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Der Beitrag österreichischer Erfindungen zur Entwicklung von Schlüsseltechnologien. Ergebnisse auf der Grundlage eines neuen Patentanzeigers (The Contribution of Austrian Inventions to the Development of Key Technologies. Results Based on a New Patent Scoreboard)
Monographien, September 2019, 57 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.09.2019 0:00
 
Wie die Analyse der Bedeutung von Patentanmeldungen in sechs von der Europäischen Kommission als Schlüsseltechnologien definierten Technologiefeldern sowie der Biotechnologie zeigt, steuern österreichische Erfinder und Erfinderinnen durchwegs Patente mit einer hohen Bedeutung für das jeweilige Technologiefeld bei, und die Bedeutung von Erfindungen mit österreichischer Beteiligung nahm in den vergangenen zehn Jahren in jedem Technologiefeld teilweise stark zu. Dies gilt vor allem für die Bereiche fortschrittliche Werkstoffe und fortschrittliche Fertigungstechnik sowie in geringerem Maße Photonik. Auch in der Biotechnologie gewannen Erfindungen mit österreichischer Beteiligung erheblich an Bedeutung. In diesen Bereichen entwickelte sich Österreich in den letzten 20 Jahren zu einem wichtigen Akteur in Europa und weltweit. Bahnbrechende, paradigmenbildende Erfindungen ("Superpatente") stammen jedoch nicht aus Österreich. Solche "Superpatente" liegen zumeist neuen Industriezweigen zugrunde und erzielen auch die höchsten wirtschaftlichen Erträge.
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Deutsch

The Contribution of Austrian Inventions to the Development of Key Technologies. Results Based on a New Patent Scoreboard
The analysis of the significance of patent applications in six technology fields defined by the European Commission as key technologies, as well as biotechnology shows that Austrian inventors consistently contribute patents with a high significance for the respective technology field, and the significance of inventions with Austrian participation has increased strongly in each technology field over the past ten years. This is particularly true in the fields of advanced materials and advanced manufacturing technology, as well as to a lesser extent photonics. In biotechnology, too, inventions with Austrian participation gained considerably in importance. Over the past 20 years, Austria has developed into an important player in these fields in Europe and worldwide. However, groundbreaking paradigm-forming inventions ("super patents") do not originate in Austria. Such "super-patents" usually underlie new branches of industry and achieve the highest economic returns.

Verwandte Einträge

Monographien, Juni 2018, 60 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.06.2018 0:00
 
Innovationsaktivitäten sind ein zentrales Element von Strategien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Bewältigung von Herausforderungen wie dem Klimawandel. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind wichtige Determinanten der Innovationsleistung. Österreichs F&E-Ausgaben wurden in den letzten 20 Jahren erfolgreich gesteigert, gemessen an der F&E-Quote nimmt es in der EU den 2., weltweit den 5. Rang ein. Gleichzeitig gelang es bisher nicht, in Innovationsrankings an die Spitze vorzustoßen. Die Studie geht deshalb der Frage nach, ob Österreichs Innovationsleistung nur unzureichend durch internationale Indikatoren erfasst wird, oder ob tatsächlich die Effizenz der Innovationsaktivitäten geringer ist. Methodisch wird neben der Vorstellung elementarer Input- und Outputindikatoren eine Dateneinhüllanalyse (DEA) eingesetzt, um Österreichs Effizienz mit anderen EU- und OECD-Ländern zu vergleichen. Wie die Ergebnisse zeigen, besteht für Österreich in drei Leistungsbereichen des Innovationssystems (Wissenschaft, Technologie und Innovationen) Aufholpotential zu den in den jeweiligen Bereichen effizientesten Ländern.
Jürgen Janger (Projektleitung)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die österreichische Bundesregierung hat im März 2011 ihre Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie 2020 mit dem Titel "Potenziale ausschöpfen, Dynamik steigern, Zukunft schaffen: Der Weg zum Innovation Leader" veröffentlicht. Zu den gesetzlich definierten Aufgaben des Rates für Forschung und Technologieentwicklung zählt die "Überprüfung der schrittweisen Umsetzung" einer österreichischen Strategie für den Bereich Forschung und Technologieentwicklung. Ein Monitoring bzw. eine Begleitung der Strategieumsetzung durch den Rat kann als eine wesentliche Komponente der Strategie selbst bzw. als ein wichtiger Erfolgsfaktor angesehen werden. Das WIFO erstellt ein Konzept dafür und liefert ein Indikatorenset. Außerdem berät das WIFO den Rat hinsichtlich des Monitorings der Strategieumsetzung.

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