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WIFO publications (10572 hits)

Quantitative Wirkungen der EU-Struktur- und Kohäsionspolitik in Österreich. Ein Beitrag zu "25 Jahre Österreich in der EU" (Quantitative Impacts of the ESI Funds and their Predecessors in Austria: A Cross-fund Analysis for the Entire Impact Period)
Monographs, June 2020, 161 pages
Commissioned by: Austrian Conference on Statual Planning
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 02.07.2020 0:00
 
Die Studie bietet erstmals eine integrierte und fondsübergreifende Analyse der quantitativen Effekte der ESI-Fonds und ihrer Vorgänger für den gesamten Zeitraum ihres Wirkens in Österreich (1995/2017). Grundlage ist eine neue, umfassende Datenbank zu den Auszahlungen der EU-Strukturfonds und der damit verbundenen nationalen öffentlichen Kofinanzierung auf räumlicher Ebene, die durch die Zusammenführung der Individualdatenbestände der fondsverantwortlichen bzw. abwickelnden Stellen im Rahmen des Projektes aufgebaut wurde. Auf ihrer Basis untersucht die Studie die regionalen Auszahlungsstrukturen der Fonds und die dadurch ausgelösten Effekte auf die Bundesländer sowie die kleinräumige Ebene (Arbeitsmarktbezirke, Gemeinden), wobei deskriptiv-statistische Methoden, ökonometrische Schätzmethoden sowie Simulationen mit dem multiregionalen Modell des WIFO zum Einsatz kommen. Die Hypothese, wonach die Interventionen der ESI-Fonds positive Entwicklungsimpulse in den geförderten Regionen ausgelöst haben, wird durch die Ergebnisse und die dazu durchgeführten Robustheitstests insgesamt gestützt. Zusammen mit deutlichen Resultaten zur "Treffsicherheit" ihres Mitteleinsatzes zugunsten ländlicher, ökonomisch benachteiligter Regionen spricht dies für einen positiven und relevanten Beitrag der ESIF-Initiativen zum regionalen Ausgleich in Österreich.
Ökonomische Bedeutung der Kulturwirtschaft und ihre Betroffenheit in der COVID-19-Krise (Economic Significance of Cultural Industries and Adverse Effects of the COVID-19 Crisis)
Commissioned by: Federal Ministry for Arts, Culture, the Civil Service and Sport
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 02.07.2020 0:00
 
Nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie und der raschen Ausbreitung von Infektionen wurden aus gesundheitspolitischen Gründen erhebliche Einschränkungen beschlossen, die die Kulturwirtschaft in Österreich sehr beeinträchtigen. Die Studie quantifiziert den Beitrag des erweiterten Kultursektors zum österreichischen Bruttoinlandsprodukt auf etwas unter 3%. Die direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte des Kultursektors werden auf rund 9,8 Mrd. € geschätzt, er lastet dabei rund 150.000 unselbständig und selbständig Beschäftigte aus. Die ökonomischen Schäden im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise werden auf 1,5 bis 2 Mrd. € geschätzt und verteilen sich in unterschiedlichem Ausmaß auf die Teilsektoren des Kulturbereiches.
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(6), pp.487-499
Online since: 02.07.2020 17:00
 
Öffentliche Ausgaben für Pflege nach Abschaffung des Regresses in der stationären Langzeitpflege (Public Expenditure on Long-term Care After the Abolition of Asset Recourse in Long-term Inpatient Care)
Online since: 02.07.2020 17:00
 
Die Abschaffung des Eigenregresses in der stationären Pflege und die künftig jährliche Valorisierung des Pflegegeldes machen eine Neubewertung der Ausgabenpfade für Geld- und Sachleistungen in der Pflege notwendig. Die vorliegende Analyse schätzt zudem erstmals den fiskalischen Effekt der Abschaffung des Pflegeregresses auf die öffentlichen Ausgaben. Insgesamt steigt der Aufwand für öffentliche Geld- und Sachleistungen von 5,1 Mrd. € im Jahr 2018 laut Projektionen bis 2030 auf 9,1 Mrd. € nominell bzw. 7,5 Mrd. € zu Preisen von 2018. Die Abschaffung des Pflegeregresses hatte im Jahr 2018 einen fiskalischen Mehraufwand der Länder und Gemeinden von 272,7 Mio. € zur Folge. Er erhöht sich bis zum Jahr 2030 auf knapp 600 Mio. € jährlich.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(6), pp.461-478
Online since: 02.07.2020 17:00
 
Hatten im Jahr 2018 die Bundesländer mit stärker von der Industrie geprägter Wirtschaftsstruktur von Wachstumsvorteilen profitiert, so verlagerten sich diese 2019 weitgehend zugunsten der stärker dienstleistungsorientierten Länder. Dieses Muster wurde nur von der Steiermark durchbrochen, die laut WIFO-Schnellschätzung 2019 das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer aufwies. Die Beschäftigungsentwicklung verlor parallel zur Entwicklung der Wertschöpfung an Dynamik, blieb jedoch in allen Bundesländern positiv.
Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Unternehmenssektors in Österreich (Effects of the COVID-19 Crisis on Corporate Research and Development Expenditure in Austria)
Online since: 02.07.2020 17:00
 
Die Wirtschaftskrise infolge der COVID-19-Pandemie kann eine Verlangsamung des Wachstums der Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Unternehmenssektors in Österreich um 5 Prozentpunkte gegenüber 2019 nach sich ziehen. Dieser Rückgang kann sich sowohl auf die weitere Entwicklung der Forschungsausgaben selbst als auch auf die langfristige Produktivitätssteigerung auswirken und damit die wirtschaftlichen Kosten der Krise über das Jahr 2020 hinaus erhöhen. Aufgrund der hohen Unsicherheit könnten zusätzliche antizyklische Forschungs- und Entwicklungsförderungen nötig sein, um diese langfristigen Effekte zu minimieren.
Richard Grieveson (wiiw)
COVID 19-Pandemie in Mittel , Ost- und Südosteuropa: Tiefste Rezession seit der Transformationskrise (COVID 19 Pandemic in Central, Eastern and South-Eastern Europe: Deepest Recession Since the Transformation Crisis)
Online since: 02.07.2020 17:00
 
Das reale BIP wird 2020 unter den Ländern Mittel , Ost- und Südosteuropas in der Slowakei, in Slowenien, Kroatien und Montenegro am stärksten schrumpfen. Dies spiegelt entweder ein hohes Maß an Anfälligkeit für Störungen des Welthandels oder eine besondere Abhängigkeit vom Tourismus wider. Während einige MOSOEL ihre Fiskalpolitik erheblich lockern können, um den Abschwung abzuschwächen, sind die Möglichkeiten der externen Finanzierung in den meisten Ländern der Region sehr begrenzt. Mit dem Wachstumseinbruch und der Ausweitung der Haushaltsdefizite wird die öffentliche Verschuldung im Verhältnis zum BIP stark steigen. Aufgrund ihrer Abhängigkeit von umfangreichen Kapitalzuflüssen wird die Unterbrechung dieser Zuflüsse die Ukraine, Moldawien und viele Westbalkanländer besonders belasten.
Heimische Konjunktur auf Talfahrt – Unternehmens-erwartungen bessern sich (Domestic Economy on the Decline – Corporate Expectations Improve)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(6), pp.423-430
Online since: 02.07.2020 17:00
 
Österreichs Wirtschaftsleistung sank im I. Quartal 2020 wegen der zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie getroffenen Maßnahmen stark und auf breiter Basis. Wenngleich die Unternehmen die aktuelle Lage weiterhin ungünstig beurteilen, verbesserten sich die Erwartungsindikatoren.
WIFO-Monatsberichte, Heft 6/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 6/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(6), 80 pages
Online since: 02.07.2020 17:00
 
Christian Glocker, Heimische Konjunktur auf Talfahrt – Unternehmenserwartungen bessern sich • Richard Grieveson (wiiw), COVID-19-Pandemie in Mittel-, Ost- und Südosteuropa: Tiefste Rezession seit der Transformationskrise • Andreas Reinstaller, Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Unternehmenssektors in Österreich • Matthias Firgo, Julia Bachtrögler-Unger, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher, Verschiebung der regionalen Wachstumsmuster durch Abkühlung der Konjunktur. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2019 • Matthias Firgo, Ulrike Famira-Mühlberger, Öffentliche Ausgaben für Pflege nach Abschaffung des Regresses in der stationären Langzeitpflege • Kennzahlen zur Wirtschaftslage
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