungs-, Stützungs- und Konjunkturbelebungsmaßnahmen, mit einem Budgetvolumen von 10,3 Mrd. €. Die ermittelten Wertschöpfungseffekte betragen 2020 +0,7% und 2021 +0,8%, die Arbeitslosenquote wird um 0,4 (2020) bzw. 0,7 Prozentpunkte (2021) gesenkt. Aufgrund der besonderen Umstände sind bestehende Verhaltensunsicherheiten in der Analyse nur schwer zu erfassen. Ohne diese und zahlreiche weitere Maßnahmen hätten sich aber zweifellos zahlreiche Unternehmensinsolvenzen und ein noch stärkerer Anstieg der Arbeitslosigkeit eingestellt. Die genannten Wertschöpfungseffekte wären damit ohne die Maßnahmen nicht bei Null, sondern jedenfalls stark negativ.
Angela Köppl, Stefan Schleicher (WIFO), Manfred Mühlberger (ETA), Karl W. Steininger (Wegener Center)
Klimabudget Wien. Klimaindikatoren im Rahmen eines Klimabudgets (Climate Budget Vienna. Climate Indicators within the Framework of a Climate Budget)
Monographs, September 2020, 93 pages
Commissioned by: The Vienna City Administration, Municipal Dept. 23
Study by: Austrian Institute of Economic Research – ETA Umweltmanagement GmbH – University of Graz, Wegener Center for Climate and Global Change
Online since: 22.09.2020 0:00
 
In dieser Studie werden die inhaltlichen und Prozessgrundlagen für ein Wiener Klimabudget erarbeitet, insbesondere im Hinblick auf die Abschätzung der Klimawirkungen von städtischen Vorhaben und Maßnahmen. Bislang gibt es – auch international – noch keine verbindliche Definition eines Klimabudgets. Dementsprechend werden in diesem Projekt verschiedene Gestaltungsoptionen für ein Klimabudget vorgestellt. Darauf aufbauend wird ein konzeptioneller Rahmen für das Wiener Klimabudget skizziert. Exemplarisch werden Bewertungsansätze vorgestellt, die insbesondere die Relevanz der integrierten Betrachtung der Investitions- und Nutzungsphase von Vorhaben betonen.
Die Wertschöpfungskette von Agrargütern und Lebensmitteln in Österreich (The Value Chain of Agricultural Commodities and Food in Austria)
Monographs, September 2020, 61 pages
Commissioned by: Austrian Chamber of Agriculture
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 16.09.2020 10:00
 
Während die Arbeitskräftezahl in der Landwirtschaft seit dem EU-Beitritt kontinuierlich abnahm, blieb sie in den vor- und nachgelagerten Branchen stabil oder nahm zu – vor allem im Handel. Wie im Rahmen einer Modellanalyse gezeigt wird, geht eine Ausweitung der Nachfrage nach inländischen Lebensmitteln mit einem Zuwachs der Produktion im Agrarsektor und in den nachgelagerten Verarbeitungssektoren einher. Damit ist in den vorgelagerten Branchen und der Volkswirtschaft insgesamt eine Steigerung der Wertschöpfung und Beschäftigung verbunden. In den einzelnen Bundesländern sind die Effekte aufgrund der unterschiedlichen Wirtschaftsstruktur nicht gleich stark ausgeprägt.
Economy in the Austrian Länder, August 2020, 82 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 01.09.2020 0:00
 
Die konjunkturelle Dynamik der heimischen Wirtschaft steht im I. Quartal 2020 im Zeichen der beginnenden COVID-19-Pandemie, welche sich in einem Rückgang der Beschäftigung sowie einem Anstieg der Arbeitslosigkeit widerspiegelt. Regional zeigt sich zwar sektoral ein durchaus heterogenes Bild, jedoch verzeichneten alle Bundesländer empfindliche wirtschaftliche Einbußen auf einer breiten Ebene.
Pflegevorsorge in Gemeinden (Long-term Care in Municipalities)
Monographs, June 2020, 76 pages
Commissioned by: SeneCura Kliniken- und HeimebetriebsgmbH – Austrian Association of Municipalities
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 20.08.2020 9:00
 
Aufgrund der demographischen Entwicklung steht die Organisation der Pflegevorsorge in den Gemeinden vor großen Herausforderungen. Auf Basis einer Befragung von Gemeinden präsentiert die vorliegende Studie die aktuelle Situation der Pflegeversorgung in den Gemeinden und einen Ausblick auf die Zukunft aus Gemeindesicht, um daraus pflegepolitische Handlungsspielräume abzustecken. Die Gemeinden profitieren demnach aus den Bedarfs- und Entwicklungsplänen der Länder nur wenig, obwohl sie die Entwicklung von regionalen Bedarfs- und Entwicklungsplänen befürworten. Zuspruch findet auch die Etablierung von regionalen Pflegeinformationsstellen mit Monitoringfunktion. Der regionale Ausbau des Pflegeversorgungssystems muss systematisch erfolgen, da sich auch nach Sicht der Gemeinden das Pflegepotential der Familie künftig verringern und die Nachfrage nach Pflegedienstleistungen steigen wird. Gemeinden setzen auf den Ausbau aller Arten von Pflegedienstleistungen mit Schwerpunkt auf dem Ausbau von betreutem oder betreubarem Wohnen und mobilen Diensten, aber auch von stationären und teilstationären Diensten (mit deutlichen Unterschieden zwischen den Bundesländern). Der zu erwartende Anstieg der Nachfrage nach stationärer Pflege kann durch den Ausbau und die Förderung von Alternativen verzögert und abgeschwächt, jedoch nicht verhindert werden. Die Gemeinden sehen – neben der Finanzierungsfrage – im drohenden Arbeitskräftemangel im Pflegesektor eine wesentliche Herausforderung für die Zukunft.
 
The soft landing of the Austrian economy was abruptly ended by the deep recession caused by the COVID-19 pandemic and the policy restrictions to contain it. Despite this external shock, the general conditions for the Austrian construction industry are not all pessimistic. Even after peaking in 2018, the industry produced growth rates well above 2 percent before the COVID-19 pandemic, with a large backlog of orders for 2020. Although the construction industry will be in recession in 2020, the output drop is less pronounced than in other sectors. Moreover, currently demand has suffered only to a lower extent, which means that the recovery can begin as early as the second half of 2020.
 
The latest European construction market forecasts – presented at the 89th Euroconstruct conference, hosted by Prognoscentret AB, Stockholm and held on 12 June 2020 as a webinar – show that the European construction industry is being hit hard by the COVID-19 crisis. Total construction output will fall to a value of 1,500 billion € in 2020, which is the same level as in 2015. With a few exceptions, all EC-19 countries are experiencing a decline in 2020, with the UK and Ireland predicting the largest downturn. Against the background of the improving health situation, there will be a recovery as early as next year. – The Euroconstruct Country Report provides detailed information on the construction market trends and its fundamentals in each of the 19 Euroconstruct member countries until 2022. The forecasts and analyses are presented on the country level and are based on a harmonised dataset for the major construction sectors and indicators. The macroeconomic framework conditions are included additionally. With contributions by Anne-Sophie Alsif, Anders Bjerre, Christian Brander, Paul Donadieu de Lavit, Ludwig Dorffmeister, Antonio Coimbra, Thomas Ekvall, Mariem En-Nasiry, Josep Ramon Fontana, David Frič, Anne Kathrin Funk, János Gáspár, Paul Groot, Annette Hughes, Radovan Kostelník, Michael Klien, Nathalie Kouassi, Vladimir Lenko, Sonya Patel, Jean-Pierre Liebaert, Nejra Macic, Pascal Marlier, Markku Riihimäki, Radislav Semenov, Sara Snöbohm, Mariusz Sochacki, Antonella Stemperini, Michael Weingärtler.
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